Arganöl galt lange Zeit lediglich als schmackhaftes Speiseöl. Doch das „flüssige Gold“ aus Marokko kann noch viel mehr. Arganöl ist nicht komedogen (Wert 0) und verstopft daher nicht die Poren der Haut.

Arganöl für das GesichtEs eignet sich uneingeschränkt zur Pflege der Haut und leistet auch als Gesichtsöl hervorragende Dienste.

Was interessiert Dich?

Arganöl zur Gesichtspflege

Arganöl wird aus den Kernen der Früchte des Arganbaums gewonnen. Es genießt weltweit den Ruf, zu den besten pflanzlichen Ölen zu zählen. Der Grund hierfür sind die wertvollen Eigenschaften des Pflanzenöls, die auf die Inhaltsstoffe und deren Zusammensetzung zurückzuführen sind.

Arganöl lässt sich bei jedem Hauttyp einsetzen.

Du kennst das vielleicht: Deine Wangen sind häufig trocken, während die Stirn und Nase glänzen. Das ist typisch bei Mischhaut und bringt einige Herausforderungen mit sich. Denn nicht jedes Öl lässt sich in diesem Fall problemlos nutzen. Aragöl gehört jedoch dazu.

Was beeinflusst unsere Gesichtshaut?

Im Laufe der Zeit verändert sich die menschliche Haut und es bilden sich feine Linien auf der Oberhaut (Epidermis). Im Zuge dieser Veränderung verringert sich die Elastizität der Haut und es kommt zu Feuchtigkeitsverlust. Die Oberhaut wird dünner. Durch die verringerte Kollagenbildung ist die Haut insgesamt weniger gut gepolstert ist.

Diese Form der Hautalterung ist ganz normal. Sie wird jedoch maßgeblich durch äußere Faktoren beeinflusst. Zuviel Sonne (UV-Strahlung), eine einseitige Ernährung und Rauchen führen zu einem schlechteren Hautbild.

Trockener Haut spendet Arganöl ausreichend Feuchtigkeit. Bei fettiger Haut gleicht es die Ölproduktion aus. Mischhaut beruhigt sich nach regelmäßiger Verwendung und erhält ausreichend Nährstoffe, um gesund zu bleiben.

Das heißt für Dich: Es spricht nichts gegen eine Gesichtspflege mit Arganöl.

Es handelt sich um ein natürliches Pflegeprodukt mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen, die in der optimalen Zusammensetzung deiner Haut Gutes tun.

Arganöl ist nicht komedogen

Wichtig in Bezug auf pflanzliche Öle im Rahmen der Gesichtspflege ist der Begriff Komedogenität und die dazugehörigen Werte (1-5). Komedonen werden häufig auch als Mitessser bezeichnet.

Die Kennzahlen zur Komedogenität geben an, in welchem Maße ein Öl die Bildung von Mitessern begünstigt. Oder anders ausgedrückt: Wie stark neigt das Öl zur Verstopfung der Hautporen.

Zwei Beispiele: Kokosöl hat den Wert vier und eignet sich nicht bedenkenlos für die Gesichtspflege, da es abhängig vom Hauttyp fähig ist, die Poren zu verstopfen und Hautunreinheiten hervorzurufen. Arganöl hat den Wert 0 und kann für alle Hauttypen verwendet werden.

Welches Arganöl für das Gesicht?
Für die Pflege der Gesichtshaut solltest Du auf qualitativ hochwertiges Arganöl aus erster Pressung zurückgreifen. Es durchläuft bei der Herstellung keine Behandlung, die ihm wichtige Inhaltsstoffe für die Gesichtspflege entzieht. Kaltgepresstes Arganöl dieser Art, am besten mit Biosiegel und aus erster Pressung, ist in der Lage, Deine Gesichtshaut optimal zu pflegen.
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Wirkung im Gesicht

Arganöl wirkt den tpischen Zeichen der Hautalterung entgegen. Das Öl wirkt ausgleichend auf alle Hauttypen (trockene Haut, fettige Haut oder Mischhaut).

Weiterhin verhindert es die Bildung von Hautunreinheiten wie Mitesser und Pickel. Es steigert die Eigenschaft Deiner Haut, Feuchtigkeit aufzunehmen und zu speichern. Das Öl kann man guten Gewissens als Allroundpflege bezeichnen.

Allerdings handelt es sich bei Arganöl nicht um ein Wundermittel. Deine Haut verwandelt sich nicht über Nacht und ist auf einmal makellos. Aber durch die regelmäßige Anwendung von Arganöl wird die Haut gepflegt, Mitesser und Pickel werden weniger und deine erhält mehr Elastizität.

Im Gegensatz zu industriell hergestellten Produkten enthält Arganöl jedoch keine „Anti-Aging“-Zusätze, wie das Coenzym Q10. (Dieser Stoff ist zum Beispiel in rotem Palmöl enthalten.)

Dies ist nicht alles: Du kannst Arganöl zur Lippenpflege, zum Reinigen der Gesichtshaut oder zum Abschminken verwenden.

Was macht Arganöl so wertvoll?

Sowohl Frauen als Männer haben Arganöl als Pflegemittel für die Gesichtshaut entdeckt. Insgesamt handelt es sich um ein sehr hautfreiundliches Öl, das vielfältig verwendet werden kann.

Männer verwenden es zur Pflege des Bartes, Frauen häufig für auch für Haare und Wimpern. Aber bitte nicht zuviele Hoffnungen in das goldene Öl setzen. Arganöl kann das Haarwachstum nicht anregen.

Die speziellen Vorteile von Arganöl, die es wertvoll als Gesichtspflegeprodukt machen im Überblick:

  • Arganöl spendet der Haut Feuchtigkeit.
  • Arganöl verstopft nicht die Poren und zieht schnell ein.
  • Es ist für jeden Hauttyp geeignet.

Anwendung im Gesicht

Die Anwendung von pflanzlichen Ölen ist in der Regel unkritisch. Allerdings gibt es einige Öle, die für die Anwendung im Gesicht besser geeignet sind als andere. Das trifft zum Beispiel auf Argnaöl zu, da es nicht komedogen ist.

Arganöl kannst Du entweder pur für Deine Gesichtshaut verwenden oder mit anderen Pflegeprodukten mischen. Wichtig ist, dass es sich um kaltgepresstes Arganöl aus ungerösteten Kernen handelt. Öl aus gerösteten Kernen eignet sich für die Küche, weniger für die Kosmetik.

Arganöl dringt schnell in die Haut ein, sodass die Inhaltsstoffe tief einziehen können. Im gegensatz zu anderen ölen hinterlässt es jedoch keinen öligen Film auf der Haut.

Auch Mischhaut profitiert von einer Behandlung mit dem pflegenden Öl. Insbesondere im Bereich der sogenannten T-Zone hat sich das Öl bewährt. Es ist also nicht notwendig für die die trockenen Stellen ein anderes Öl zu benutzen als für die häufig zu Unreinheiten neigenden Bereiche rund um Stirn, Nase und Kinn.

Arganöl ist ein echter Allrounder: Es hilft gegen Pickel und Hautreizungen. Du kannst es für die Wimpern verwenden und es auch zum Abschminken nutzen. Aber bitte nicht zuviele Hoffnungen in das goldene Öl setzen: Arganöl kann das Wachstum der feinen Härchen nicht beschleunigen.

Wenn Dein Toner die Haut austrocknet, gib ihm wenige Tropfen Arganöl hinzu und schüttele das Gemisch vor Gebrauch gut durch. Arganöl befeuchtet die Haut und gleicht auf diese Weise die unerwünschten Auswirkungen Deines Toners aus.

Ein Öl für alle Fälle!

Wie oft darf man Arganöl im Gesicht anwenden?
Wie häufig Arganöl zum Einsatz kommen sollte, richtet sich primär nach Deinen Gewohnheiten.

Im Handel finden sich viele Pflegeprodukte, deren Arganöl-Anteil gering ist. Zudem enthalten Sie Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel. Kaltgepresstes Arganöl aus ungerösteten Kernen ist am besten für Deine Haut. Eine solches Öl kannst Du problemlos täglich verwenden. Du kannst auch andere Pflegeprodukte damit anreichern.

Bei trockener Haut

Du leidest an trockener und spröder Haut? Deine Haut, vor allem die im Gesicht, zieht und spannt? Gib Arganöl eine Chance!

Das Öl ist in der Lage, zu helfen. Es versorgt die trockenen und spröden Stellen mit Feuchtigkeit und schützt die Haut vor äußeren Einflüssen. Besonders im Winter, wenn deine Haut durch Kälte und Heizungsluft strapaziert ist, kann eine regelmäßige Pflege mit dem pflanzlichen Öl den Unterschied machen.

Gegen Falten

Der natürliche Alterungsprozess lässt sich nicht aufhalten. (Auch wenn die Werbung bisweilen anderes verspricht.)

Du kannst deine Haut jedoch unterstützen. Neben einer gesunden Lebensweise, die eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und den Verzicht auf Tabak undAlkohol in großen Mengen einschließt, solltest du unbedingt auf viel direkte Sonneneinstrahlung verzichten.

UV-A-Strahlen dringen tief in deine Haut ein und sind ursächlich für eine schnelle Hautalterung. Daher ist Sonnenschutz wirklich wichtig.

Arganöl bietet keinen Sonnenschutz. (Und leider sind auch alle anderen Öle keine gute Wahl für diesen Zweck. Denn auch das beliebte Kokosöl als Sonnenschutz zu verwenden ist eine schlechte Idee.)

Eine zusätzliche Möglichkeit Faltenbildung im Gesicht vorzubeugen, besteht durch die Gesichtspflege mit Arganöl. Die starken Radikalfänger in Arganöl geben Deiner Haut die Spannkraft zurück, die sie aufgrund fortschreitenden Alters oder negativen äußeren Einflüssen verloren hat.

Weiterhin regen die Inhaltsstoffe die Durchblutung der Gesichtshaut an und fördern die Zellregeneration. Die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu speichern, erhöht sich dadurch.

Bei Faltenbildung empfiehlt sich sowohl die äußere als innere Anwendung des Öls. Zwei bis drei Esslöffel pures Arganöl über den Tag verteilt reichen bei einer inneren Anwendung aus. Zusätzlich massierst du betroffene Hautpartien täglich mit wenigen Tropfen des Öls ein. Erste Ergebnisse lassen sich nach zwei bis drei Wochen erkennen. Gemeint ist hiermit, dass Deine Haut frischer und gesünder aussieht. Der Bukldung von neuene Falten wirkt diese Behandlung entgegen, da die Haut elastisch bleibt und deutlich an Spannkraft hinzugewinnt.

Die Haut um die Augenpartie ist besonders empfindlich. Eine effektive Pflege erreichst Du, wenn Du Abends einen Tropfen Arganöl im Bereich Deiner Augen in die Haut einmassierst.

Gegen Pickel

Hautunreinheiten lassen sich mit Arganöl wirkunsgvoll bekämpfen. Durch die entzündungshemmende Eigenschaft von Arganöl wird sensible und gereizte Haut beruhigt. Besonders bei der Abendroutine macht sich das bemerkbar.

Während viele Kosmetikprodukte die Haut austrocknen und so Pickeln und Mitessern die Bildung erleichtern, verbessert Arganöl das Hautbild.

Wichtig ist, dass Arganöl regelmäßig aufgetragen wird. Es wirkt aufgrund seiner antimikrobiellen Eigenschaften gegen Entzündungen und beruhigt die Gesichtshaut. Gleichzeitig reguliert das Öl den Feuchtigkeitshaushalt der Haut. Auf diese Weise bekommt sie die Chance, sich zu erholen.

Weiterhin enthält Arganöl wesentlich mehr Vitamin E als Olivenöl, viele Radikalfänger und ungesättigte Fettsäuren. Diese Inhaltsstoffe unterstützen den Hautstoffwechsel. Daraus folgt in der Regel eine geringere Talgproduktion und ein Rückgang von Hautunreinheiten.

Für die optimale Verwendung von Arganöl gegen Hautunreinheiten reinigst Du Dein Gesicht am besten gründlich mit warmen Wasser. (Hast Du schonmal von der Oil Cleansing Method gehört? Hier wird die Gesichtshaut mit verschiedenen Ölen gereinigt.)

Anschließend reicht es aus, wenige Tropfen des Pflanzenöls in die feuchte Haut einzumassieren, sodass es seine positiven Wirkungsweisen entfalten kann. Wenn Du das Öl auf die trockene Haut aufträgst, dient es vorwiegend der Gesichtsreinigung und sollte danach wieder abgenommen werden.

Häufig wird Arganöl auch als Hausmittel bei Akne angepriesen. Bei Akne sollte immer der Hautarzt konsultiert werden, da bei falscher Behandlung unschöne Narben entstehen können. Das bedeutet nicht, dass Arganöl nicht bei Akne helfen oder zumindest unerstützend wirken kann – aber bei Akne und allen anderen Erkrankungen der Haut sollte immer ein Dermatologe hinzugezogen werden.

Für die Lippen

Vor allem im Winter haben viele Menschen ein problem mit trockenen und spröden Lippen. Häufiug ist der wechsel von warmer und kalter Luft die Ursache. Aber auch zu wenig Flüssigkeit führt zu trockenen Lippen.

Arganöl kann auch bei trockenen Lippen unterstützen: Reibe zwei bis drei Mal täglich deine Lippen mit zwei Tropfen Arganöl ein. Das hält sie geschmeidig und feucht.

Bei Rasurbrand

Männer kennen das Problem von Hautirritationen nach dem Rasieren. Stumpfe Rasierklingen oder die Rasur entgegen der Wuchsrichtung führen häufig zu Rasurbrand am Hals.

Insbesondere bei der täglichen Rasur ist eine Pflege der Haut nach dem Rasieren wichtig. Im Idealfall verwendest Du hier keine alkoholbasierten Produkte um Pusteln entgegenzuwirken. Es ist ausreichend nach jeder Rasur einen oder zwei Tropfen Arganöl auf die gereizten Stellen zu geben. (Keine Sorge, es dürfen auch fünf oder mehr Tropfen sein. Hier gibt es keine Höchstmenge. Du wirst schnell merken, wie viel Öl du tatsächlich benötigst.)

Die Anwendung von Arganöl auf der rasierten Haut beruhigt und vermeidet Entzündungen.

Auch zur Pflege von längeren Barthaaren kann Arganöl verwendet werden. In diesem Fall ist die Mischung mit einem ätherischen Öl denkbar, da Arganöl einen typischen Öl-Duft hat. (In professionellen Bartölen kommt zum Beispiel das frische Bergamotteöl zum Einsatz.)

Bei Sonnenbrand

Nach dem Sonnenbad kann die Haut leicht gerötet und empfindlich sein. Statt einer After-Sun-Lotion kann eine Mischung aus pflanzlichen Ölen aufgetragen werden. Eine gute Alternative zu gekühltem Kokosöl ist Arganöl, da es sehr schnell einzieht und die Haut beruhigt. Zusammen mit Jojobaöl oder Aloe Vera Gel erhälst Du eine super Pflege für deine Haut.

Allerdings solltest Du Arganöl nur auftragen, wenn deine Haut leicht gerötet ist. Bei einem ernsthaften Sonnenbrand sind spezielle Pflegeproukte immer die beste Wahl. Durch die kontrollierte industrielle Herstellung ist sichergestellt, dass diese Produkte immer dieselbe Qualität haben und auf ihre Hautverträglichkeit getestet sind. (Ein Sonnenbrand solltest Du niemals „auf die leichte Schulter“ nehmen, da durch UV-A-Strahlung zum Teil erhbeliche Verbrennungen auftreten können.)

Für die Wimpern

Du liebst lange und dichte Wimpern? In vielen handelsüblichen Produkten zur Verschönerung der Wimpern sind Zusatzstoffe enthalten, die in der Lage sind Deinen Wimpern dauerhaft zu schaden.

Um Deinen Wimpern die Beachtung zu schenken, die sie verdienen, verwende stattdessen einen Tropfen Arganöl. Den verreibst Du zwischen den Fingern und verteilst ihn auf die abgeschminkten Wimpern. Eine saubere Mascarabürste hilft Dir dabei, das Öl gleichmäßig zu verteilen.

Der Effekt sind stärkere und optisch dichtere Wimpern.

Die Pflege der Wimpern kann grundsätzlich mit einer Vielzahl von kaltgepressten Ölen erfolgen. Das wertvolle Arganöl verdichtet Deine Wimpern aber es kann das Wachstum der Wimpern nicht beschleunigen. 

Wenn Dir also regelmäßig Wimpern abbrechen, solltest Du die verwendeten Produkte prüfen und auch das abendliche Abschminken nicht vernachlässigen.

Praktisch: Zum Abschminken der Augen kannst du ebenfalls Arganöl verwenden.

Als Peeling oder Waschgel

Ein Peeling befreit die Haut von überschüssigem Talg, abgestorbenen Hautzellen und Verschmutzungen. Dadurch ist sie in der Lage befreit „durchzuatmen“. Wichtig bei der Verwendung eines Peelings ist, dass die Haut nicht zu stark austrocknet.

Ein Peeling auf Arganöl-Basis lässt sich mit folgenden Zutaten erstellen:

  • Ein Teelöffel Arganöl
  • Ein Eiweiß
  • Drei Teelöffel Milch
  • Zwei Teelöffel Zucker

Vermische alle Zutaten zu einer weichen Paste. Diese Mischung kannst du nun auf Gesicht und Hals verteilen und circa 5 – 10 Minuten einwirken lassen. Im Anschluss abwaschen und Gesicht und Hals mit einem Tropfen kaltgepressten Arganöl massieren.

Für die Anwendung als Peeling auf der empfindlichen Gesichtshaut solltest Du ein kaltgpresstes Bio-Arganöl verwenden. Ecco-Verde.de hat davon einige im Sortiment. Sehr beliebt ist zum Beispiel das Bio-Arganöl von Le Erbe di Janas.

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