Das Wichtigste in Kürze
  • Arganöl wird durch Kaltpressung aus den Früchten des marokkanischen Arganbaum gewonnen.
  • Es gibt zwei Öl-Sorten, die entweder aus gerösteten oder ungerösteten Samen gepresst werden.
  • Das gold-gelbe Öl wird auch als das „flüssige Gold Marokkos“ bezeichnet.
  • Arganöl ist nicht komedogen (Wert 0) und daher für alle Hauttypen geeignet.
  • Das Öl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und kann für die Pflege von Haut, Haaren und als Massageöl angewendet werden.
  • Wenn Du Arganöl kühl und trocken lagerst, hält es sehr lange.
  • Der Preis für 100 ml Bio-Arganöl liegt bei circa 12 Euro.
ArganölAls eines der kostbarsten Pflanzenöle weltweit lässt sich das natürliche Öl aus den reifen Früchte der Arganie (Arganbaum) herstellen. Diese wächst seit vielen Millionen Jahren (laut Aufzeichnungen seit dem Tertiärzeitalter) ausschließlich in Marokko.

Das Pflanzenöl lässt sich leicht anwenden und ist ein echtes Multitalent: pur auf die Haut aufgetragen, zieht es schnell ein und hinterlässt keine Fettschicht und es kann problemlos zur Haarpflege verwendet werden.

Was interessiert Dich?

Der Familie der Sapotengewächse zugehörend erreicht der Dornenreiche Arganbaum eine Höhe von bis zu zwölf Metern. Er besitzt weit ausladende Äste, die teilweise bis auf dem Boden herabhängen. Aus den Samen der reifen Beerenfrucht entsteht das „flüssige Gold Marokkos“, bekannt als Arganöl. Letzteres hat einen köstlichen, nussigen Geschmack. Weiterhin geht dem Öl der Ruf voraus, verjüngende Eigenschaften zu besitzen und gut für die Gesundheit und das Wohlbefinden zu sein. Aus diesen Gründen erfreut sich das Pflanzenöl sowohl in seiner Heimat als auch weltweit großer Beliebtheit.

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Wer sich heutzutage in einer größeren marokkanischen Stadt aufhält, kommt mit großer Wahrscheinlichkeit an vielen Händlern vorbei, die Arganöl anpreisen. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, dass es sich nicht um gepanschtes Pflanzenöl handelt. Wie bei allen natürlichen Produkten ist die Qualität bei dem flüssigen Gold Marokkos wichtig.

Arganöl – verschiedene Sorten

ArganölEs gibt zwei verschiedene Sorten Arganöl: aus den gerösteten oder ungerösteten Kernen der Früchte des Arganbaums. Beide Varianten weisen in der Regel eine hohe Qualität auf und erfüllen unterschiedliche Ansprüche.

Arganöl aus gerösteten Kernen stammt aus traditioneller Herstellung. Es entsteht in mühevoller Handarbeit und hat einen leicht nussig-rauchigen Geschmack. Dieses Pflanzenöl findet vor allem Anwendung in der Küche zum Würzen von Speisen.

Die Variante des Pflanzenöls, bei der keine Röstung der Kerne vor der Kaltpressung stattfindet, findet weniger in der Küche als in der Kosmetik und Medizin Verwendung.

Die Qualität entscheidet

Eine alte Weisheit besagt „Nicht alles, was glänzt, ist Gold“. Diese Rede lässt sich auf viele natürliche Pflanzenöle anwenden und gilt auch für das flüssige Gold Marokkos. Im Klartext bedeutet das: Was in den Verkaufsregalen mit der Aufschrift „Arganöl“ steht, hat nicht in allen Fällen mit Qualität zu tun.

Vorsicht ist bei Anbietern geboten, die ihr Öl mit werbewirksamen Slogans als Bioprodukt anbieten. Wichtig ist es vor allem, auf das Biosiegel zu achten, weniger auf Werbebotschaften. Alleinig als Bio-Öl zertifiziertes Pflanzenöl unterliegt einer strengen und regelmäßigen Kontrolle durch eine eingetragene Kontrollstelle. Das heißt, das Biosiegel gibt Verbrauchern Gewissheit und verhindert, dass sie minderwertiges Öl kaufen.

Um die Qualität des Pflanzenöls zu überprüfen, eignet sich weiterhin der Geruchstest. Der Grund ist, dass gutes Arganöl mild und nussig riecht. Nur selten passiert es, dass Hersteller Argannüsse verwenden, die den Verdauungstrakt von Ziegen passierten. Die Ziegen fressen die Blätter und Früchte des Baums und scheiden die Kerne unverdaut aus. Werden diese Nüsse der Produktion zugeführt, kommt es zu einem unangenehmen Geruch des Endprodukts. Es kommt entweder mit dem unangenehmen Geruch zum Endverbraucher oder Hersteller entfernen den Gestank mittels Zusätzen. Grundsätzlich gilt: Wenn Arganöl unangenehm oder neutral riecht, ist dies oftmals ein Anzeichen für mangelnde Qualität.

Weiterhin gilt es festzustellen, dass sich das flüssige Gold Marokkos nicht im niedrigen Preissegment finden lässt. Schließlich handelt es sich um ein Produkt, dessen Herstellung viel Mühe und Zeit erfordert und wegen seiner Inhaltsstoffe und deren Zusammensetzung einzigartig ist. Wer Arganöl im günstigen Sortiment findet, sieht vor sich mit großer Wahrscheinlichkeit ein Mischprodukt aus dem Öl der Berber und anderen Pflanzenölen.

Gutes Pflanzenöl dieser Art bieten Feinkostläden oder Läden, die sich auf Essig, Pflanzenöle und Spirituosen spezialisiert haben, an. Des Weiteren findet man im Internet mittlerweile eine Vielzahl von spezialiserten Shops oder Shops mit sehr breiten Sortiment, die das flüssige Gold Marokkos anbieten.

Herstellung von Arganöl

Die Gewinnung und Herstellung des wertvollen Argan-Pflanzenöls ist sehr zeitintensiv. Zunächst werden Früchte geerntet und anschließend wird das Pflanzenöl mittels unterschiedlicher Methoden hergestellt.

Die Ernte der Früchte erfolgt von Juli bis September. Wegen der vielen Dornen besteht nicht die Möglichkeit, mit der Hand zu ernten. Weiterhin lassen sich keine Rüttelmaschinen einsetzen. Der Einsatz von Maschinen würde sowohl trockene Äste als auch vorhandene Blüten abreißen, was es zu verhindern gilt. Aus diesen Gründen bleibt nichts anderes übrig, als abzuwarten, bis die Früchte von selber abfallen. Anschließend sammeln Bauern sie auf und lassen sie trocknen. Dies geschieht in der Regel an der frischen Luft, oftmals auf Dächern von Lehmhütten.

Wie erwähnt, trugen früher Ziegen zur traditionellen Herstellung ihren Teil bei. Sie fraßen die Früchte von den Bäumen und schieden die Kerne mit Samen, die reich an dem Pflanzenöl waren, am hinteren Ende des Körpers aus. Der Nachteil dieses Vorgehens war, dass das Endprodukt am Ende einen unangenehmen Geruch hatte, was sich negativ auf die Qualität auswirkt. Qualität ist das, was der Endkunde will. Ein Pflanzenöl, das stinkt, ist kein Qualitätsprodukt.

Aus diesem Grund lesen Bauern heutzutage in der Regel die im Sommer auf natürliche Weise von den Bäumen heruntergefallenen Beerenfrüchte auf und sortieren sie. Dabei handelt es sich um eine mühevolle Arbeit, da dichte Dornengewächse sie umgeben.

Die Herstellung des Pflanzenöls obliegt den Frauen. Diese entfernen von den Früchten zunächst penibel das für den Menschen ungenießbare Fruchtfleisch in mühevoller Arbeit, bis sie den Kern vor sich haben, in dessen Mitte sich die Samenblättchen befinden. Faule und fehlerhafte Kerne sortieren die Frauen aus. Um an die Samen der guten Kerne zu gelangen, klopfen sie diese mit Natursteinen auf. Anschließend entnehmen sie die Samenblättchen und rösten sie an.

Es folgt das Mahlen der Samen mit der Steinmühle. Dem daraus entstehenden Brei fügen die Frauen unter ständigem Kneten lauwarmes Wasser hinzu. Letztendlich löst sich das kostbare Pflanzenöl aus der Masse, welches sie ungefiltert in Behälter abgießen.

Durch die Pressrückstände ist das Pflanzenöl trüb gefärbt. Das legt sich nach ein bis zwei Wochen Lagerung, nachdem sich alle Rückstände am Boden der Dekantiergefäße befinden. Jetzt gießen die Frauen das frische Öl in andere Gefäße ab. Um Arganöl in bestmöglicher Qualität und Reinheit zu erhalten, erfolgt im Anschluss eine mehrmalige Filtrierung. Die komplette Herstellungskette wird als traditionelle Handpressung bezeichnet.

Bei der halb-industriellen Herstellungsart findet Handarbeit nahezu keinen Platz. Die Bearbeitung der Mandeln erfolgt mit einer elektrisch oder hydraulisch angetriebenen Ölpresse. Die Wasserzugabe entfällt komplett. Der Ertrag ist trotz gleicher Qualität wesentlich höher (bis zu 13 Prozent) als bei der traditionellen Handpressung. Voraussetzung für gute Qualität ist die richtige Bedienung der Presse und die optimale Presstemperatur.

Arganöl Inhaltsstoffe

Im Vergleich mit anderen Pflanzenölen nimmt Arganöl nicht den ersten Platz ein, wenn es um den mengenmäßigen Anteil der gesunden Inhaltsstoffe geht. Den Unterschied zu anderen Pflanzenölen macht die Zusammensetzung aller Inhaltsstoffe, die hervorragende Ergebnisse bei der Gesundheitsvorsorge, der Verbesserung des Wohlbefindens und der Schönheit bewirkt.

Das Pflanzenöl besteht aus einer einzigartigen Kombination aus gesättigten und ungesättigten Fetten. Der Anteil Letzterer ist hoch, der der gesättigten Fettsäuren niedrig. Außerdem enthält es Vitamin E und pflanzliche Sterine. Auf die hochwertigen Fette ist der menschliche Körper angewiesen. Da er nicht in der Lage ist, sie selber herzustellen, ist eine Zufuhr durch die Nahrung lebensnotwendig.

Diese Fettsäuren sind für zahlreiche Stoffwechselvorgänge notwendig, ohne sie wäre eine optimale Körperfunktion nicht vorstellbar. Arganöl besteht zu 80 Prozent aus diesen Fettsäuren und enthält zum anderen weitere für die Gesundheit und das Wohlbefinden wichtige Bestandteile wie Ferulasäure und andere.

Inhaltsstoffe und Wirkungsweisen

  • Wertvolle Fettsäuren
  • Phytosterole
  • Tocopherole (eine Form von Vitamin E)
  • Triterpenalkohole
  • Ferulasäure
  • Squalen
  • Flavonoide

Nährwerteangaben und Kalorien von Arganöl

Menge pro 100 Gramm
Kalorien 900 kcal
Fett 100 g
  • Gesättigte Fettsäuren
19 g
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
34 g
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren
47 g
Kohlenhydrate0 g
  • davon Zucker
0 g
Protein0 g

Der Rauchpunkt des Pflanzenöls liegt bei 180 Grad Celsius.

Wertvolle Fettsäuren

Wie erwähnt, ist der Mensch nicht in der Lage, bestimmte Fette selber herzustellen. Trotzdem sind diese für wichtige Körperfunktionen vonnöten. Da unser Körper nicht in der Lage ist, sie selber herzustellen, geht ihnen die Bezeichnung „essenziell“ voraus. Das bedeutet, es ist notwendig, sie mit der Nahrung zuzuführen. Hierzu gehören die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) sowie die Alpha-Linolensäure aus der Kategorie Omega-3-Fettsäuren. Der Anteil von Linolsäure im Arganöl beträgt mehr als 30 Prozent, der Anteil von Linolensäure 0,3 Prozent. Hinzu kommt Ölsäure von mehr als 40 Prozent.

Der hohe Anteil der ungesättigten Fettsäuren betätigt sich als wichtiger Betriebsstoff für den Organismus. Er trägt zur gesunden Gehirnentwicklung bei Kindern bei und steuert den Stoffwechsel. Weiterhin regt er den Gehirnstoffwechsel an und lässt uns auf diese Weise gut gelaunt und ausgeglichen den Alltag bewältigen.

Phytosterole (Phytosterine)

Phytosterole wie Schottenol (Chemisch: Stigmast-7-en-3beta-ol) und Spinasterole (auch als Spinasterine bekannt) machen den Unterschied zwischen Arganöl und anderen im Handel verfügbaren Pflanzenölen aus. SBeide Substanzen entwickeln isoliert voneinander betrachtet mehrere Wirkungsweisen. Zum einen sind sie fähig, die Cholesterinaufnahme im Darm zu bremsen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirksam vorzubeugen. Die Folge ist, das Risiko einer Gefäß- oder Herz-Kreislauf-Erkrankung sinkt. Zum anderen wirken sie anregend auf Zellen und sind in der Lage, Brustkrebs oder Prostatakrebs vorzubeugen. Weitere Eigenschaften der beiden im Arganöl vorkommenden Phytosterine: Spinasterol beeinflusst den Blutzuckerspiegel positiv und verbessert die Insulinsensibilität. Beide Substanzen beeinflussen den Zellstoffwechsel positiv.

Tocopherol

Unter dem Begriff Tocopherol versteckt sich fettlösliches Vitamin E, dessen vordringliche Aufgabe es ist, die Zellwände und Zellmembrane zu schützen. Gemeint hiermit ist der Schutz vor gefährlichen UV-Strahlen, Umweltgiften und schädlichen Abfallprodukten des Körpers. Weiterhin fördert Tocopherol den Einweißstoffwechsel, unterstützt das Nervensystem und stärkt die Immunabwehr.

Den größten Anteil machen im Arganöl die sogenannten Alphatocopherole mit einem Anteil von nahezu 70 Prozent aus. In der Zusammensetzung mit anderen Substanzen entwickeln sie eine hohe Bioaktivität.

Triterpenalkohole

Hier handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe mit vielen positiven Eigenschaften. Sie beugen Entzündungen, Bakterien und Viren vor. Triterpenalkohole waren im Labor in der Lage, Entzündungen zu stoppen und das Wachstum von Tumorzellen aufzuhalten. Arganöl enthält mehrere dieser Substanzen. Andere sekundäre Pflanzenstoffe in dem Öl tragen zu seinem außergewöhnlichen Aroma und Geschmack bei. Hierzu zählen Myricetin, Quercetin und Tyrosol.

Ferulasäure und Polyphenole

Enthalten ist Ferulasäure in Früchten und Gemüsen. Weiterhin entwickelt der sekundäre Pflanzenstoff in verschiedenen Getreidesorten wie Weizenkleie seine positiven Eigenschaften. Zu diesen gehören, dass er UV-Licht absorbiert und hochgradig antioxidativ wirkt. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass viele Sonnenschutzmittel Ferulasäure enthalten.

Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe) haben die Aufgabe, Pflanzen auf verschiedene Weisen gegen Schädlinge zu schützen. Weiterhin entdeckten Forscher, dass diese Stoffe entzündungshemmend, antioxidativ wirken und die Zellen schützen. Im Arganöl befinden sich mehrere dieser Substanzen.

Squalen

Bei Squalen handelt es sich um eine Substanz, die alle Lebewesen entwickeln und die als machtvolles Antioxidans gilt. Wissenschaftler nehmen an, dass die Substanz weitere positive Eigenschaften besitzt, vor allem in Kombination mit den bioaktiven Stoffen im Arganöl.

Flavonoide

Flavonoide sind in Pflanzen vorhandene Pigmentmoleküle, die diesen Geschmack und Farbe verleihen. Andererseits wirken sie sich positiv auf die körpereigene Abwehr aus und besitzen eine antioxidative Wirkung. Aus diesen Gründen geht ihnen der Ruf voraus, Krebs vorzubeugen. Weiterhin wirken Flavonoide antibakteriell und entwickeln einen Schutzfaktor gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die Wirkung von Arganöl

Natürliche Pflege- und Heilmittel wie Arganöl sind in aller Munde. Ein Grund ist, die Menschen wollen in vielen Bereichen „zurück zur Natur“ und weg von der Chemiekeule.

Das flüssige Gold Marokkos hat viele Eigenschaften, die sich unbestreitbar positiv auf den menschlichen Körper auswirken. Dabei stecken bis heute die Erforschung des Öls und deren Inhaltsstoffe in den Kinderschuhen. Wahrscheinlich ist, dass in der Zukunft weitere positive Eigenschaften des Pflanzenöls ans Licht kommen. Die Wirkungsweisen von Arganöl lassen sich in die Bereiche Kosmetik, Gesundheit und Wohlbefinden unterteilen.

Zahlreiche Studien belegen die antioxidativen Eigenschaften des Öls sowie deren positive Wirkungsweisen auf den Zellschutz und die Regenerationsfähigkeit des menschlichen Körpers. Weiterhin bewiesen Wissenschaftler in den letzten Jahren sowohl die cholesterinsenkende Eigenschaft des Pflanzenöls als die Eigenschaft, Gefäß- und Herzerkrankungen vorzubeugen.

Die Inhaltsstoffe des Pflanzenöls sind in der Lage, sich positiv auf den Insulinstoffwechsel auszuwirken sowie die körpereigene Abwehr zu stärken.

Vor allem bei spröder und trockener Haut ist eine Pflege mit dem wertvollen Öl empfehlenswert. Gleichzeitig schützt das Öl die Zellen und lässt sich hervorragend als Anti-Aging-Mittel verwenden. Das Pflanzenöl zieht gut in die Haut ein und sorgt für ihre Ernährung. Die Haut erhält Substanzen wie Antioxidantien, Sterine, Vitamin E, die ihr verhelfen, gesund zu bleiben und jugendlich und frisch auszusehen.

Die Anwendung mit dem flüssigen Gold hilft der Haut, ihr Gleichgewicht herzustellen. Aus diesem Grund erzeugt es positive Ergebnisse bei der Behandlung von Hautkrankheiten und Hautbeschwerden wie Akne, Mitesser und andere. Des Weiteren hilft das Pflanzenöl, die natürliche Hautalterung aufzuhalten.

Arganöl regt den Haarwuchs an, sorgt für schöne, seidig glänzende Haare, die nach außen Jugendlichkeit vermitteln. Kurzum: Das wertvolle Pflanzenöl Marokkos ist ein Allroundtalent in Sachen Gesundheit, Wohlbefinden und Schönheit.

Nebenwirkungen des Öls

Aufgrund seiner Herkunft und Gewinnung handelt es sich um ein Naturprodukt, das keine Umweltgifte und Zusätze enthält. Die Bezeichnung „Bioprodukt“ ist angemessen und Nebenwirkungen lassen sich nahezu ausschließen. Ausnahmen bestätigen die Regel: Menschen mit einer Nussallergie tun gut daran, auf die innerliche und äußerliche Anwendung von Arganöl zu verzichten.

Bei wenigen Menschen ruft die Behandlung mit Arganöl gegen Akne und Pickel anfangs eine Verschlimmerung hervor. Ursächlich hierfür ist der Regenerationsprozess der Haut. Nach kurzer Zeit sollte sich das Hautbild bessern.

Weitere Anwendungsgebiete

Wer reines Arganöl zu Hause hat, macht sich viele Vorteile zunutze. Der Grund ist, das Pflanzenöl bietet viele Anwendungsmöglichkeiten. Nennen lassen sich hier die erwiesene heilende und pflegende Wirkung auf die Haut oder die innere Anwendung gegen viele Beschwerden.

Die Anwendungsgebiete von Arganöl:

  • Für die Haare und Wimpern
  • Für die Haut
  • Zur Nagelpflege
  • Für schöne Zähne
  • Unterstützung bei Schuppenflechte und Neurodermitis
  • In der Küche

Das flüssige Gold für die Haare

Arganoel Haarkur mit weiteren Ölen
Arganoel Haarkur mit weiteren Ölen

Arganöl ist Bestandteil vieler Shampoos und Haarspülungen. Der Grund ist, dass es erwiesenermaßen bei Haarproblemen hilft. Eine Haarmassage mit dem Pflanzenöl macht sprödes oder zu Spliss neigendes Haar geschmeidig und glänzend. Das Öl kann pur oder zusammen mit anderen Ölen zur Haarpflege genutzt werden. Beliebt ist die Kombination mit Rizinusöl oder Macadamianussöl.

Die Herstellung einer solchen Mischung ist denkbar einfach: jeweils zu gleichen Teilen mischen und in einer braunen Flasche kühl lagern.

Diese Ölmischung lässt sich problemlos in das Handtuch-trockene Haar einmassieren und sollte circa 30 Minuten einwirken.

Weitere Ideen und Inspiration für Haarprodukte aus Arganöl
  • Arganöl für die Haare
  • Arganöl – ein Segen für die Haut

    Wissenschaftliche Studien belegen die positiven Wirkungsweisen des Pflanzenöls auf die Haut. Das Öl hält die Haut feucht und schützt sie auf diese Weise vor Austrocknung. Der Vitamin E-Gehalt in dem Pflanzenöl sorgt für einen natürlichen Lichtschutzfaktor an heißen Tagen. Da das Pflanzenöl weiterhin bei hormonell bedingter trockener Haut eine positive Wirkung entfaltet und schnell einzieht, handelt es sich um das ideale Pflegeöl für die komplette Haut.

    Sinnvoll bei Hautproblemen und zur Verbesserung des Hautbildes ist die regelmäßige innerliche und äußerliche Anwendung. Der Grund ist die Kombination zweiter wertvoller Inhaltsstoffe: Vitamin E und Ferulasäure. Letztere enthält ausschließlich Arganöl.

    Pflege des Gesichts

    Egal, ob in Form einer Nachtcreme, als Bestandteil von Gesichtspackungen oder als Tagescreme: Arganöl lässt das Gesicht nach kurzer Zeit jugendlicher und frischer aussehen. Fältchen um die Augen und Krähenfüße verschwinden, da das Öl die Talgproduktion der Haut unterstützt. Arganöl verhindert die Bildung von Komedonen, die die Talgdrüsen verstopfen. Das bedeutet, Pickel, Akne und ein fettiger Glanz der Haut gehören der Vergangenheit an. Es hat einen Komedogenitätsgrad von 0.

    Arganöl verlangsamt Anzeichen der natürlichen Hautalterung. Voraussetzung ist frühzeitige und regelmäßige Anwendung. Die Anwendung ist leicht: Nach der gründlichen, abendlichen Reinigung der Gesichtshaut genügt es, wenige Tropfen des wertvollen Pflanzenöls mit kreisförmigen Bewegungen einzumassieren. Nach wenigen Wochen sieht die Gesichtshaut deutlich frischer aus.

    Der positive Nebeneffekt bei dieser Anwendung ist, dass Arganöl einen leichten, natürlichen Lichtschutzfaktor (3) entwickelt, der vor der gefährlichen UV-Strahlung der Sonne schützt. Weiterhin zieht es schnell ein und hinterlässt keine Rückstände.

    Arganöl und Cellulite

    Alleinig Hautpflegeprodukte sind nicht in der Lage, Cellulite (Orangenhaut) wirksam zu bekämpfen. Notwendige Maßnahmen hierfür sind Ernährungsumstellung, Muskelaufbau und eine Hautpflege mit Wirkstoffen, die fähig sind, das Hautbild positiv zu verändern.

    Diese Wirkstoffe wie viele Antioxidantien enthält Arganöl. Die Antioxidantien regen die Durchblutung der Haut an und verbessern die Mikrozirkulation im Unterhautfettgewebe. Arganöl dringt durch seine spezielle Zusammensetzung tief in alle Hautschichten ein, sodass es in der Lage ist, Cellulite wirksam zu bekämpfen. Zusätzlich sorgt eine begleitende innerliche Anwendung des Pflanzenöls für mehr Elastizität des Bindegewebes.

    Aus diesen Gründen lässt sich betroffenen Frauen zusätzlich zu den genannten Maßnahmen eine Massage mit dem Öl empfehlen. Ähnliches gilt zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen während einer Schwangerschaft.

    Arganöl zur Nagelpflege

    Zehen- und Fingernägel profitieren von einer Behandlung mit Arganöl, das zu deren gepflegtem und gesundem Aussehen beiträgt. Vor allem lässt sich mit dem wertvollen Pflanzenöl Nagelpilz effektiv therapieren, da es ins Innere des Nagelbettes eindringt und dort den Pilz abtötet.

    Trotzdem gilt: Bei einer längeren Infektion am besten den Arzt aufsuchen, da eine Pilzerkrankung in der Lage ist, befallene Nägel zu zerstören. Erfolge bei der Anwendung von Arganöl ergeben sich in der Regel im Anfangsstadium der Pilzerkrankung.

    Weiterhin ist Arganöl fähig, bei brüchigen Nägeln zu helfen. Die Anwendung: Die Finger in regelmäßigen Abstand in dem Öl baden und dieses in die Fingernägel einmassieren.

    Arganöl und Zahnpflege

    Im Handel sind Zahncremes mit Arganöl und anderen natürlichen Inhaltsstoffen, die Zahnfleischentzündungen und angegriffenem Zahnfleisch vorbeugen, erhältlich.

    Vor allem denjenigen, die empfindlich auf Fluorid und andere Bestandteile wie Minze herkömmlicher Zahncremes reagieren, lässt sich eine Zahncreme mit Arganöl empfehlen.

    Gegen Hautkrankheiten

    Die Ursachen von Neurodermitis sind in vielen Fällen unbekannt. Ähnlich wie bei Allergien kommt es zu Hautirritationen nach dem Kontakt oder der Aufnahme bestimmter Stoffe. Ähnliches gilt für Schuppenflechte.

    Betroffene von diesen Hautkrankheiten berichten, dass die äußerliche Anwendung mit Arganöl und anderen Ölen (unter anderem Nachtkerzenöl) den extremen Juckreiz, der ein Teil dieser Krankheiten ist, milderte. Weiterhin hemmte das Öl durch seine Inhaltsstoffe Entzündungen.

    Grundsätzlich lässt sich sagen, Arganöl beruhigt die Haut, beeinflusst den Hautstoffwechsel sowie den Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut positiv. Verantwortlich hierfür sind das in dem Öl enthaltene Vitamin E und andere Inhaltsstoffe, die die zum einen die Durchblutung der Haut anregen. Zum anderen fördern sie ihre Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern und sich selber zu regenerieren.

    Arganöl in der Küche

    Eines lässt sich über Arganöl mit Bestimmtheit sagen: Es handelt sich um ein Speiseöl, das ähnlich wie Schwarzkümmelöl, Kokosöl oder Weizenkeimöl aufgrund seiner gesunden Bestandteile eine Bereicherung für die Küche ist. Wie Schwarzkümmelöl lässt es sich pur, in Form von Weichkapseln als Nahrungsergänzungsmittel anwenden.

    Hierbei gilt: am besten als Ergänzung einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, nicht als Ersatz dieser. Das Öl versorgt den Organismus mit viel Vitamin E und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die uner Körper nicht selber herstellen kann.

    In der Küche findet eine spezielle Variante des wertvollen Pflanzenöls Verwendung. Dieses unterliegt bei der Herstellung einer schonenden Röstung der Samen vor der Kaltpressung. Auf diese Weise bekommt das Pflanzenöl einen aromatischen Geschmack und lässt sich wie ein Gewürz verwenden.

    Wenige Tropfen des Öls auf Salat, Fisch, Gemüse, Suppe oder Pasta reichen aus, um diese Speisen zu veredeln. Da sich das Pflanzenöl erhitzen lässt, ohne seine wertvollen Inhaltsstoffe zu verlieren, verwenden es viele Köche zur Zubereitung von Fisch- und Fleischspeisen.

    Arganöl für die Wimpern

    Arganöl hat eine pflegende Wirkung sowohl auf Haut Haare als Nägel. Das liegt vor allem an der weiter oben genannten Zusammensetzung der wertvollen Inhaltsstoffe. Auf diese Weise entwickelt das Pflanzenöl Eigenschaften, die die Kosmetikindustrie für ihre Produkte verwendet.

    Arganöl eignet sich zur Pflege der Wimpern und beugt einem frühzeitigen Brechen dieser vor. Ein Tropfen des gesunden Öls auf die feinen Härchen reicht aus.

    Lagerung und Haltbarkeit

    Arganöl lässt sich am besten in einem dunklen, kühlen Raum bei Temperaturen zwischen zehn Grad Celsius und 19 Grad Celsius lagern. Sonneneinstrahlung und Luftkontakt sind in der Lage, chemische Reaktionen auszulösen. Diese machen das Öl in vielen Fällen sauer, was zur Verderblichkeit führt.

    Durch zu kühle Lagerung im Kühlschrank, entsteht eine trübe, flockige Substanz. Das ist erstmal kein Qualitätsverlust, denn bei Zimmertemperatur nimmt das Öl wieder die gewohnt Form an. Dennoch empfehlen wir die Lagerung außerhalb des Kühlschranks.

    Warum ist Arganöl relativ teuer?

    Wie erwähnt, ist die Gewinnung und Herstellung des Öls arbeitsintensiv und mühsam. Die Herstellung erfolgt zu großen Teilen in Handarbeit, angefangen vom Sammeln der Früchte bis hin zur Verarbeitung dieser.

    Das Fruchtfleisch lösen Frauen von Hand ab und zerschlagen den Kern. Dazu ist es wichtig, zu wissen, dass die Schale des Kerns um ein Vielfaches härter ist als eine Haselnuss. Anschließend folgt das Mahlen der Samen in schweren Steinmühlen und die Weiterverarbeitung dieser. Für die Herstellung eines Liters Arganöl benötigt eine geübte Frau zehn Arbeitsstunden – oftmals mehr.

    Bei niedrigem Angebot und großer Nachfrage eines Produkts steigt der Preis. Dies gilt für Gold ebenso wie für das beliebte Speiseöl und viele andere Produkte.

    Die Arganie wächst ausschließlich im südwestlichen Teil Marokkos auf einer Fläche von 800000 Hektar. Versuche, sie in anderen Regionen anzusiedeln, sind bis heute fehlgeschlagen.

    Zudem ist der Baum vom Aussterben bedroht, sodass er zu Recht unter strengem Schutz steht. Hierzu ist es wichtig, den Baum für die Ernte weder zu schütteln noch die Früchte herunterzuschlagen. Das bedeutet, für die Herstellung stehen ausschließlich die auf natürlichem Wege heruntergefallenen Nüsse zur Verfügung. Das schränkt die Anzahl der für die Herstellung von Arganöl benötigten Nüsse ein. Hinzu kommt, dass sich von einer Arganie in einem Jahr im Durchschnitt 30 Früchte ernten lassen.