Lange, dichte Wimpern – der Traum jeder Frau. Doch für einen dramatischen Augenaufschlag und einen dichten Wimpernkranz benötigen die feinen Wimpern-Härchen etwas Pflege.

Kokosöl für die WImpern

Schließlich sind die Wimpern nicht nur ein optisches Highlight, sondern erfüllen auch eine Schutzfunktion für das Auge. Grund genug also die Wimpern regelmäßig mit einem pflegenden Öl zu  behandeln.

Wenn Du bereits Kokosöl verwendest, dann kommt hier die gute Nachricht: Kokosöl versorgt auch deine Wimpern mit einer extra Portion Pflege. Du bist noch nicht von Kokosnussöl überzeugt? In diesem Artikel erfährst Du, warum Kokosöl ein super Pflegeprodukt und eine Alternative zum teuren Wimpernserum ist.

Was interessiert Dich?

Brauchen die Wimpern Pflege?

Wimpern wachsen nach und fallen auch wieder aus – genau wie die Kopfhaare auch. Sie erfüllen einige Aufgaben. Zunächst einmal schützen sie das menschliche Auge vor Schmutz und umherfliegenden Partikeln. Daneben halten sie auch Feuchtigkeit, zum Beispiel Schweiß, ab.

Damit die Wimpern all diese Aufgaben zuverlässig erfüllen können, benötigen sie im Grunde keine aufwendige Pflege.

Viele Frauen haben jedoch sehr kurze statt den gewünschten langen, dichten Wimpern.

Durch Auftragen von Mascara sind die Wimpern häufig verklebt und strapaziert. In der Folge können sie austrocknen und schnell abbrechen. Das passiert nicht einfach so, sondern regelmäßig dann, wenn die schwere Mascara länger auf den Wimpern verbleibt.

Deswegen ist das abendliche Abschminken wichtig – auch wenn es manchmal lästig ist.

Wimpernpflege mit Kokosöl in 3 Schritten

Du willst nicht lange lesen, sondern einfach nur wissen, wie das mit Kokosöl und den Wimpern funktioniert?

So pflegst Du die Wimpern mit Kokosöl:

  • Wimpern Abends abschminken
  • Kokosöl mit dem Finger auftragen und über Nacht einwirken lassen
  • Den Wimpernkranz am nächsten morgen schonend reinigen

Warum ist Kokosöl so beliebt?

Natives Kokosöl ist ein echter Beauty-Allrounder. Du kannst Kokosöl für die Haare verwenden, es als Massageöl benutzen oder trockene Kopfhaut damit behandeln.

Kokosöl riecht gut und weil es bei Zimmertemperatur fest ist, lässt sich sehr gut dosieren und auftragen. Zudem spendet es der Haut und den Haaren viel Feuchtigkeit – ganz ohne zu kleben oder einen fettigen Film zu hinterlassen.

Wenn Du auf der Suche nach einem Gesichtsöl bist, ist Kokosnussöl jedoch nicht die erste Wahl. Speziell für die Anwendung im Gesicht gibt es Öle, die deutlich besser geeignet sind. Wenn Du aber trockene Haut hast, kannst Du Gesicht und Wimpern in einem Durchgang pflegen.

Kokosöl ist in Deutschland sehr gut erhältlich und kann vielfältig eingesetzt werden. Im Gegensatz zu einem Wimpernserum bekommst Du Kokosöl in guter Qualität in jedem Supermarkt.

Welches Kokosöl für die Wimpern?
Kokosöl ist in vielen Supermärkten, Drogerien und Onlineshops erhältlich. Die Auswahl ist groß und Kokosöl wird zum Teil auch sehr günstig angeboten. Für die Anwendung auf den Wimpern solltest Du ein kaltgepresstes Bio-Kokosöl verwenden.

Wir empfehlen kaltgepresstes Bio-Kokosöl, das schonend hergestellt wurde. Daher sind viele Inhaltsstoffe (alle Vitamine und die antimikrobiell wirkenden, mittelkettigen Fettsäuren) erhalten geblieben. Wir empfehlen ein Kokosnussöl aus kontrolliert biologischem Anbau. Du erkennst solche Produkte an der Bezeichnung kbA.

Wie hilft Kokosöl den Wimpern?

Feuchtigkeit ist wichtig für die Wimpern. Die feinen Härchen werden durch eine Kokosöl-Anwendung gepflegt und mit einer ordentlichen Portion Feuchtigkeit versorgt. Je regelmäßiger das Öl aufgetragen wird, desto besser.

Allerdings ist Kokosöl kein Haarwuchsmittel. Wenn Deine Wimpern häufig abbrechen, dann hat das Gründe. Eine einseitige Ernährung oder Stress können die Ursache sein. Oder die Wimpern sind sehr strapaziert, weil Du öfter einmal das Abschminken vergisst.

Kokosöl hat jedoch viele hochwertige Inhaltsstoffe, das steht außer Frage. Die enthaltene Laurinsäure und die Vitamine sollen den Wimpern helfen besser nachzuwachsen. Das ist jedoch nicht wissenschaftlich belegt.

Längere Wimpern mit Kokosöl?

Viele Frauen sind mit ihren kurzen Wimpern unzufrieden. Die Anwendung von Kokosöl führt aber nicht zu mehr Haarwachstum. Die feinen Härchen fallen nach einer gewissen Zeit aus – und das ist auch ganz normal.

Wimpern, die bereits geschädigt sind, können sich nicht wieder regenerieren. Eine optische Wirkung ist deswegen langfristig nur dadurch zu erzielen, dass neue Wimpern nachwachsen und der Wimpernkranz dadurch wieder dichter erscheint.

In der Praxis hat sich gezeigt, dass eine Wimpern-Kur mit Kokosöl in erster Linie dazu führt, dass die Wimpern schön weich sind, voller aussehen und einen gesunden Glanz bekommen.

Kokosöl ist leicht in der Handhabung und unterstützt die Wimpern nachhaltig und sanft. Eine regelmäßige Wimpernpflege führt daher eher „nebenbei“ zu längeren Wimpern, da sie weniger häufig abbrechen. Für die optimale Wimpernpflege kannst Du kaltgepresste Öle oder ein Wimpernserum verwenden.

Alternative zu Wimpernserum?

Abschminken gehört zur Abendroutine. Eine Alternative zu Makeup-Entfernern kann ein kaltgepresstes Öl sein. Mandelöl ist sehr gut verträglich und wird in diesem Zusammenhang häufig empfohlen. Aber auch Kokosöl leistet gute Dienste. Danach kann ein Wimpernserum aufgetragen werden um das Wimpernwachstum anzuregen.

Das Versprechen von Wimperserum-Herstellern: Durch die enthaltenen Nährstoffe sollen die feinen Härchen schneller nachwachsen und die Alterung verzögert werden. Zudem soll den Wimpern Feuchtigkeit gespendet werden.

In den meisten Wimperseren sind folgende Stoffe enthalten:

  • Hyaloronsäure
  • Coffein
  • Vitamine (unter anderem Vitamin E)
  • Biotin
  • Rizinusöl

Kokosöl ist in der Regel nicht enthalten, da das Öl bei Zimmertemperatur fest ist und es sich daher für flüssiges ein Kosmetikprodukt weniger eignet.

Kokosöl spendet Haut und Haaren viel Feuchtigkeit und enthält unter anderem Vitamin E.

Es gibt einige weitere Öle, die du für die Wimpern nutzen kannst. Wenn Du zum Beispiel kaltgepresstes Rizinusöl hast, kannst du natürlich auch dieses Öl verwenden. Während andere Öle nussig riechen oder Nebenwirkungen haben (zum Beispiel abführend wirken) ist Kokosöl in der Anwendung extrem unkompliziert und riecht auch sehr angenehm.

Anwendung von Kokosöl für die Wimpern

Kokosöl kannst Du pur auf die Wimpern auftragen. Da das Öl relativ fest ist, brauchst Du hierbei keine Hilfsmittel. Du kannst einfach deine Finger zum auftragen benutzen – das ist deutliche entspannter als mit einem Wattestäbchen oder einem Bürstchen.

Es kommt bei der Anwendung von Kokosöl als Wimpernpflege vor allem auf Regelmäßigkeit an. Das klingt einfach. Aber die Erfahrungen zeigen, dass nach einem langen Tag das Abschminken schon eine kleine Belastung ist.

Hier liegt der Vorteil von Kokosöl: Es ist schnell und einfach zu dosieren. Wenn Du doch einmal zu viel Öl an den Fingern hast, kannst Du das Öl problemlos für die Hände benutzen. (Besonders im Winter sind trockene und rissige Hände ein häufig auftretendes Problem.)

Aber Achtung: Kokosöl ist komedogen (Wert 4). Daher solltest Du es nicht bedenkenlos für die Gesichtspflege verwenden.

Hier findest Du mehr Informationen zu komedogenen Ölen.

Wie lange soll Kokosöl einwirken?

Es gibt bei der Wimpernpflege keine „Über-Nacht-Erfolge“ – auch wenn das manchmal zu lesen ist. Die Pflege der Wimpern ist eher eine Frage von Wochen, nicht von Stunden.

Zu einer regelmäßigen Pflege der Wimpern gehört auch das regelmäßige Abschminken und auch mal Tage ohne Mascara. Nur so haben deine Wimpern die Chance sich zu erholen. gepflegte Wimpern sind weich und geschmeidig.

Wenn deine Wimpern sehr kurz sind und schnell abbrechen, dann kannst Du ein wenig Kokosöl über Nacht auf den Wimpern einwirkenlassen. Wenn dich der leichte Fettfilm stört, kannst Du das Öl natürlich nach einige Zeit auch wieder mit einem Wattepad und etwas warmen Wasser abnehmen.

Grundsätzlich solltest Du pflegende Öle dauerhaft verwenden. Die Regel „Viel hilft viel“ trifft bei der Pflege der Haut und Wimpern jedoch nicht zu.

Benutze für die Pflege der Wimpern nur eine kleine Menge hochwertiges Kokosöl – dafür aber regelmäßig.