Das Wichtigste in Kürze
  • Hanföl wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen.
  • Das Öl hat einen nussigen Geschmack und kann als Speiseöl und zur Pflege der Haut verwendet werden.
  • Besonders für die Pflege trockener Haut ist das kaltgepresste Hanföl gut geeignet.
  • Hanföl enthält unter anderem Linolsäure und Gamma-Linolsäure. Neben Nachtkerzenöl gilt Hanföl als wirksames Hausmittel bei Neurodermitis.
  • Hanföl ist nicht komedogen (Wert 0).
  • Das Öl sollte an einem kühlen Ort in einer dunklen Glasflasche gelagert werden.
  • 100 ml hochwertiges, natives Hanföl kostet circa 5 Euro.

HanfölHanföl ist ein Speise- und Pflegeöl der besonderen Art, das durch Pressung aus den Samen der Hanfpflanze (Cannabis sativa) gewonnen wird.

Das Öl mit dem feinen Nussgeschmack weist eine hervorragende Fettsäurenstruktur auf.

Nicht umsonst wird es seit Jahrhunderten als gut verträgliches Heilmittel und Pflegeprodukt geschätzt.

Hanf ist die älteste Heil- und Nutzpflanze der Welt und wird schon seit Jahrhunderten als Futtermittel, Nahrungsmittel und zur Textil- und Seilherstellung genutzt.

Was interessiert Dich?

Bereits in der Antike wurden Hanf und seine Nebenprodukte als wirksames Heilmittel entdeckt und zur Heilung von Malaria und Rheuma eingesetzt, aber auch um Geburtsschmerzen zu lindern. Auch im antiken Ägypten waren Produkte aus Hanf auf der Körperpflege nicht wegzudenken. Die schöne Kleopatra galt als Schönheitspflege-Profi und schwor bereits auf die verjüngende, pflegende Kraft der Hanfpflanze.

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Das zwanzigste Jahrhundert brachte die nützliche Pflanze durch die Gewinnung von Marihuana aus ihrem THC-haltigen Harz und den damit verbundenen psychoaktiven Wirkungen auf Körper und Geist in Verruf. Das sogenannte medizinische Marihuana-Öl unterscheidet sich vom Hanföl durch den hohen THC-Gehalt, wird aus den getrockneten Blüten und den weiblichen Knospen der Cannabispflanze gewonnen und zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Dieses Öl, dass häufig auch als Cannabisöl mit CBD-Anteil bezeichnet wird, hat mit dem hier beschriebenen, klassichen Hanföl jedoch kaum etwas gemein.

Das heutige Hanföl wird jedoch aus dem Nutzhanf und dessen Samen gewonnen, bei dem der THC-Gehalt so gering ist, dass er kaum nachweisbar ist. Dadurch kann Hanföl auch bedenkenlos von Kindern und älteren Menschen konsumiert und verwendet werden. Durch seinen angenehm nussigen Geschmack ist Hanföl aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken und ist eine tolle, gesunde Alternative zu herkömmlichen Speiseölen.

Es bietet inhaltlich vieles, das dem menschlichen Organismus zu Gesundheit und Zellerneuerung hilft. Auch die Kosmetikindustrie hat die pflegenden Vorteile dieses Öls für sich entdeckt und empfiehlt es immer häufiger auch bei schweren Hautproblemen. Hanföl heilt, pflegt und verjüngt sowohl innerlich als auch äußerlich und entkommt seiner Stigmatisierung mehr und mehr, indem es seine natürlichen Kräfte für sich sprechen lässt.

Herstellung von Hanföl

Es gibt viele Sorten und Arten der Hanfpflanze, doch nur die sogenannte „Cannabis sativa“ darf zur Gewinnung des Hanföls verwendet werden. Der Anbau und die Weiterverarbeitung unterliegen strengen Kontrollen und bedürfen besonderer Sorgfalt bei der Ernte und Pressung. Die Ernte beträgt etwa 500 bis 1000 Samen pro Hektar angebauter Pflanzen. Der Ertrag ist jedoch mehr als reichlich, denn aus einer Tonne der Hanfsamen kann man bis zu 350 Liter Hanföl gewinnen.

Hanföl gilt als Nebenprodukt des industriellen Hanfanbaus. Als man in den sechziger Jahren versuchte, durch ein Einheitsabkommen die Verfügbarkeit der zur Herstellung von Betäubungsmitteln verwendeten Pflanzen zu limitieren, wurde der Anbau von Hanfpflanzen in den meisten Ländern verboten oder streng kontrolliert.

Der vielseitige Nutzhanf wird heute jedoch noch immer zur Herstellung von Textilien verwendet. Dazu gewinnt man die robusten Hanffasern der Pflanze. Bei der Ernte werden dann auch die Nüsse der Pflanzen gesammelt, die die Samen zur Herstellung des späteren Öls enthalten. Zunächst ist es wichtig, dass die Hanfpflanze als Ganzes schonend geerntet und aufbereitet wird. Bei dieser Aufbereitung trennt man dann die Fasern von den Nüssen.

Um aus den enthaltenen Samen Öl zu gewinnen, ist auch hier eine schonende Vorgehensweise geboten. Dazu wird, wie bei vielen anderen Speise- und Pflegeölen mit wertvollen Inhaltsstoffen, das Kaltpressverfahren angewendet. Hierbei werden die Samen bei Bedarf zunächst ganz schonend und vorsichtig erwärmt, um das Öl ohne den Einsatz von Lösungsmitteln herauslösen zu können. Erst dann erfolgt der Pressvorgang, bei dem die Presse langsam und in mehreren Arbeitsschritten das Öl aus den Samen herauspresst. Beim Kaltpressen ist es wichtig, dass während der Pressung keine Reibungswärme entsteht, denn Hitze zerstört die natürlichen Inhaltsstoffe und die Aromen des Öls.

Reines, natürliches und kaltgepresstes Hanföl erkennt man am nussigen geschmack und der leicht grünlich-goldenen Färbung. Die Art der Pressung zeigt sich deutlich an der Farbe des hergestellten Öls: Während kaltgepresstes Hanföl gelblich-grün ist, ist das warmgepresste Öl eher dunkelgrün und weniger gehaltvoll.

Inhaltsstoffe und Nährwerte von Hanföl

Wenn man sich einmal näher anschaut, was Hanföl für wertvolle Inhaltsstoffe besitzt und was diese für positive Auswirkungen auf die Gesundheit, vorallem aber für die Haut haben, wird deutlich, wieso das Öl stetig an Beliebtheit gewinnt. Hanföl gehört zur Klasse der fetten Öle. Diese setzen sich aus verschiedenen Fettsäuren zusammen und sind bei Raumtemperatur flüssig. Schonend gewonnene fette Öle enthalten gesundes Fett, das als wichtigster Energiespeicher des Menschen funktioniert.

Essenzielle Fettsäuren sind jene, die vom menschlichen Organismus nicht selbst produziert werden können, ungesättigt sind und daher über Nahrung und Nahrungsergänzung zugeführt werden müssen. Die wichtigsten ungesättigten Fettsäuren für den Menschen sind Omega 6 und Omega 3. Und genau daraus besteht der Hanfsamen und das daraus gewonnene Öl zu 80 Prozent.

Das allein ist nicht ungewöhnlich, da viele andere Speise und Pflegeöle diese Fettsäuren auch enthalten. Entscheidend hierbei ist jedoch das richtige Verhältnis und die Konzentration dieser beiden Fettsäuren zueinander. Viele Öle enthalten nämlich einen starken Überschuss an Omega 6 Fettsäuren und dies kann sich schädlich auf den Körper auswirken. Ein Überschuss dieser Fettsäure führt nämlich dazu, dass die Omega 3 Fettsäuren vom menschlichen Organismus nicht umgewandelt werden können. Diese Umwandlung ist jedoch wichtig, da sie entzündungshemmende Stoffe produziert.

Im Umkehrschluss bedeutet das also, dass ein Überschuss an Omega 6 Fettsäuren, die man dem Körper zuführt, entzündliche Prozesse im Körper sogar noch begünstigt und verstärkt werden, da sie nicht abgewehrt werden können. Hanföl ist eines der wenigen Öle, die nicht zuviel dieser Fettsäure enthalten. Hier liegen Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren im perfekten Verhältnis zueinander, sodass sie dem Körper ausschließlich gesunde Nährstoffe zuführen und die Gesundheit fördern.

Weitere wichtige Fettsäuren von Hanföl sind:

  • Gamma-Linolensäure
  • Linolsäure
  • Palmitinsäure
  • Ölsäure
  • Stearinsäure

Insbesondere die Linolsäure wird häufig als entzündungshemmend und reizlindernd beschrieben. Öle mit einem hohen Anteil Linolsäure (unter anderem auch Granatapfelkernöl) eignen sich daher gut zur Pflege von trockener, irritierter Haut.

Chlorophyll, das vor Allem aus der Pflanzenwelt als die Essenz der Zellerneuerung und des Wachstums bekannt ist, verleiht dem Hanföl die grünliche Färbung. Die goldgelbe Färbung stammt vom Beta-Carotin, das besonders wichtig für gesunde Augen und jugendliche, gesunde Haut ist.

Hanföl enthält zudem die Vitaminen B1, das essenziell für die Durchblutung und die Sauerstoffaufnahme ist und das Vitamin B2, ein wichtiges Wachstumsvitamin. Vitamin E im Hanföl sorgt für Zellerneuerung, gesunde Haut und starke Abwehrkräfte.

Wichtige Mineralstoffe wie Phosphor, Kalium, Calcium, Mangan, Natrium, Eisen, Magnesium, Zink und Kupfer gleichen Mangelerscheinungen aus und sind ein weiterer großer Pluspunkt des Hanföls.

Nährwerteangaben und Kalorien von Hanföl

Menge pro 100 Gramm
Kalorien 879 kcal
Fett 100 g
  • Gesättigte Fettsäuren
11 g
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
75 g
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren
14 g
Kohlenhydrate0 g
  • davon Zucker
0 g
Protein0 g

Wie wirkt Hanföl?

Basierend auf den wertvollen Inhaltsstoffen des Öls, wirken sich besonders die gesunden Fettsäuren positiv auf die Gesundheit und Zellerneuerung aus.

Besonders hervorzuheben ist die entzündungshemmende Wirkung von Hanföl und deren Wirkung auf kleinere Entzündungsherde im Körper, die sich auch im Hautbild zeigen können, als auch auf entzündliche Erkrankungen.

Da im Hanföl die Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren im perfekten Verhältnis zueinander enthalten sind, wirkt sich das Öl im Körper positiv auf den Blutkreislauf, den Transport und die Bildung lebenswichtiger Stoffe aus. Erhöhter Blutdruck und ein schlechter Sauerstofftransport im Blut können zum Schlaganfall führen. Ein optimal mit Fettsäuren versorgtes Gehirn und daran angeschlossenes Nervensystem funktioniert einwandfrei und ist weniger anfällig für degenerative Erkrankungen. Hierbei spielt auch der Sauerstoffaustausch und -transport eine wichtige Rolle. Die Blutbahnen werden durch die Einnahme von Hanföl elastischer und der Transport von Hormonen, Sauerstoff und lebenswichtigen Mineralien wird gefördert, sodass sich die Verbesserungen schon bald im Wohlbefinden, dem Energielevel und der Vitalität bemerkbar machen.

Die Ausgewogenheit der Fettsäuren im Öl sorgt zudem für eine ausgeglichene Bildung von entzündungshemmenden Fettsäuren im Körper. Der Organismus benötigt von aussen zugeführte Fettsäuren zur Umwandlung und Weiterverarbeitung von weiteren Fettsäuren. Genau das liefert ihm das Hanföl in einem ausgewogenen Verhältnis, sodass es den Körper bei der Zellregeneration unterstützt. So kann der Körper nicht nur Entzündungen und entzündliche Prozesse regulieren, sondern auch wichtige Hormone produzieren, um sein Immunsystem zu stärken, die Nervenfunktionen zu erhalten und seine Zellen zu erneuern.

Da in Hanföl viele wichtige Nährstoffe und Fette enthalten sind, die der menschliche Körper über die Nahrung aufnehmen muss und die auch zum Teil in Fisch- und Fleischprodukten enthalten sind, ist es vorallem bei Vegetariern und Veganern beliebt. Als optimale Nahrungsergänzung eingesetzt, liefert man dem Körper so alle wichtigen Fettsäuren und verzichtet dabei auf den Konsum tierischer Produkte.

Hanföl sollte in der Küche ausschließlich kalt verwendet werden. Es ergänzt Salate als Dressing-Grundlage und verfeinert Antipasti und Gemüse. Das Öl hat einen niedrigen Rauchpunkt (120 Grad Celsius), daher ist es nicht empfehlenswert, das Öl zu erhitzen und zum Braten und Kochen zu verwenden. Bei hohen Temperaturen verliert das Hanföl seine wertvollen Nährstoffe.

Nebenwirkungen von Hanföl

Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, bringt Hanföl keinerlei Nebenwirkungen mit sich. Da es nachweislich frei von THC und anderen psychoaktiven Stoffen der Cannabispflanze ist, kann es sowohl von Kindern, als auch von älteren Menschen bedenkenlos konsumiert werden.

Informationen bei regelmäßiger Einnahme

Hanföl ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen und Menschen jeden Alters können das Öl im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung zu sich nehmen. Allerdings kann es zu verstärkter Wirkung oder Wechselwirkung mit Blutdruck- und Cholesterinsenkenden Arzneiprodukten kommen. Daher ist es immer ratsam, die langfristige und regelmäßige Einnahme von Hanföl mit dem Hausarzt abzuklären.

Anwendungsbereiche von Hanföl

Hanföl lässt sich gut mit anderen Ölen mischen
Hanföl lässt sich gut mit anderen Ölen mischen

Aufgetragen auf Haut und Haare  pflegt und revitalisiert das Öl. Nicht nur Hautprobleme kann das Öl langfristig lindern, sondern es hilft auch vorbeugend gegen Austrocknung, Reizung und Irritationen.

Die Haut ist im Alltag vielen Faktoren ausgesetzt, die zur Entfettung und Austrocknung führen. Trockene Heizungsluft und kalte Temperaturen im Winter, der hohen UV-Strahlung und dem Sonnenlicht im Sommer, sowie diversen Cremes, Duschgels und Makeup-Produkte beeinflussen das Hautbild. All diese Einflüsse von außen nehmen der Haut ihre natürliche, schützende Fettschicht und schränken die Produktion dieser stark ein. Hanföl kann helfen, der Haut ihre gesunden Fette zurückzugeben und die Produktion wieder anzuregen. Spannende und juckende Hautstellen werden oft durch Entzündungen verursacht und können mit gesunden Fettsäuren gelindert werden.

Dadurch, dass die in Hanföl enthaltenen Fettsäuren dem Fettsäuremuster der menschlichen Haut nahezu perfekt entsprechen, macht das Auftragen von Hanföl nicht nur die obersten Hautschichten geschmeidig und weich, sondern dringt auch in die Poren und tieferen Hautschichten ein. Dort hilft es der Haut, sich selbst zu regenerieren.

Die Haut ist dann auch in der Lage, Wasser besser zu speichern und bleibt langfristig mit Feuchtigkeit versorgt.

Symptome der Austrocknung und einem gestörten Fettsäurenmuster der Haut sind häufig Ekzeme, Juckreiz und andere, trockene Irritationen. Wird auf diese Stellen direkt Hanföl angewendet, so zeigt sich schnell eine Besserung der betroffenen Stellen.

Gute Erfahrungen haben von Neurodermitis geplagte Menschen mit pflegendem Hanföl gesammelt. Das Öl hilft äußerlich, den Juckreiz zu mildern und durch die Rückfettung der Haut werden die betroffenen Partien wieder rötungsfrei, gepflegt und geschmeidig. Auch bei Schuppenflechte oder einem unreinen Hautbild kann Hanföl helfen. Innerlich und äußerlich angewendet fördert es die Durchblutung, reguliert den Säure-Haushalt des Körpers und der Haut und wirkt antibakteriell. Bei akuten Beschwerden wie Juckreiz und Rötungen, die großflächiger sind, kann Hanföl als Badezusatz erste Linderung bringen.

Das Hanföl kann pur oder mit anderen Ölen gemischt auf die Haut aufgetragen werden. Allerdings ist jede Haut unterschiedlich: Bei trockener Haut und zu Neurodermitis neigender Haut können viele Öle helfen. Wichtig ist die regelmäßige Pflege der Haut. Häufig ist auch Nachtkerzenöl Grundlage eines Pflegeproduktes.

Dieselbe Pflege und Fürsorge, die die Haut des Körpers braucht, sollte man auch der Kopfhaut zukommen lassen. Auch sie leidet unter den alltäglichen Einflüssen von Kälte und Hitze, trockener Heizungsluft, UV-Strahlung und diversen Shampoos und Haarpflegemitteln.

Trockene Kopfhaut neigt zu Schuppenbildung und Juckreiz. Außerdem ist gereizte, unterversorgte Kopfhaut nicht mehr in der Lage, das Haar ausreichend zu nähren und zu fetten. Und genau das braucht gesundes, glänzendes und starkes Haar, um gepflegt auszusehen und stabil zu bleiben.

Die natürliche Fettung der Haare durch die Kopfhaut hält sie elastisch und versorgt sie mit der nötigen Flüssigkeit, die sie brauchen um nicht spröde zu werden oder gar abzubrechen. Mit Hanföl gibt man der Kopfhaut seine natürliche Fettschicht zurück, regt beim Einmassieren die Durchblutung an und fördert damit eine gesunde Kopfhaut und die Gesundheit der Haare gleich mit.

Das Öl kann pur auf die Kopfhaut aufgetragen und anschließend mit einer Bürste in die Haarlängen verteilt werden oder zusammen mit Shampoo oder Conditioner angewendet und angemischt werden.

Welches Hanföl eignet sich am besten?

Hanföl gibt es in den meisten Reformhäusern und gut sortierten Feinkostläden zu kaufen. Auch online hat man eine komfortable Auswahl. Erhältlich ist es, wie auch Schwarzkümmelöl oder diverse andere Speiseöle, in den typischen, lichtundurchlässigen Glasflaschen. Diese eignen sich besonders, wenn man sich einen kleinen Vorrat anlegen möchte oder das Hanföl hauptsächlich für Salate verwendet. Hierbei hat man die Wahl zwischen Mengen von 250 Millilitern bis hin zu einem Liter pro Flasche.

Möchte man das Hanföl aber hauptsächlich zum Anmischen von Cremes und Shampoos verwendet und braucht es daher eher im Badezimmer zur Haut- und Gesichtspflege, eignen sich die praktischen kleinen Glasflaschen mit Pinzettenaufsatz. So ist es möglich, das wertvolle Öl genau zu dosieren, indem man es mit der Pinzette aufnimmt und tropft. Die kleinen Mengen gibt es ab 10 Milliliter bis hin zu 50 Millilitern.

Hanföl in Kapseln

Will man mit Hanföl aber vorwiegend seine Nahrung ergänzen und es nicht auf Haut und Haare auftragen, sondern einnehmen, so bietet der Markt eine Vielzahl an Kapselprodukten. Hanföl in Weichkapseln sind besonders leicht herunter zu schlucken und geschmacklich völlig neutral. Die Kapseln eignen sich besonders für Leute, die den Geschmack des puren Hanföls nicht mögen und vermeiden wollen, täglich einen Esslöffel davon pur nehmen zu müssen. Die praktischen Kapseln lassen sich daher leichter in die tägliche Nahrungsergänzung integrieren.

Lagerung von Hanföl

Da Hanföl zu den kaltgepressten Ölen gehört, ist es dementsprechend empfindlich gegenüber Licht, Temperatur und Sauerstoff. Kaltgepresste Öle verändern sich, sobald sie mit einem dieser Faktoren in Berührung kommen. Bei Lichtkontakt verändert sich die Farbe des Öls und es bekommt eine schlierige Konsistenz. Der Kontakt mit Luft allerdings hat großen Einfluss auf die Dauer der Haltbarkeit. Das kaltgepresste Öl zersetzt sich so schneller, verliert seine wertvollen Inhaltsstoffe und verdirbt. Das erkennt man daran, dass es ranzig riecht und aussieht.

Um möglichst lange Freude an der Verwendung des Hanföls zu haben, sollte schon beim Kauf darauf geachtet werden, dass es in einer lichtundurchlässigen, dunklen Flasche geliefert wird, die eine luftdichte Verschlusskappe aufweist. Lagert man das Öl dann noch lichtgeschützt, kühl und fest verschlossen, ist es nach dem ersten Öffnen problemlos 12 Monate lang haltbar. Häufig wird empfohlen, das Öl nach der ersten Verwendung im Kühlschrank oder Keller zu lagern, da dort die optimalen Umgebungsbedingungen geschaffen sind.

Wir empfehlen den Kauf einer kleineren Flasche, da so sichergestellt ist, dass das Öl zügig aufgebraucht wird und nicht an Qualität verliert.