ZitronenölZitronenöl ist ein ätherisches Öl, das aus der Schale Zitrone gewonnen wird und wertvolle Inhaltsstoffe besitzt, die es gesund machen. Das Pflanzenöl hat eine leicht gelbliche Färbung und verbreitet einen angenehmen Zitrusduft. Es erfreut sich steigender Beliebtheit, denn es verbreitet nicht nur einen frischen Duft, sondern hat auch einen tollen, zitronigen Geschmack und kann ergänzend für die Pflege von Haut und Haaren genutzt werden.

Zitrone und Zitronenbaum

Zitruspflanzen wie der Zitronenbaum zählen zur Familie der Rautengewächse. Die Wuchshöhe des Zitronenbaums ist im Vergleich mit den anderen Familienmitgliedern groß. Er erreicht eine Höhe von bis zu fünfzehn Metern und hat mit Dornen versehene Triebe und weiße Blüten, die leicht faulig riechen und fünf Blütenblätter aufweisen. Der Durchmesser einer Blüte misst zwischen 20 und 30 Millimeter.

Seinen Ursprung hat der Zitronenbaum in Indien und wurde dort als Zierpflanze kultiviert. Anschließend brachten Händler Zitronensamen nach Spanien, von wo aus sie sich über den gesamten Mittelmeerraum verbreiteten. Soldaten aus dem Kreuzzug führten die Samen in andere Teile Europas. Die Bestäubung des Baums übernehmen in der Regel Insekten. Allerdings ist ebenso Direktbestäubung mittels Wind oder direkten Kontakt der Blüten bekannt. Da die Samen eine lange Keimdauer haben, erfolgt die Vermehrung in der Regel über Stecklinge. Empfindlich reagiert der Zitronenbaum, im Gegensatz zu anderen Zitruspflanzen, auf Trockenheit und Kälte.

Ätherisches Zitronenöl mit Zitrone
Ätherisches Zitronenöl mit Zitrone
Der Anbau des Zitronenbaums (Citrus × limon) erfolgt heute hauptsächlich im Mittelmeerraum, Kalifornien und in der Türkei. Im europäischen Raum gehören mittlerweile Spanien, Italien und Griechenland zu den Anbaugebieten.

Die erste in Europa angebaute Zitrusfrucht ist die Zitronatzitrone (Citrus medica), die sich in medizinischen Bereichen großer Beliebtheit erfreute. Allerdings verfügt der Handel über wenige ätherische Pflanzenöle dieser Zitrusfrucht. Die Zitrone (Frucht des Zitronenbaums), wie wir sie kennen, hat eine länglich-ovale Form, eine gelbe oder grün-gelbe Schale und ist faustgroß.

Aus der Frucht lassen sich Saft, ätherisches Öl, Zitronensäure und Pektine (pflanzliche Vielfachzucker) gewinnen. Letztere zählen in der menschlichen Ernährung zu den Ballaststoffen. Zitronen sind mittlerweile die beliebtesten Zitrusfrüchte auf dem Markt. Neben kulinarischen Zwecken dienen sie kosmetischen und therapeutischen Zwecken.

Herstellung von Zitronenöl

Die Schale von Zitronen, in der sich winzige Ölbehälter mit ätherischen Ölen befinden, dient der Herstellung von Zitronenöl. Als bestes Herstellungsverfahren gilt die Kaltpressung, nicht die Wasserdampfdestillation. Die Kaltpressung ist schonend und erfordert keine Hitze wie die Wasserdampfdestillation, die viele der wertvollen Inhaltsstoffe zerstört. Während der Pressung entsteht der typische Zitronenduft.

Vor der Kaltpressung ritzen spezielle Maschinen die Fruchtschalen. Anschließend folgt die Zentrifugierung der Schalen. Das auf diese Weise gewonnene ätherische Öl findet Verwendung in den verschiedensten Bereichen, angefangen vom Haushalt bis zur Medizin. Bekannt ist der hohe Gehalt an Vitamin C des Pflanzenöls. Für die Herstellung eines Liters ätherischen Zitronenöls in hochwertiger Qualität sind die Schalen von mehreren Tausend Zitronen oder um die 200 Kilogramm Schalen vonnöten.

Die aufwendigere, aber seltener verwendete Methode, um das Pflanzenöl herzustellen, ist die Wasserdampfdestillation. Hierbei erfolgen Extrahierung und Weiterverarbeitung des ätherischen Öls, bis es einen zähflüssigen Zustand und die gewünschte Konzentration erreicht. Für den unverwechselbaren Zitrusduft ist ausreichend Zeit und Wärme vonnöten. Der Grund für die seltener verwendetet Wasserdampfdestillation, ist der höhere Aufwand im Vergleich mit der Kaltpressung, der mit zusätzlichen Kosten und Zeit verbunden ist. Mit Wasserdampf destilliertes Zitronenöl ist dickflüssiger als kaltgepresstes Öl dieser Art und hält länger (bis zu zehn Jahre). Die längere Haltbarkeit ergibt sich aus dem geringen Gehalt an Vitaminen und Bioflavonoiden.

Zitronenöl selber herstellen

Verbraucher sind in der Lage, Zitronenöl leicht selber zu Hause herzustellen, wenn sie im Handel frische Biozitronen kaufen. Allerdings gilt: Reines ätherisches Zitronenöl lässt sich ausschließlich durch Kaltpressung oder Wasserdampfdestillation gewinnen. Die Biozitronen mit heißem Wasser waschen und die Schale entfernen. Anschließend die Zitronenschalen mit einem hochwertigen Speiseöl wie Sesamöl in ein Einmachglas geben. Im Idealfall bedeckt das Pflanzenöl die Zitronenschalen komplett.

Das Glas an einen warmen und dunklen Ort stellen. Nach vier Wochen Lagerung hat das Speiseöl alle Inhaltsstoffe und Aromen der Zitronenschalen aufgenommen und riecht intensiv nach Zitrone. Jetzt lassen sich die Zitronenschalen vom Pflanzenöl trennen, das Endprodukt (Zitronenöl) in ein dunkles Behältnis umfüllen und kühl und dunkel lagern.

Verwenden lässt sich das Pflanzenöl für selber hergestellte kosmetische Produkte wie Seife, Speisen, Dressings oder zur Verfeinerung von Fisch und Käse. Der Nachteil ist, dass selber hergestelltes Pflanzenöl weniger wertvolle Inhaltsstoffe besitzt als ätherisches Bioöl aus der Zitrone.

Nach dem gleichen Prinzip lässt sich Zitronenessig herstellen. Hierfür anstelle des Pflanzenöls Apfelessig verwenden.

Wichtig ist es, bei der Zubereitung selber hergestellten Pflanzenöls und Zitronenessig ausschließlich Zitronenschalen von Biozitronen zu verwenden. Dies bringt die Sicherheit, dass keine Spritzmittel in das Endprodukt gelangen.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe

Zitronenöl enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Spurenelemente, Vitamine und Flavonoide, die sich in allen Bestandteilen der Frucht befinden. Sie sind in der Schale, der weißen Haut darunter, dem Fruchtfleisch und den Häutchen zwischen den Zitronenschnitzen enthalten. Grundsätzlich sorgt das Zusammenspiel dieser Bestandteile für die positiven Wirkungen des Pflanzenöls. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählt der hohe Gehalt an Vitamin C.

Die Bestandteile des Öls sind:

  • Vitamin C
  • Vitamin K
  • Vitamin B-Komplex
  • Folsäure
  • Kalzium
  • Natrium
  • Magnesium
  • Spurenelemente
  • Flavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe
  • Aldehyde
  • Limonen
  • Linalylacetat
  • Pinen

Vitamin C und Vitamin K

Vitamin C arbeitet hervorragend mit den Flavonoiden zusammen. Diese Zusammenarbeit stärkt die Abwehrkräfte gegen Schädlinge wie freie Radikale.

Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte und regt die Selbstheilungsprozesse des menschlichen Körpers an. Weiterhin beeinflusst seine Verfügbarkeit im Körper den Sauerstoffabbau. Vitamin C schützt die Zellen, sorgt für die aktive Körperverfügbarkeit von Vitamin E und Folsäure und führt bei Kupfer und Eisen zu chemischen Reaktionen. Das bedeutet, Kupfer und Eisen benötigen dieses Vitamin, um ihre Wirkungen zu entfalten, wie die Unterstützung der Enzyme. Voraussetzung für diese Wirkungsweisen ist eine tägliche Zufuhr von Vitamin C.

Durch die Zusammenarbeit von Eisen und Kupfer binden sich einzelne Fasern im Bindegewebe stärker, sodass sich die Haut strafft. Ein Mangel an Vitamin C dagegen schlägt sich negativ auf die Hautqualität nieder. Das Bindegewebe verliert an Elastizität und die Haut sieht müde aus. Außerdem sind in vielen Fällen Muskelschwächen die Folge eines Mangels an Vitamin C.

Heutzutage ist es schwerer, den Körper mit einer ausreichenden Menge Vitamin C zu versorgen als vor zehn Jahren oder mehr, da viele Lebensmittel geringere Mengen des Vitamins enthalten als damals. Deswegen spielen Nahrungsmittelergänzungsmittel mit dem Vitamin eine wichtige Rolle, um den täglichen Bedarf zu decken. Eine gute Alternative zu Nahrungsmittelergänzungsmitteln stellt ätherisches Bioöl aus der Zitrone mit Vitamin C und anderen wertvollen natürlichen Wirkstoffen dar. Außerdem schmeckt das Öl gut und lässt sich hervorragend mit vielen Nahrungsmitteln kombinieren.

Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin. Das bedeutet, der Körper benötigt ein gesundes Pflanzenöl wie ätherisches Bioöl aus der Zitrone, um seine positiven Wirkungsweisen zu entfalten. Eine wesentliche Rolle spielt das Vitamin bei der Blutgerinnung. Bei einer blutenden Wunde sorgt Vitamin K für eine gute Blutgerinnung an Ort und Stelle und stoppt die Blutung.

Vitamin B-Komplex

Die Vitamin B-Gruppe im Zitronenöl ist für den Stoffwechsel des Körpers von Bedeutung. Außerdem für den Kohlenhydratstoffwechsel. Die positive Wirkung dieser Vitamine bezieht sich zudem auf die Blutbildung und die Versorgung der Körperzellen, wie der Nerven- und Blutzellen. Außerdem sind sie maßgeblich an der Gesundheit von Haut und Schleimhäuten beteiligt sowie dem Wachstum der Organe. Vitamin B 12 wirkt hauptsächlich positiv auf die Psyche aus.

Folsäure

Folsäure ist für den Körper essenziell. Das bedeutet, es ist wichtig, das wasserlösliche Vitamin mit der Nahrung zuzuführen, da es eine wichtige Rolle bei allen Wachstumsprozessen im Körper einnimmt. Vor allem für die Zellteilung und die Vervielfältigung des Erbguts benötigt der Körper Folsäure.

Besteht eine Unterversorgung mit Folsäure, da der Körper in der Lage ist, sie nur in geringen Mengen zu speichern, entwickelt sich in vielen Fällen Blutarmut.

Spurenelemente

Spurenelemente sind Mineralstoffe, die, wie der Name andeutet, im menschlichen Körper in geringen Mengen vorkommen. Zu den Spurenelementen zählen Eisen, Kupfer, Nickel, Mangan und andere Mineralstoffe.

Eisen ist das am häufigsten anzutreffende Spurenelement im menschlichen Körper und ist für den Sauerstofftransport und Sauerstoffspeicherung vonnöten. Außerdem wirkt sich Eisen positiv auf das Immunsystem aus. Weiterhin ist die Leistung der Muskeln abhängig von einer ausreichenden Eisenzufuhr.

Das Spurenelement Kupfer leistet wichtige Dienste für Blut, Nerven und Immunsystem. Es trägt einen wesentlichen Teil zur Blutbildung bei, beteiligt sich an der Gewinnung von Energie und beeinflusst das Immunsystem positiv, sodass es in der Lage ist, Entzündungen vorzubeugen oder zu bekämpfen.

Mangan beteiligt sich im menschlichen Körper am Aufbau des Bindegewebes und trägt zum Abbau von Aminosäuren und Fetten bei. Außerdem ist das Spurenelement wichtig für die Insulinsynthese, Insulinsekretion und die Bildung von Harnstoff. Mangan aktiviert zusätzlich mehrere Enzyme, die sich als Radikalfänger betätigen.

Selen schützt die Zellen hauptsächlich vor schädlichen und giftigen Einwirkungen und ist ein Antioxidans, das sich als Radikalfänger betätigt. Das Spurenelement hat die Aufgabe, die Zellen vor schädlichen Formen des Sauerstoffs und vor freien Radikalen zu schützen, die oftmals durch Umweltbelastungen entstehen.

Zink übernimmt im menschlichen Körper viele wichtige Aufgaben. Hierzu zählen Wachstum, Reifung ebenso wie Insulinspeicherung. Weiterhin schützt es die Zellmembranen und ist am Stoffwechsel der Neurotransmitter und verschiedenen wichtigen Hormonen beteiligt. Zink beeinflusst Sinne wie Riechen, Schmecken, Sehen und Hören.

Flavonoide

Die Flavonoide der Zitronenchale gelten als Radikalfänger. Radikale greifen den menschlichen Körper an und sind in der Lage, schwerwiegende Krankheiten auszulösen. Die Antioxidantien (Radikalfänger) im ätherischen Bioöl aus der Zitrone schützen den Körper von den aggressiven Angriffen der freien Radikalen. Wer ausreichend Antioxidantien in seinem Körper hat, altert in der Regel weniger schnell als derjenige, dessen Körper diesen Schädlingen schutzlos ausgeliefert ist. Zusätzlich fördern Bioflavonoide ein schönes Hautbild.

Aldehyde, Limonen, Linalylacetat, Pinen

Aldehyde führen zu Hautirritationen und wirken sich irritierende auf Schleimhäute aus. Aus diesem Grund ist es wichtig, vorsichtig mit Zitronensäure umzugehen. Limonen ist ein Duftstoff und gehört zur Gruppe der Monoterpene. Zitronensäure hat einen Anteil von mehr als 60 Prozent Limonen.

Linalylacetat beruhigt die Nerven und wirkt nervösen Mägen entgegen. Pinen sorgen dafür, dass die Haut die anderen Wirkstoffe des Zitronenöls gut aufnimmt.

Nährwerteangaben und Kalorien von Zitronenöl

Menge pro 100 Gramm
Kalorien891
Fett91 g
  • Gesättigte Fettsäuren
6 g
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
0 g
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren
0 g
Kohlenhydrate0 g
  • davon Zucker
0 g
Protein0 g

Die Wirkungsweisen

Reines ätherisches Bioöl aus der Zitrone eignet sich für kosmetische Zwecke, zur Raumbeduftung, in der Küche, um Speisen zu verfeinern und für die innere Verwendung zur Therapieunterstützung.

Vor allem an kalten Tagen, wenn Erkältungskrankheiten die Menschen belasten, kann man auf das frische Öl zurückgreifen. Mithilfe iner Duftlampfe ist das Öl in der Lage die Raumluft zu erfrischen.

Unterteilen lassen sich die Wirkungen von Zitronenöl in zwei Bereiche:

  • Psychologische Wirkung
  • Körperliche Wirkung

Psychologische Wirkung

Der Geruch des Pflanzenöls aus Zitronen löst bei den Menschen ein Gefühl von Frische aus. Außerdem wirkt er im seelischen Bereich anregend, stimmungsaufhellend und aktivierend, da es die Eigenschaft besitzt, die Produktion von Dopamin zu steigern. Bei Letzterem handelt es sich um ein Glückshormon, das für eine gute Stimmung sorgt.

Weiterhin steigert der Duft des ätherischen Pflanzenöls die Konzentrationsfähigkeit, das Denkvermögen sowie das Wohlbefinden. Ein Grund hierfür ist, das es in der Lage ist, die Produktion von Noradrenalin zu fördern. Hierbei handelt es sich um einen körpereigenen Botenstoff, der im menschlichen Körper gegen Stress wirkt und sich als Neurotransmitter betätigt. Ein Mangel an diesem Noradrenalin führt zu Trägheit und Antriebslosigkeit.

Körperliche Wirkung

Zu den Inhaltsstoffen von Zitronenöl zählen Monoterpene. Diese reizen die Haut und sind in hohen Konzentrationen in der Lage, Hautirritationen auszulösen. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor allem bei empfindlicher Haut, das Öl keinesfalls pur zu verwenden, sondern verdünnt mit einem geeigneten Trägeröl. (Mandelöl bietet sich an, da es sehr verträglich ist.)

Außerdem wirken die Terpene stark antibakteriell und desinfizierend, sodass sich das Pflanzenöl hervorragend als Abwehrkräfte stärkendes und antivirales Mittel verwenden lässt. Das ätherische Bioöl aus der Zitrone regt den Kreislauf an, was sich in vielen Fällen positiv auf die Gesundheit auswirkt. Hinzu kommt der Duft nach Zitronen, der zu allen Seifen passt und der fiebersenkende Effekt des Pflanzenöls.

Das ätherische Pflanzenöl aus der Zitrone fördert die Durchblutung, regt den Zellstoffwechsel sowie den Lymphfluss an. Das Öl strafft die Haut, unterstützt die Entgiftung des Körpers und entwässert das Gewebe. Kein Wunder, dass es sich in vielen Mitteln gegen Cellulite befindet.

Ätherisches Bioöl aus der Zitrone beugt der Bildung von Hornhaut vor, hilft gegen Akne und Pickel, senkt Fieber und besitze viele weitere Eigenschaften, die sich auf den Körper positiv auswirken. In Grippezeiten gilt das ätherische Öl der Zitrone als das beste ätherische Öl.

Therapeutische Wirkungsweisen, für die das Pflanzenöl seit Jahrhunderten bekannt ist, sind:

  • Entzündungshemmend
  • Unterstützt die Blutgerinnung
  • Senkt Fieber
  • Erhöht die Konzentrationsfähigkeit
  • Wirkt harntreibend
  • Wirkt Blutarmut entgegen
  • Wirkt krampflösend
  • Stärkt das Herz
  • Hellt die Stimmung auf und regt die Psyche an
  • Senkt den Blutdruck
  • Antimikrobielle, antibakterielle, antimykotische Wirkungsweisen
  • Schweißtreibend
  • Gegen Krampfadern und Cellulite
  • Lindert Blähungen
  • Gegen Depressionen, Ängste und Stress

Mögliche Nebenwirkungen

Ätherische Öle wie das Bioöl aus der Zitrone sind Naturprodukte. Trotzdem sind sie in der Lage, dem Menschen Schaden zuzufügen, indem sie Hautreizungen und Allergien auslösen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sie niemals unverdünnt anzuwenden, da ansonsten die Wahrscheinlichkeiten des Auftretens von Verätzungen der Schleimhäute, Hautreizungen und allergischen Reaktionen steigen.

Allergieauslösende Stoffe entstehen in ätherischen Ölen oftmals durch Kontakt mit Sauerstoff. Umso größer die Luftsäule in der offenen Flasche, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich einer der Inhaltsstoffe unter dieser Sauerstoffeinwirkung verändert und zu einer Allergie führt. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Sauerstoffeinwirkung möglichst gering zu halten. Das bedeutet, unmittelbar nach der Verwendung die Flasche zu schließen. Bei halb vollen Flaschen, die bereits lange am Lagerort stehen, sollte der Inhalt alleinig für die Duftlampe genutzt und nicht mehr auf die Haut aufgetragen werden. Weiterhin ist es wichtig, vor der ersten Anwendung des ätherischen Bioöls grundsätzlich einen Hauttest zu machen.

Wie viele ätherische Öle eignet sich Zitronenöl nicht zur Anwendung bei schwangeren Frauen oder Kindern. Das ätherische Öl der Zitrone steigert die Lichtempfindlichkeit der Haut. Verbraucher tun gut daran, nach einer Anwendung mit dem Öl, ihre Haut nicht für einen längeren Zeitraum dem direkten Sonnenlicht aussetzen.

Anwendungsgebiete (Wirkung auf Haut, Gesicht und Haare)

Das ätherische Pflanzenöl der Zitrone bietet viele Anwendungsmöglichkeiten. Angefangen vom medizinischen Bereich bis hin zum kosmetischen Bereich und Reinigungsbereich. Außerdem beeinflusst es die Psyche positiv. Aufgrund der vielfältigen Wirkungen des Öls ergeben sich unterschiedliche Anwendungsgebiete.

Haut, Gesicht und Haare

Freie Radikale entstehen durch Umweltverschmutzung, Tabakrauch, eine zu intensive Sonneneinstrahlung sowie anderen Belastungen des Körpers und wirken sich negativ auf unsere Haut aus. Sie behindern die Zellerneuerung, fördern die Faltenbildung und führen zur vorzeitigen Hautalterung. Ätherisches Bioöl aus der Zitrone enthält viele Bioflavonoide, die sich als Radikalfänger betätigen und dafür sorgen, dass unsere Haut weniger Schaden nimmt infolge des Angriffs dieser Schädlinge auf unsere Zellen. Wer auf die Kraft der Zitrone vertraut, dem winkt grundsätzlich eine glänzende und jugendlich aussehende Haut. Maßgebend für alle Anwendungen zur Körperpflege ist es, kaltgepresstes und qualitativ hochwertiges ätherisches Bioöl aus der Zitrone zu verwenden. Synthetische Öle sind grundsätzlich nicht für die Körperpflege geeignet.

Ätherisches Bioöl aus der Zitrone strafft die Haut bei Cellulite, sodass weniger unästhetische aussehende Dellen auf der Hautoberfläche entstehen oder bereits vorhandene Dellen sich zurückbilden. Außerdem wirkt es positiv auf andere Hautbereiche. Das Öl verbessert das Hautbild, egal, ob am Körper oder im Gesicht. Aus diesem Grund lassen sich einige Tropfen ätherisches Bioöl aus der Zitrone mit einer herkömmlichen Gesichtscreme hervorragend vermischen, um geweiteten Gefäßen der Gesichtshaut entgegenzuwirken.

Für ein Gesichtswasser auf Basis des ätherischen Öls in einen viertel Liter abgekochtes Wasser einen Teelöffel ätherisches Bioöl aus der Zitrone geben. Die Mischung gut durchschütteln und eine geringe Menge auf einen Wattebausch tröpfeln lassen. Mit dem feuchten Wattebausch das Gesicht einreiben, was die Haut desinfiziert und klärt.

Weiterhin lässt sich mit Zitronenöl ein Peeling herstellen. Hierfür qualitativ hochwertiges ätherisches Öl auf Zucker geben und diesen komplett durchfeuchten lassen. Die Mischung auf Hals und Gesicht dünn aufragen und für wenige Minuten einwirken lassen. Anschließend das Peeling sanft entfernen. Während der Einwirkzeit versorgt das Gemisch die Haut mit vielen Nährstoffen sowie Feuchtigkeit und dringt tief in die unteren Hautschichten ein. Ähnliches bewirkt ein Peeling, das statt Zucker Salz verwendet. Der Vorteil hier ist, dass es fettigen Hautpartien besser entgegenwirkt und sich vor allem bei Akne und Pickel bewährt. Grundsätzlich lassen sich Peelingmischungen fürs Gesicht oder Dekolleté durch die Zugabe weniger Tropfen reinen ätherischen Zitronenöls aufwerten. Die Folge ist eine straffere, besser durchblutete und mit ausreichen Feuchtigkeit versorgte Haut. Fettige Hautbereiche reinigt das Öl, behandelt sie antibakteriell, sodass keine Pickel und Mitesser entstehen.

Eine positive Wirkung erzeugen Verbraucher, wenn sie der Gesichtscreme, dem Massageöl oder dem Badewasser wenige Tropfen ätherisches Bioöl aus der Zitrone beimischen. Die Blut verdünnende und adstringierende Wirkung des Pflanzenöls beugt Cellulite und Bindegewebeschwäche vor. Außerdem ist die bleichende Wirkung des Öls fähig, Altersflecken oder Sommersprossen zu mildern. Ähnliches gilt für diejenigen, die ihre selber gemischte Creme oder Massageöl gegen juckende Insektenstiche oder bei einem Sonnenbrand anwenden.

Gegen Falten im Gesicht hilft es, wenn Verbraucher fünf Tropfen ätherisches Bioöl aus der Zitrone mit einer geringen Menge Kräuterkäse vermischen. Die Mischung in die Gesichtshaut leicht einmassieren und eine halbe Stunde oder ein wenig länger einwirken lassen. Verstärken lässt sich die positive Wirkung durch das Auflegen eines warmen, feuchten Tuchs. Anschließend das Ganze mit lauwarmem Wasser abwaschen. Die Folge dieser Anwendung des ätherischen Pflanzenöls ist eine gut durchblutete, straffe, frisch und jugendlich aussehende Haut. Außerdem lässt sich das ätherische Öl zur Anwendung gegen Falten mit verschiedenen Produkten kombinieren.

Ein weiteres Rezept gegen Falten ist eine Maske aus 100 Milliliter Mandelöl und 100 Milliliter Weizenkeimöl. Zu dem Gemisch fünf Milliliter Zitronenöl geben und das Ganze leicht erhitzen. Die Flüssigkeit auf einer Mullbinde um den Hals legen und mit einem Schal einwickeln. Die Maske über Nacht einwirken lassen und am nächsten Morgen warm abduschen.

Die Haut an Händen und Füßen macht eine Behandlung mit ätherischem Bioöl aus der Zitrone weich und zart. Das Öl reduziert die Hornhaut und wirkt desodorierend sowie der Entstehung von Pilzen entgegen. Aus diesem Grund lässt sich sowohl eine Pilzerkrankung der Haut als der Nägel mit dem Pflanzenöl bekämpfen und vorbeugen.

Menschen, die Wert auf die Pflege ihrer Hände legen, tun Gut daran, neben ihrem Handwaschbecken eine aufgeschnittene Zitrone oder ätherisches Bioöl aus der Zitrone bereitzustellen. Nach dem Waschen der Hände diese mit einer geringen Menge Zitronensaft oder einem Tropfen ätherischem Öl aus der Zitrone beträufeln. Auf diese Weise bekommt die Haut der Hände wertvolles Vitamin C zugeführt und bleibt weich und zart.

Zitronenöl hilft auch bei Warzen, die unästhetisch aussehen und in vielen Fällen zu einer großen seelischen Belastung führen. Unter den ätherischen Ölen empfehlen sich vor allem Zitronenöl und Teebaumöl zur Behandlung von Warzen. Zur Behandlung muss man lediglich ein paar Tropfen zu Rizinusöl hinzugeben und direkt auf die betroffene Stelle auftragen.

Vor allem die Haarpflege mit dem ätherischen Öl aus der Zitrone erfreut sich großer Beliebtheit. Nicht umsonst bietet der Handel viele unterschiedliche Haarshampoos mit dem Öl. Der Grund ist, es ist in der Lage, durch seine wertvollen Inhaltsstoffe die Haare weicher zu machen. Für Menschen mit feiner Haarstruktur ist ätherisches Bioöl aus der Zitrone empfehlenswert. Weiterhin besitzt es die Eigenschaft, blondes Haar auf natürliche Weise aufzuhellen und Schuppenbildung vorzubeugen. Die Kopfhaut beruhigt sich, Schuppenbildung klingt ab und die Haare sind weniger fettig. Am besten ist es, das Öl einem anderen Shampoo beizufügen und nach dem Auftragen wenige Minuten einwirken zu lassen. Anschließend abspülen. Bei feiner Haarstruktur am besten statt Haarshampoo Eidotter verwenden und diese mit ätherischem Bioöl aus der Zitrone vermischen, sodass das Haar einen tollen Glanz bekommt und gesund aussieht.

Um einen natürlichen Haaraufheller zu erstellen, am besten einen Esslöffel Apfelessig mit zwei bis drei Tropfen ätherisches Bioöl aus der Zitrone vermischen. Die Mischung in ein mit einem Liter Wasser befülltes Gefäß geben, nach der Haarwäsche auftragen und nicht auswaschen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, ätherisches Bioöl aus der Zitrone eignet sich hervorragend als natürliches Haar- und Körperpflegemittel. Trotzdem gilt, wie bei vielen ätherischen Ölen: Zitronenöl sollte nie in unverdünnter Form aufgetragen werden.

Zitronen für die Mundhygiene

Wie erwähnt, hat ätherisches Bioöl aus der Zitrone eine stark antibakterielle Wirkung, die hilft, die menschliche Mundflora von Bakterien zu befreien und Mundgeruch zu vermeiden. Das bedeutet, es lässt sich hervorragend zur Pflege des Mundraumes verwenden. Mundgeruch entsteht durch zwischen den Zähnen befindlichen Nahrungsreste. Diese zersetzen Bakterien, wobei Methan und Schwefelgase entstehen, die für den Menschen unangenehm riechen.

Weiterhin bewirkt die Reduktion der Bakterien eine geringere Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Zahnfleischentzündungen. Eine bestehende Entzündung hingegen heilt schneller durch die Verwendung von ätherischem Bioöl aus der Zitrone. Nicht zu vergessen: Das Pflanzenöl bleicht die Zähne leicht. Der Vorteil des ätherischen Pflanzenöls gegenüber der frischen Zitrone bei der Zahnpflege ist, dass es keine Säuren enthält, die den Zahnschmelz angreifen.

Am besten ist es, wenige Tropfen des Pflanzenöls in die Zahnpasta zu geben. Am meisten hilft diese Anwendung Verbrauchern, die unter Zahnfleischbluten leiden. Eine weitere Möglichkeit, den Mundraum mit dem Pflanzenöl zu pflegen, besteht darin, wenige Tropfen des Zitronenöls in das Mundwasser zu geben.

Bei Verletzungen der Mundschleimhaut sind Verbraucher imstande, reines ätherisches Öl, verdünnt mit Wasser oder einem geeigneten Trägeröl, auf die Verletzung aufzutragen. Zum Aufragen eignet sich ein Wattestäbchen.

Das Leitungswasser desinfizieren

Viren, Bakterien und Pilze tötet das Pflanzenöl ab, sodass es in der Lage ist, bei Durchfallerkrankungen zu helfen. Durch diese Eigenschaft des Zitronenöls lässt es sich weiterhin nutzen, um Leitungswasser zu desinfizieren. Wenige Tropfen des Pflanzenöls ins Trinkwasser geben, sodass es sich frisch und keimfrei weiter verwenden lässt.

Blähungen entstehen in der Regel, wenn die Darmflora aus dem Gleichgewicht gerät und Bakterien übel riechende Gase entstehen lassen, welche sich in unerwünschten Blähungen äußern. Die keimtötende Wirkung von ätherisches Bioöl aus der Zitrone wirkt, wie bereits erwähnt, der Entstehung von Bakterien entgegen, sodass die Gasproduktion sinkt und Blähungen der Vergangenheit angehören.

Zitronenöl zur Entgiftung des Körpers

Neben der Niere ist die Leber das Organ, das zur Entgiftung des Körpers beiträgt. Aus diesem Grund gilt die Anwendung des Pflanzenöls als dienlich für den menschlichen Körper, weil es die Ausscheidung von Giftstoffen fördert. Weiterhin wirkt das Öl harntreibend.

Ätherisches Bioöl aus der Zitrone regt sowohl die Lebertätigkeit als die Produktion von Gallensaft an. Der Leber hilft das Öl außerdem, sich zu generieren, wenn sie vorher eine Schädigung erlitt. Um Lebertätigkeit und Gallenfluss positiv zu beeinflussen, eignet sich eine Kompresse mit Zitronenöl. Diese in der Lebergegend auflegen. Verbraucher verwenden für die Kompresse am besten zu gleichen Teilen Zitronenöl und Immortellenöl. Fünf Tropfen dieses Gemisches reichen in der Regel aus. Diese in einer geringen Menge Honig lösen und in warmes Wasser geben. Die Kompresse darin tränken und auf den Körper auflegen.

Gegen hohen Blutdruck, bei Fettleibigkeit, Krampfadern und Besenreisern

Menschen, die an hohem Blutdruck leiden, tun gut daran, ihre Fußsohlen mit verdünntem Zitronenöl einzureiben. Zur Verdünnung nehmen sie eine geringe Menge Honig.

Krampfadern und Besenreiser sehen unästhetisch aus und führen in nicht wenigen Fällen zur seelischen Problemen der Betroffenen, die sich in sozialer Abgrenzung äußern. Zitronenöl regt die Durchblutung an und erweitert die Blutgefäße. Das bedeutet, es wirkt diesen unschönen Hautproblemen entgegen. Wenn sich die ersten Krampfadern zeigen, hilft eine Oberschenkelmassage mit dem ätherischen Pflanzenöl der Zitrone. Hierzu zehn Tropfen mit Jojobaöl vermischen und nach dem Duschen einreiben.

Das ätherische Pflanzenöl der Zitrone als Duftöl

Die Anwendung des ätherischen Öls in der Duftlampe konzentriert sich im Wesentlichen auf die belebende und aufmunternde Wirkung. In der Duftlampe verströmt das Öl einen angenehmen Duft nach Zitrone, der als ideales Mittel für konzentriertes Arbeiten ist. Der Verstand arbeitet präziser, Merkfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit erhöhen sich. Das bedeutet, das Öl hilft beim Lernen und Arbeiten, da es das Gedächtnis stimuliert, die Konzentrationsfähigkeit fördert und ausgleichend bei Nervosität und Prüfungsangst wirkt.

Der frische, klare Duft mit dem fruchtigen Odeur beruhigt Gemüter, die sich in einer emotional belastenden Phase befinden. Zitronenöl in der Duftlampe hellt die Stimmung auf, daher gilt eine Raumbeduftung mit dem ätherischen Öl der Zitrone gilt als ideale Kombination von Anregung und Beruhigung.

Ein weiterer positiver Effekt dieser Anwendung von Zitronenöl ist die geringere Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Entzündungen durch das Abtöten von Viren. In der kalten Jahreszeit, wenn sich bakterielle Erkrankungen ausbreiten, eignet sich das ätherische Pflanzenöl als Duftöl in vielen Fällen, um diesen vorzubeugen oder sie schneller zu heilen. Das frische Öl lässt sich pur oder in Kombination mit anderen ätherischen Ölen in der Duftlampe verwenden. Wenige Tropfen des ätherischen Öls reichen hierfür aus, sodass sich die Wirkungsweisen des Pflanzenöls nach kurzer Zeit einstellen.

Wichtig ist es, bei der Verwendung von Zitronenöl in der Aromalampe in Kombination mit anderen Ölen oder Essenzen, verträgliche Substanzen miteinander zu kombinieren. Zitronenöl harmoniert hervorragend mit Lavendel, Eukalyptus, Wacholder, Zypresse und Sandelholz.

Grundsätzlich eignet sich das ätherische Öl aus der Zitrone zum Vernebeln mit einem Vernebler. Diese zerstäuben die ätherischen Öle zu einer feinen Duftwolke. Der Vorteil von Diffusern besteht darin, dass sie ohne Hitzeeinwirkung arbeiten.

Verabreichungsformen

Zitronenöl bietet der Handel pur als ätherisches Öl, in Kapselform oder als Bestandteil vieler Pflegeprodukte wie Seifen und Shampoos. Daneben enthalten die unterschiedlichsten Reinigungsprodukte das ätherische Öl.

Zitronenölkapseln eignen sich für Menschen, die abnehmen wollen, indem sie eine Diät unterstützen aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitamin C. Grundsätzlich besteht eine gesunde Diät aus mehr als der Einnahme von Kapseln, die ein ätherisches Öl enthalten. Hierzu gehört Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung.

Seifen mit ätherischem Zitronenöl haben einen angenehmen Duft und verschiedene hautpflegende Eigenschaften. Der natürliche Duft hat zusätzlich einen therapeutischen Effekt auf die Seele.

Verbraucher, die ein Zitronenölshampoo benutzen, tun sowohl ihren Sinnen als ihren Haaren Gutes. Die Haare fühlen sich nach dem Waschen geschmeidiger und weicher an. Der Duft der Zitrone sorgt zusätzlich für Wohlbefinden, da er Geist und Seele positiv beeinflusst.

Eine umweltfreundliche Lebensführung ist für viele Menschen wichtig. Viele Reinigungsmittel im Handel enthalten Chemikalien und Tenside, um zu wirken. Diese sind schädlich für die Umwelt und in vielen Fällen für die Gesundheit. Wer vorhat, sich und seine Umwelt weniger diesen Schadstoffen auszusetzen, findet in Reinigungsmitteln mit ätherischem Zitronenöl eine Alternative. Der Grund ist, Zitronenöl zählt zu den ätherischen Ölen, die sich am besten zum Reinigen eignen, und ist ein natürliches Produkt, das keine chemischen Stoffe enthält. Voraussetzung ist, dass es sich um qualitativ hochwertiges Pflanzenöl handelt.

Haltbarkeit und Lagerung

Die Haltbarkeit von Zitronenöl ist wegen seiner wertvollen Bestandteile wie Bioflavonoide und der Tatsache, dass es in Verbindung mit Sauerstoff oxidiert, begrenzt. Aus diesem Grund ist eine Aufbewahrung an einem dunklen, Licht geschützten Ort wichtig. Weiterhin ist es wichtig, die Flasche gut verschlossen zu lagern.

Temperaturschwankungen sind imstande, die Qualität von Zitronenöl zu vermindern. Ideal für die Lagerung ist ein Lagerort mit Temperaturen zwischen acht Grad Celsius und zwölf Grad Celsius. Im Sommer Zitronenöl am besten im Kühlschrank aufbewahren. Auf diese Weise gelagert, bleibt die Qualität des Pflanzenöls erhalten.

Zusätzlich lässt es sich empfehlen, vor der Verwendung von Zitronenöl, den Geruchstest zu machen. Riecht das Öl ranzig, am besten nicht mehr genießen und entsorgen.

Einnahme und Dosierung

Verbraucher verwenden am besten Zitronenöl nicht pur, sondern verdünnt mit einem Trägeröl wie Mandelöl, Tee oder Wasser. Andernfalls lassen sich Hautreizungen und Hautausschläge nicht ausschließen. Grundsätzlich lässt sich ein maximaler Anteil von zwei Prozent reinen ätherischen Öls bei der äußerlichen Verwendung empfehlen. Zur innerlichen Verwendung fünf Tropfen des ätherischen Öls in kalten Tee, Mineralwasser oder ein anderes, wenig gesüßtes Getränk geben. Das Gemisch in dieser Dosierung drei Mal am Tag verwenden.

Nicht empfehlen lässt sich die Anwendung des ätherischen Öls vor einem Sonnenbad. Der Grund ist, es erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut.

Qualitätskriterien

Zitronenöl, das als naturreines ätherisches Öl ausgezeichnet ist, erzeugt die beste Wirkung. Auf den Verkaufsverpackungen von Zitronenöl finden sich zum Beispiel oftmals folgende Bezeichnungen: „naturreines Öl“, „naturidentisches Öl“ oder „synthetisches Pflanzenöl“.

Naturidentische Pflanzenöle enthalten Bestandteile, über die die Natur verfügt. Allerdings entstehen die Produkte im Labor. Das bedeutet, dort entstehen Kopien der natürlichen Stoffe, die aus natürlichen oder synthetischen Stoffen hergestellt sind. Diese lassen sich schwer von natürlichen Pflanzenölen unterscheiden.

Synthetische Pflanzenöle entstehen künstlich aus Molekülen, die oftmals in der Natur nicht vorkommen. Verwendung finden sie in der Regel in der Duftstoffindustrie für Deodorants, Shampoos und Parfüms.

Die Zusammensetzungen von naturreinen ätherischen Pflanzenölen unterliegen Schwankungen abhängig von Faktoren wie Bodenbeschaffung, Klima und anderen. Aus diesem Grund sind Informationen über das Herkunftsland von Vorteil. Bei ätherischen Ölen aus der Apotheke differenziert die Deklaration nicht nach Herkunft und Anbauweise. Trotzdem unterliegen die Produkte strengen Reinheitskriterien in Bezug auf Pestizidrückstände, Schwermetalle oder Ähnlichem. Des Weiteren achten Verbraucher beim Kauf auf in dunklen Flaschen angebotenes Zitronenöl.

Die beste Qualität, die der Handel zu bieten hat, ist ätherisches Bioöl aus der Zitrone.

Wichtig ist es weiterhin, beim Kauf auf die Menge und den Geruch des Öls zu achten. Da sich ätherisches Zitronenöl nicht länger als sechs bis zwölf Monate verwenden lässt, ist es ratsam, die Kaufmenge nach der begrenzten Haltbarkeit des Öls auszurichten. Reines Zitronenöl duftet nach frischer Zitrone. Hat das Öl einen unangenehmen Geruch, ist es in der Regel nicht von guter Qualität. Zitronenöl mit einem unangenehmen Geruch fehlt es vermutlich an der nötigen Frische. Hierzu gibt ein Blick auf die Verpackung, wo ein Abfülldatum und Verkaufsdatum steht, Auskunft.

Des Weiteren gibt der Umfang der Deklaration Auskunft, für welchen Bereich das Pflanzenöl zugelassen ist, wie zur Raumbeduftung, zur kosmetischen Anwendung, für Lebensmittel, als Arzneimittel oder als Reinigungsmittel. Grundsätzlich muss sich der Vertreiber eines ätherischen Pflanzenöls für eine Zulassungsart entscheiden. Das bedeutet nicht unbedingt, dass die Zulassungsart etwas über die Qualität aussagt. Der Grund ist, Pflanzenöl aus derselben Charge lässt sich für verschiedene Verwendungszwecke zulassen.

Ätherische Öle – Verdünnungsfaktoren

Wie erwähnt, ist es am besten, ätherische Öle ausschließlich verdünnt anzuwenden. Obwohl sie positive Wirkungsweisen auf Körper, Geist und Seele entfalten, handelt es sich um hoch konzentrierte Pflanzenstoffe, die bei der falschen Anwendung in der Lage sind, mehr Schaden als Nutzen anzurichten. Entscheidend für die richtige Verdünnung ätherischer Öle sind mehrere Faktoren:

  • Hautbeschaffenheit
  • Größe der Körperoberfläche
  • Temperatur
  • Art des ätherischen Öls

Säuglinge, Kinder und ältere Menschen haben eine dünnere Haut als Menschen mittleren und jüngeren Alters. Das bedeutet, ihre Haut nimmt ätherische Öle leichter auf, sodass eine stärkere Verdünnung wichtig ist. Ähnliches gilt für die Haut von Frauen, die in der Regel dünner ist als die von Männern. Weiterhin bedarf geschädigte Haut von Neurodermitikern und Menschen mit Schuppenflechte einer vorsichtigen Dosierung.

Ätherische Öle gelangen sowohl in die Haut als in den Blutstrom, von wo aus sie in den kompletten Körper gelangen, um ihre Wirkungsweisen zu entfalten. Dies erklärt, dass es einen Unterschied macht, ob eine Person, die ein ätherisches Öl anwendet, groß oder klein ist. Des Weiteren ist es wichtig, ob zum Beispiel eine Teilmassage oder Ganzkörpermassage mit einem ätherischen Öl ansteht. Das bedeutet auch, dass bei kleinflächigen Anwendungen, wie zur Beseitigung von Pickeln oder Ähnlichem, die Produktkonzentration höher sein darf als bei großflächigen Anwendungen. Voraussetzung ist die Verwendung qualitativ hochwertiger Pflanzenöle.

Die Aufnahme von diesen Pflanzenölen fördern Wärme und Feuchtigkeit, wie sie in heißen Bädern oder Saunen vorhanden sind. Aus diesem Grund gilt: umso heißer, desto höher die Verdünnung.

In der Regel vertragen gesunde Erwachsene Verdünnungen von ein bis drei Prozent.