Das Wichtigste in Kürze
  • Mohnöl wird durch Kaltpressung aus den Samen der Mohnpflanze gewonnen.
  • Mohnöl enthält keine Opiate.
  • In Deutschland wird das hellgelbe, nussige Öl vorwiegend als Speiseöl verwendet.
  • Durch die reichhaltigen Inhaltsstoffe eignet sich Mohnöl jedoch auch zur Pflege der Haut.
  • Das Öl zieht rückstandslos in die Haut ein und ist besonders für trockene Haut geeignet.
  • Das Öl sollte an einem kühlen Ort in einer dunklen Glasflasche gelagert werden.
  • Der Preis für kaltgepresstes Bio-Mohnöl liegt bei ca. 0,70 Euro pro 100 ml.
MohnölMohn ist eine seit Jahrhunderten bekannte Kulturpflanze, deren Samen einen feinen Geschmack haben und aus dem ein hochwertiges Öl gewonnen wird.

Hierbei handelt es sich um ein hochwertiges Speiseöl, das aber auch zur Haut- und Haarpflege genutzt werden kann.

Was interessiert Dich?

Mohn – eine vielseitige Pflanze

Mohn gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und hat in Asien seinen Ursprung, wo er von den Asiaten schon seit mehreren Jahrhunderten als vielseitige Heilpflanze verwendet wird.

Es gibt weltweit zwischen 50 und 120 verschiedene Sorten der Mohngewächse (botanisch: Papaveraceae). Mohn wird in Deutschland nur vereinzelt wieder angebaut. Daher wird er zumeist aus seinen Anbaugebieten wie der Türkei, Australien, Ungarn, Indien und China nach Deutschland importiert.

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Das Mohngewächs gehört zu den krautigen Gewächsen, die mehrjährig blühen können und am besten im Mischfruchtanteil mit Möhren gedeihen. Die Mohnpflanze wird bis zu 160 cm groß, besitzt einen mit Borsten behaarten Stengel und verzweigtes Blattwerk.
Welche Mohnsorte wird für Mohnöl genutzt?
Sehr bekannt ist der sogenannte Schlafmohn (Papaver somniferum), der zur Gewinnung von Morphin verwendet wird. Hier liegt auch der Ursprung des negativen Image, das der Mohnpflanze anhaftet, denn aus Morphin lässt sich Diacetylmorphin (Heroin) herstellen.
Zur Herstellung von Mohnöl verwendet man Grau-, Blau- oder Weißmohn. Im europäischen Raum wird eher das kräftige Grau- und Blaumohnöl bevorzugt. In Asien präferiert man das deutlich mildere und hellere Weißmohnöl. Mohnöl enthält keine Opiate.

Der Ertrag und die Qualität des späteren Mohnöls richtet sich stark nach der Witterung während des Anbaus und der Ernte. Besonders feuchte Witterungen führen zu einem geringeren Ertrag.

Herstellung von Mohnöl

Das mühsam aus den Samen des Mohns gepresste Öl wird nach der Mohnart unterschieden, aus der es gepresst wurde. Daher haben die erhältlichen Mohnöle eine unterschiedlich starke, gelbliche Färbung. Allen gemeinsam ist aber der leicht nussige Geschmack.

Der Anbau, die Kultivierung der Mohngewächse und die anschließende Gewinnung des Öls aus den ausgereiften Samen erfordert viel Arbeit, Mühe und Zeit. Doch der Aufwand lohnt sich: Mohnöl eignet sich sowohl zum Verzehr und zum Verfeinern von Gerichten und kann als Pflegeöl genutzt werden.

Die Blütezeit von Mohn und seinen verschiedenen Varianten erstreckt sich vom Frühsommer bis in den Juli. Je nach Mohnsorte erblühen am Ende des Stengels rote, weiße oder violette Blüten, in deren Mitte sich nach Ende der Blütezeit eine Kapsel bildet. In dieser Kampsel sind die gereiften Samenkörner enthalten, die nun durch das sogenannte Dreschen geerntet werden können.

Die Erntezeit ist sehr kurz und erstreckt sich nur von August bis September. Im Anschluss an das Dreschen müssen die Samen aus den Kapseln entnommen und gereinigt werden.

In den Samen ist ein hoher Fettanteil enthalten, der nur durch schonende Pressung gewonnen werden kann. Da die Samen sehr hitze- und lichtempfindlich sind, wird unter Ausschluss von Licht und Hitze das Kaltpressungsverfahren angewendet. So wird die Qualität des späteren Öls nicht gefährdet und möglichst viele Inhaltsstoffe der Samen bleiben bei dieser schonenden Pressung erhalten.

Um ein wirklich reines und qualitativ hochwertiges Mohnöl zu erhalten, wird das kaltgepresste Öl gefiltert, um es von Schalenrückständen zu befreien. Die Menge an Schalen bestimmt Farbe, Intensität und Geschmack des Öls.

Das Ergebnis der Kaltpressung und des Filterns ist dann ein hellgelbes, nussiges Speiseöl.

Inhaltsstoffe von Mohnöl

Mohnsamen enthalten 40 – 60 % fettes Öl. Neben 62 % Linolsäure, enthält das Öl 30 % Ölsäure, 5 % Palmi-
tinsäure und 3 % Stearinsäure. Außerdem enthalten Mohnsamen 15 – 24 % Proteine.

Mohn und seine Früchte und Samen sind äußerst reich an Calcium (seltener als Kalzium bezeichnet) und zählen mit einem Prozentsatz um die 2,5 Prozent zu den calciumreichsten, natürlichen Lebensmitteln.

Calcium wird vom menschlichen Körper hauptsächlich in den Knochen und in den Zähnen gespeichert und sorgt für deren Stabilität, Gesundheit und Festigkeit. Damit ist Calcium der Mineralstoff, der im menschlichen Organismus am häufigsten vorkommt und gebraucht wird.

Mohnöl besitzt einen hohen Anteil an ungesättigten und gesättigten Fettsäuren. Besonders die enthaltene Linolsäure, die der Körper nicht selbst produzieren kann und die ihm daher von außen zugeführt werden muss, ist eine wichtige essentielle Fettsäure.

Linolsäure hilft, den Wasserhaushalt des Körpers zu regulieren und wird häufig bei Hauterkrankungen und Irritationen direkt auf der Haut angewendet, um diese zu lindern und zu heilen.

Mohnöl enthält außerdem viele weitere wichtige Nährstoffe wie Magnesium und Kalium und B-Vitamine. Diese wertvolle Kombination aus Mineralstoffen und viel Calcium macht das Mohnöl zu einem perfekten Ergänzung des Speiseplans und empfiehlt sich auch für die äußerliche Anwendung auf der Haut.

Wirkung von Mohnöl

Die innerliche Wirkung von Mohnöl beachtlich. Das Öl ist reich an wertvollen ungesättigten Fettsäuren und Nährstoffen wie Calcium, Kalium, Magnesium und B-Vitaminen. Es sorgt dafür, dass Nährstoffe und fettlösliche Vitamine aus der Nahrung vom Körper besser aufgenommen und weiterverarbeitet werden können.

Linolsäure und weitere wichtige Fettsäuren unterstützen den Organismus außerdem dabei, lebenswichtige Hormone zu bilden und zu transportieren.

Durch seine Reichhaltigkeit an ungesättigten Fettsäuren eignet sich Mohnöl auch zur Pflege von Haut und Haaren.

Gibt es eine Höchstdosis bei Mohnöl?
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät vom übermäßigen Verzehr von Lebensmitteln mit hohem Gehalt an Mohnsamen, insbesondere in der Schwangerschaft, ab. Vor allem Mohnkuchen, mohnsamenhaltige Desserts und ähnliche Produkte können größere Mengen an Mohnsamen enthalten.

In der Gesundheitlichen Bewertung Nr. 012/2006 des BfR vom 27. Dezember 2005 wird keine Höchstmenge für Mohnöl genannt. Da das Öl jedoch aus den Samen des Mohns gewonnen wird, sollte der Umgang ebenso sparsam erfolgen.

Zudem ist Mohnöl oder die aus Backmohn abgeseihte „Milch“ kein Schlafmittel für Säuglinge und Kleinkinder.

Wirkung auf die Haut

Die Fettsäuren werden von trockener Haut besonders dankbar aufgenommen und können ihre sofortige Wirkung auf den Feuchtigkeitsgehalt der Haut entfalten.

Sie unterstützen die Hautschichten dabei, den Flüssigkeitshaushalt zu regulieren und reichern sie mit gesunden Fetten an. Diese Fette benötigt die Haut um sich zu erneuern, zu heilen und widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse wie Kälte, Hitze und Schadstoffe zu sein.

Irritationen der Haut oder Rötungen lassen sich durch Mohnöl lindern. Die im Mohnöl enthaltene Linolsäure wird von der Haut besonders schnell und rückstandslos aufgenommen, sodass kein Fettfilm zurückbleibt.

Insgesamt hat Mohnöl eine intensive und gute Wirkung auf die Regenerationsfähigkeit der menschlichen Haut und dient der Anreicherung mit wichtigen Fettsäuren und Mineralstoffen, die ihr oft fehlen.

Geeignet ist Mohnöl nicht nur für besonders trockene und spröde Haut, sondern für alle Hauttypen.

Wirkung auf die Haare

Eine ähnliche Wirkung wie auf trockene Haut hat Mohnöl auch auf trockenes, sprödes Haar, das dringend mit Feuchtigkeit angereichert werden muss, um elastisch, kräftig und glänzend zu bleiben.

Eine Pflege mit Mohnöl hinterlässt eine langfristige Wirkung auf das Haar und seine Struktur. Die enthaltenen Fettsäuren und die wertvolle Linolsäure dringen zum Einen in die Haarstruktur ein und stärken sprödes Haar von innen heraus, in dem sie es mit Feuchtigkeit anreichern.

Zum anderen wird um das Haar ein Schutzfilm gebildet, der Spliss und Haarbruch dauerhaft verhindert und das Haar für die Anwendung von Hitze und Stylingprodukten stärkt.

Wie auch von der Haut wird Mohnöl von den Haaren besonders gut aufgenommen, ohne Rückstände zu hinterlassen oder sich schlecht auswaschen zu lassen.

Auch die Kopfhaut profitiert von der Behandlung mit Mohnöl. Sie wird mit Feuchtigkeit angereichert, Schuppen und Juckreiz werden gemildert

Anwendungsgebiete

In der Küche sollte Mohnöl ausschließlich zur Zubereitung kalter oder lauwarmer Speisen verwendet werden, da beim Erhitzen des Öls viele wichtige Nährstoffe und sein einzigartiger Geschmack zerstört werden würden. Mohnöl schmeckt hervorragend im Salat, in selbstgemachten Saucen und in vielen Süßspeisen. Sein nussiges Aroma rundet den Geschmack dieser Speisen perfekt ab, passt aber auch sehr gut zu Nudeln und vielen Gemüsesorten.

Geschmacklich kann man hier je nach Vorliebe wählen, ob man ein intensiveres, kräftiges Mohnöl oder eher ein milderes wählt. Ergänzend zu dem einzigartigen Aroma, nimmt man außerdem viele wichtige Nährstoffe und Mineralien mit dem Mohnöl auf, die den Körper gesund und vital erhalten und versorgt ihn optimal mit essentiellen Fettsäuren.

Neben dem kulinarischen Einsatz empfiehlt sich das Öl auch zur Haut und Haarpflege.

Für die Haut

Mohnöl zur Hautpflege ist ein effektiver Weg, um trockene und spröde Hautstellen wieder weich und geschmeidig zu pflegen.

Hierzu wird das Mohnöl direkt und unverdünnt auf die betroffenen Stellen der Haut gegeben und sanft einmassiert. Das Öl zieht rückstandslos in die Haut ein und benötigt damit keine lange Einwirkzeit.

Mohnöl kann aber auch zur täglichen Pflege des ganzen Körpers verwendet und in die Bodylotion gemischt werden.

Auch gerötete, irritierte oder oberflächlich verletzte Hautpartien können mit Mohnöl wirksam behandelt werden. Dazu benötigt man nur eine geringe Menge des Öls, das man mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen aufträgt. Juckreiz, Rötungen und Irritationen gehen zurück und die Haut ist wieder angenehm weich und elastisch.

Ganz besonders stark ausgetrocknete Partien der Haut und Zonen, die sogar zu Verhornungen neigen, können mit Mohnöl effektiv behandelt werden.

Hierzu wird das Mohnöl etwas großzügiger dosiert auf die besonders trockenen Verhornungen an Füßen, Händen, Knien oder Ellenbogen gegeben und weichen leicht durch das Öl ein, sodass sie sich anschließend ganz einfach entfernen lassen und keine Spannungsgefühle mehr verursachen.

Für das Gesicht

Was für den Körper gilt, gilt bei Mohnöl auch für das Gesicht. Besonders fettige und trockene Hauttypen, aber auch Mischhaut profitiert ungemein von einer regelmäßigen Anwendung von Mohnöl.

Dabei eignet sich das Öl sowohl zur Reinigung und zur Entfernung von Makeup-Resten, als auch zur täglichen Feuchtigkeitspflege. In Kombination mit dem beliebten Jojobaöl sorgt es für eine Tiefenreinigung und Feuchtigkeits-Zufuhr und verhindert gleichzeitig Unreinheiten und vorzeitige Hautalterung durch Austrocknung.

Die Haut kann sich durch die Behandlung mit Mohnöl wieder selbst erneuern und regulieren und wirkt frischer und jünger. Das wertvolle Mohnöl kann pur oder gemischt in die empfindliche Gesichtshaut eingeklopft werden.

Es zieht besonders schnell in die Haut ein und hinterlässt keinen Fettfilm wie andere reichhaltige Pflegeöle.

Für die Haare

Angewendet im Haar und auf der Kopfhaut stärkt Mohnöl die Haarstruktur, fördert das gesunde Haarwachstum und verhindert und beseitigt Spliss und Haarbruch.

Mohnöl ist besonders leicht und zieht gut ein, wodurch es für die Anwendung im Haar besonders gut geeignet ist.

Für eine intensive Tiefenbehandlung der Haare mit dem Öl gibt man es vor der Haarwäsche sparsam dosiert ins gesamte Haar und massiert es außerdem sanft in die Kopfhaut ein. Dies lässt man nun mindestens 10 Minuten, besser aber noch mehrere Stunden über Nacht einwirken und wäscht es anschließend gründlich und wie gewohnt aus.

Mohnöl lässt sich sehr gut auswaschen, da es keinen besonders starken Fettfilm im Haar hinterlässt.

Zur Haarpflege trockener und spröder Haare kann man das Mohnöl auch zur Anwendung als Intensivkur mit einem anderen wirksamen Pflegeöl wie Jojobaöl, Arganöl oder Macadamiaöl kombinieren. So kann jedes Öl seine Wirksamkeit entfalten und das Haar optimal mit Nährstoffen und Fettsäuren versorgen.

Qualitätsunterschiede

Mohnöl ist in unterschiedlichen Qualitätsstufen erhältlich. Für die Nutzung als Speiseöl genügt ein qualitativ hochwertiges Mohnöl, das auch mit anderen, geschmacklich ansprechenden Ölen gemischt sein kann.

Für die Anwendung auf der Haut, den Haaren und am Körper sollte man zu einem Bio-Mohnöl greifen. Für dieses Öl wird der Anbau strengstens kontrolliert, es wird auf Pestizide während des Anbaus verzichtet und auch die Weiterverarbeitung der Samen unterliegt strengen Auflagen. Ein solches Produkt erkennt man unter anderem an verschiedenen Logos oder dem Zusatz „kontrolliert biologischer Anbau“ (kbA).

Die schadstofffreie Herstellung und Gewinnung von Bio-Mohnöl hat ihren Preis, garantiert dem Käufer jedoch ein Produkt von höchster Reinheit und den Erhalt aller Nährstoffe im Öl, die der Körper braucht.

Lagerung und Haltbarkeit

Bereits beim Kauf von Mohnöl sollte genau auf die Herkunft und die Qualität des Öls geachtet werden. Mohnöl befindet sich durch die aufwändige Herstellung in der gehobenen Preiskategorie. Günstigere Produkte sind häufig nicht rein, sondern mit anderen, günstigen Ölen (unter anderem Sonnenblumenöl) gemischt.

Gemischte Öle sind preislich zwar um einiges günstiger, erreichen jedoch nicht die Wirkung eines reinen Mohnöls.

Um ein reines und qualitativ hochwertiges Öl zu erhalten, lohnt es sich daher, einen prüfenden Blick auf das Etikett der Flasche zu werfen, das Auskunft über Herkunft, Inhalt und Anbau gibt.

Wichtig ist vor allem, dass das Öl in einer fest verschlossenen, abgedunkelten Glasflasche kühl gelagert wird.

Sonnenlicht, Wärme und Umgebungsluft schaden dem Mohnöl mit seinem besonders hohen Gehalt an Fettsäuren, wodurch es schnell ranzig werden kann.

Das Öl sollte daher an einem kühlen Ort aufbewahrt und nach Anbruch der Flasche zügig aufgebraucht werden. Daher kann es sinnvoll sein Mohnöl in einer geringeren Abfüllmenge zu kaufen. So kann man sichergehen, es auch in der angegebenen Zeit von bis zu einem Jahr aufbrauchen zu können.

Häufige Fragen zu Mohnöl

Mohnöl gehört zu den unterschätzten Speiseölen und wird bisher nur selten als Beautyöl empfohlen. Da die Anwendung für Haut und Haare bisher noch nicht weit verbreitet ist, drehen sich die Fragen um Geschmack und Inhaltsstoffe.

Wie schmeckt Mohnöl?

Der Charakter von Mohnöl ist unverkennbar. Je nach Mohnsorte und Reinheit kann das Öl sehr mild sein oder kräftig und nussig schmecken. Die erhältlichen Mischöle enthalten zum Beispiel Sonnenblumenöl und verändern den Geschmack.

Wie gesund ist Mohnöl?

Mohnöl enthält viele ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe. Dadurch ist es ein sehr gesundes Speiseöl, das den Speiseplan sinnvoll ergänzt.

Mehr Informationen zu den Inhaltsstoffen von Mohnöl.

Wie lange ist Mohnöl haltbar?

Eine ungeöffnete Flasche ist problemlos einige Monate haltbar, sofern sie kühl und lichtarm gelagert wird. Eine angebrochene Flasche Mohnöl sollte innerhalb von 3 Monaten aufgebraucht werden.

Wo kann man Mohnöl kaufen?

Kaltgepresstes Mohnöl kann im Reformhaus oder in Biomärkten gekauft werden. Diverse Onlineshops haben hochwertiges Bio-Mohnöl im Sortiment, das in der Regel in dunklen Glasflaschen angeboten wird.

Zu den beliebtesten Sorten gehören das Bio-Mohnöl der Ölmühle Solling und das Fandler Mohnöl (ebenfalls Bio).