Das Wichtigste in Kürze
  • Leindotteröl wird durch Kaltpressung der Samen der Leindotter-Pflanze gewonnen.
  • Aufgrund der Namensähnlichkeit wird das Öl häufig mit Leinöl verwechselt. Leindotteröl erkennt man an der Bezeichnung Camelina sativa.
  • Leindotteröl ist komedogen (Wert 3-4).
  • Das Öl hat einen angenehmen Duft und eignet sich als Massageöl.
  • Leindotteröl zieht schnell in die Haut ein und spendet Feuchtigkeit. Die Mischung mit einem Basisöl (zum Beispiel Mandelöl) ist sinnvoll, wenn Deine Haut zu Pickeln und Mitessern neigt.
  • Das Öl sollte an einem kühlen Ort in einer dunklen Glasflasche gelagert werden.
  • Der Preis für hochwertiges kaltgepresstes Leindotteröl liegt bei ca. 5 Euro pro 100 ml.

LeindotterölDas aus dem Leindotter gewonnene Öl feiert gegenwärtig ein Comeback, denn das Öl eignet sich zur Behandlung von blauen Flecken und Prellungen. zudem hat es einen hohen Gehalt an Vitamin E, weswegen es vielen Kosmetikprodukten genutzt wird.

Weiterhin ist es ein beliebter Bestandteil von Massageölen, Seifen, Lotionen und Produkten zur Pflege der Lippen und hilft auch bei der Pflege der Haare.

Was interessiert Dich?

Was ist Leindotter?

Die Leindotterpflanze (Camelina sativa) ist eine einjährige Pflanze und gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Die Pflanze ist pflegeleicht und seit vielen Jahren Teil der europäischen Kultur. Außerdem stellt sie keine großen Ansprüche bezüglich des Standortes und ist in der Lage, sich gegen Schädlinge zu wehren.

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Leindotter besitzt die Eigenschaft, das Wachstum von Unkraut zu verhindern. Infolgedessen handelt es sich um ein echtes Biogewächs, das in der näheren Umgebung von anderen Pflanzen keinen Platz für Unkraut lässt. Als Biogewächs gilt Camelina sativa in zweifacher Hinsicht: Das Gewächs benötigt keine Chemie und besitzt weitestgehend seine ursprüngliche Form. Züchtungen waren aufgrund der Anspruchslosigkeit der Pflanze in der Vergangenheit nicht notwendig.

Der Leindotter zeigt sich in der Blütezeit in zartgelber Färbung. Ihren Ursprung hat die Pflanze in der jüngeren Steinzeit. Im Mittelalter geriet sie in Vergessenheit, im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte folgte die Wiederentdeckung von Leindotter. Der Grund hierfür ist nicht zuletzt, dass das Gewächs sich, anders als frühere Beobachtungen ergaben, als Futtermittel eignet. Voraussetzung hierfür ist die richtige Dosierung.

Vor allem der Trend, in der Küche gesunde Speiseöle zu verwenden, die durch einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren einen Ausgleich schaffen zu dem hohen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren in der westlichen Ernährung, steigerte die Beliebtheit von Leindotteröl oder Camelinaöl, wie viele Menschen das Pflanzenöl wegen des botanischen Namens der Ursprungspflanze oftmals nennen. Trotzdem ist das gesunde Pflanzenöl aus dem Samen der Leindotter weniger bekannt als Distelöl, Leinsamenöl oder Rapsöl. Vorsicht gilt wegen der Verwechslungsgefahr von Leindotteröl und Leinöl.

Die Vorteile von Camelinaöl

  • Hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren
  • Angenehmer milder Geschmack nach Erbse
  • Enthält die doppelte Menge Vitamin E im Vergleich zu Rapsöl
  • Hält länger als Leinöl wegen des hohen Gehalts an Vitamin E
  • Eignet sich für die Rohkosternährung, für Vegetarier und Veganer

Unterschied Leindotteröl und Leinöl

Lein (Linum) und Leindotter (Camelina sativa) sind zwei unterschiedliche Pflanzen. Erstere zählt zur Familie der Leingewächse. Camelina sativa zur Familie der Kreuzblütengewächse. Lein zeigt in der Blüte blau-weiße Farben, während Leindotter gelbe Blüten aufweist. Daher der Name Leindotter, der auf die dottergelben Blüten hinweist.

Leinöl entsteht aus reifen Leinsamen und hat einen leicht nussigen Geschmack. Leindotteröl hat einen leichten Geschmack nach Erbsen und entsteht aus Leindotter. Durch den von Leinöl abweichenden milden und frischen Geschmack eignet sich das wertvolle Öl aus dem Samen der Leindotter hervorragend für Salate, Brotaufstriche und kalte Soßen. Außerdem für Massagen wegen seines guten Duftes.

Beide Pflanzenöle ähneln sich allerdings in den wertvollen Eigenschaften, die sie für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen mitbringen, weswegen sie die Industrie und Kosmetik verwendet. Hervorheben lässt sich ihr hoher Gehalt an der mehrfach ungesättigten Alphalinolensäure (Omega-3-Fettsäure).

Leindotteröl – Gewinnung/Herstellung

Leindotteröl entsteht aus den kleinen, rötlich braun gefärbten Samen des Leindotters, die sich in den Schoten befinden. Zuerst erfolgt das Heraustrennen der Samen aus den Schoten. Anschließend kommen ausschließlich die reifen Samen in eine Presse, die sie zermalmt und ihnen das wertvolle Pflanzenöl entzieht, welches sich nach einer Filterung am besten in dunkle Flaschen abfüllen lässt. Bei dieser Herstellungsmethode (Kaltpressung) bleiben die wertvollen Bestandteile und der leicht erbsige Geschmack des Pflanzenöls erhalten.

Ein weiteres Herstellungsverfahren ist die Extraktion. Dieses ist im Vergleich zur Kaltpressung ergiebiger, da sich aus hundert Kilogramm Samen mehrere Kilogramm Rohöl erzeugen lassen. Allerdings bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe des Leinsamens bei dieser Herstellungsmethode nicht komplett erhalten.

Die Inhaltsstoffe

Wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden sind die Fettsäuren und der Gehalt an Vitamin E in Leindotteröl. Die Fettsäuren setzen sich wie folgt zusammen: Alpha-Linolensäure (30 bis 40 Prozent), Eicosensäure (dreizehn bis 16 Prozent), Linolsäure (fünfzehn Prozent). Des Weiteren Ölsäure (dreizehn Prozent oder ein wenig mehr), Palmitinsäure (fünf Prozent) und Erucasäure (zwei bis drei Prozent). Stearinsäure enthält Leindotteröl zu einem Anteil von zwei bis drei Prozent ebenso wie zwei bis drei Prozent Eicosadiensäure. Daneben enthält Camelinaöl weitere Fettsäuren mit einem Anteil von weniger als ein Prozent.

Alpha Linolensäure zählt zur Gruppe der Omega-3-Fettsäuren. Ölsäure hingegen zählt zur Gruppe der Omega-9-Fettsäuren. Palmitinsäure und Stearinsäure zählen zu den gesättigten Fettsäuren, während es sich bei Erucasäure um eine einfach ungesättigte Fettsäure handelt und bei Eicosadiensäure um eine zweifach ungesättigte.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe in Camelinaöl sind:

  • Linolsäure, Alphalinolensäure, Vitamin E
  • Ölsäure

Linolsäure, α-Linolensäure und Vitamin E

Leindotteröl enthält nahezu 20 Prozent Omega-6-Fettsäuren wegen seines Gehalts an Linolsäure. Außerdem bis zu 40 Prozent Alphalinolensäure, die zu den Omega-3-Fettsäuren zählt. Das bedeutet, sein Gehalt an ungesättigten Fettsäuren ist hoch. Beide Fettsäuren sind für den Menschen essenziell. Eine ausreichende Zufuhr ist wichtig, da der menschliche Körper nicht in der Lage ist, sie selber herzustellen.

Die Ernährung in der westlichen Welt enthält in der Regel einen hohen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren und einen geringen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Gesundheit und Wohlbefinden verlangen, dass beide Fettsäuren im menschlichen Körper in einem Verhältnis von fünf zu eins bis vier zu eins stehen. In Leindotteröl besteht ein Verhältnis beider Fettsäuren zueinander von eins zu drei. Aus diesem Grund ist es aus ernährungsphysiologischer Sicht geeignet, um das optimale Verhältnis beider Fettsäuren im Körper herzustellen.

Ein Grund, weshalb vor allem am besten Vegetarier und Veganer auf die zusätzliche Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren in Form von Leindotteröl bauen.

Menschen, die keine spezielle Ernährung bevorzugen, sind fähig, den optimalen Gehalt an beiden Fettsäuren zu erreichen, in dem sie regelmäßig Fisch auf ihren Speiseplan setzen. Wer Fisch nicht mag oder eine spezielle Ernährungsweise bevorzugt, für den eignet sich Camelinaöl, egal, ob in flüssiger Form oder als Kapseln, um seiner Gesundheit Gutes zu tun.

Grundsätzlich stärken Omega-3-Fettsäuren das Immunsystem, festigen den Blutkreislauf und sind wichtig für den Aufbau der Zellmembranen. Hinzu kommt ihre positive Wirkung auf die Gehirnfunktion, ihre entzündungshemmende Fähigkeit und ihre Eigenschaft, das Wohlbefinden zu verbessern. Vitamin E sorgt für gute Fließeigenschaften des Blutes und gilt als starkes Antioxidans (Radikalfänger). Eicosensäure ist eine einfach ungesättigte Fettsäure, über die es wenige Erkenntnisse gibt, da sie als nahezu unerforscht gilt.

Ölsäure

Bei Ölsäure handelt es sich um eine ungesättigte Fettsäure, deren Anteil in Camelinaöl 17 Prozent ausmacht. Pflanzenöle mit einem hohen Anteil an Ölsäure lassen sich zum einen gut auf der Haut verteilen. Zum anderen ziehen sie gut ein aufgrund der speziellen Struktur dieser Fettsäure, die die Zellmembran auflockert, und erzeugen ein weiches Hautgefühl. Vor diesem Hintergrund eignet sich Leindotteröl hervorragend als Massageöl. Gute Massageöle ziehen gut, tief und nicht schnell in die Haut ein. In Emulsionen bewirkt die Ölsäure in Leindotteröl ein angenehmes, feuchtes Hautgefühl.

Nährwerteangaben Neemöl

Menge pro 100 Gramm
Kalorien860 g
Fett100 g
  • Gesättigte Fettsäuren
10 g
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
58 g
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren
32 g
Kohlenhydrate 0,0 g
  • davon Zucker
0,0g
Protein0,0g

Wirkung von Leindotteröl

Wie erwähnt, wirken sich die Omega-3-Fettsäuren in Leindotteröl ähnlich positiv auf Gesundheit, Wohlbefinden und Schönheit aus wie fischreiche Ernährung. Das Pflanzenöl lässt sich vor allem wegen seiner Kombination Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren hervorheben. Diese wichtigen Fettsäuren vertragen Wärme weniger gut, weswegen das bevorzugte Herstellungsverfahren die Kaltpressung ist. Bei einem Herstellungsverfahren, das Wärme nutzt, gingen die wertvollen Inhaltsstoffe des Pflanzenöls verloren.

Durch seinen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren ist Leindotteröl für die Hormonproduktion sowie für die Eiweißsynthese wichtig. Weiterhin für den Zellstoffwechsel und zur Vermeidung von Entzündungen.

Das Pflanzenöl der Leindotter lässt sich hervorragend zur Pflege von Haut und Haaren verwenden. Das Öl schmiert im wahrsten Sinne des Wortes den Bewegungsapparat des Menschen und stärkt die Immunabwehr.

Nicht zuletzt bietet Camelinaöl einen Schutz vor Infektionskrankheiten, senkt den Blutdruck, hilft dem Blut optimal zu fließen. Und: Leindotteröl, heißt es, hilft gegen einen zu hohen Cholesterinspiegel.

Leindotteröl während der Schwangerschaft
Schwangere Frauen tun gut daran, in ihren täglichen Speiseplan Leindotteröl einzubauen, da das Pflanzenöl aufgrund seiner wertvollen Fettsäuren sowohl die Entwicklung des Gehirns und der Augennerven des Ungeborenen fördert. Somit ist das Öl eine gute ergänzug zu anderen Lebensmitteln mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren.

Welche Nebenwirkungen hat das Pflanzenöl?

Nebenwirkungen bei der Verwendung von Leindotteröl sind gering oder nahezu nicht vorhanden. In wenigen Fällen kommt es zu Magen-Darm-Beschwerden. Komplikationen bei der Blutgerinnung lassen sich nahezu ausschließen. Ausnahmen gibt es bei Überdosierungen.

Am besten verwenden Menschen das Pflanzenöl nicht, die an Allergien leiden oder Überempfindlichkeitsreaktionen zeigen. Deswegen gilt: Vor der regelmäßigen Verwendung den Arzt befragen und einen Hauttest machen. Hierzu eine geringe Menge Leindotteröl auf den Unterarm auftragen. Kommt es zu allergischen Reaktionen, sollte unbedingt von einer weiteren Verwendung abgesehen werden.

Anwendungsgebiete

Das reine Leindotteröl ist eine von der EU geschützte „Garantiert traditionelle Spezialität“  und wird insbesondere wegen der Inhaltsstoffe im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung geschätzt. Doch auch für den kosmetischen einsatz ist das Öl geeignet.

Unter anderem wird das Öl als Pflegeöl für Haut, Gesicht und Haare genutzt. Aber auch bei Entzündungen, bei Sonnenbrand und Frostbeulen sowie Bluthochdruck, hohem Cholesterinspiegel und Magenbeschwerden.

Haut, Gesicht und Haare

Leindotteröl für die HaareCamelinaöl eignet sich sowohl zur äußerlichen Verwendung als zum Verzehr. Kein Wunder, dass es viele Kosmetikprodukte enthalten.

Durch den hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren zieht das Pflanzenöl schnell in die Haut ein.

Außerdem wirken die wertvollen Bestandteile des Pflanzenöls einer vorzeitigen Hautalterung entgegen. Sie erhöhen die Elastizität und Geschmeidigkeit der Haut.

Das Pflanzenöl eignet sich vor allem für raue, trockene Haut. Es spendet Feuchtigkeit und lässt sich zusätzlich gegen Schuppenflechte und bei Hauterkrankungen erfolgreich einsetzen. Wenige Tropfen des Pflanzenöls vermischt mit der Tagescreme, ergeben ein hervorragendes Hautpflegemittel.

Des Weiteren lässt sich Camelinaöl gut mit ätherischen Ölen anreichern oder pur verwenden, um es zur Körperpflege zu nutzen. Für einen angenehm frischen Duft empfiehlt sich das ätherische Zitronenöl.

Das Pflanzenöl lässt sich hervorragend für die Massage verwenden. Hierbei zieht es schnell in die Haut ein und verbessert deren Schutzfunktion. Zusätzlich duftet es angenehm mild und fühlt sich während der Massage gut auf der Haut an. Leindotteröl harmoniert gut mit Rosmarinöl, weswegen es oftmals bei der Aromamassage Verwendung findet.

Regelmäßige Massagen mit dem Pflanzenöl glätten die Haut. Leindotteröl in die Kopfhaut einmassiert sorgt für eine gute Durchblutung und nährt die Haut nachhaltig.

Bei Entzündungen

Wie erwähnt, ist es wichtig, im Körper ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren zu erreichen. Auf diese Weise lässt sich die Entzündungsbereitschaft des menschlichen Körpers vermindern. Das bedeutet, das wertvolle Pflanzenöl der Leindotter hilft gegen Entzündungen. Ein weiterer Grund, weswegen es wichtig ist, nicht auf die tägliche Dosis Camelinaöl zu verzichten. Weiterhin gilt: Wer ein entzündetes Nagelbett hat, kannLeindotteröl pur auf den betroffenen Nagel aufzutragen, um das Problem zu beseitigen. Gleiches gilt bei Sonnenbrand und Frostbeulen.

Leindotteröl für die kalte Küche

Oftmals nutzen Verbraucher das kalt gepresste Pflanzenöl in der Küche. Hierbei handelt es sich um die bekannteste Möglichkeit, es zu verwenden. Ein Grund hierfür ist, dass es als bewiesen gilt, dass pflanzliche Fette zahlreichen Erkrankungen und gesundheitlichen Problemen vorbeugen.

Viele Menschen leiden an einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren. Kurze Zeit nach dem Verzehr von Speiseölen mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren vermindert der menschliche Körper laut einer finnischen Studie die Produktion von Cholesterin, sodass die Wahrscheinlichkeit eines zu hohen Cholesterinspiegels sinkt. Außerdem helfen die Fettsäuren beim Abbau von Triglyceriden, die dick machen. Infolgedessen gilt das Pflanzenöl als optimales Hilfsmittel für eine gesunde Diät und als gesundes Pflanzenöl.

Gegenüber fetten Fischen und Fischölkapseln, die sich als Alternative zu dem Pflanzenöl anbieten, um Krankheiten vorzubeugen, hat Leindotteröl den Vorteil, dass es keine Schwermetalle enthält, die sich vor allem in fetten Fischen anreichern.

Grundsätzlich lässt es sich empfehlen, Leindotteröl regelmäßig in den Speiseplan einzubauen. Daneben eine Fischmahlzeit in der Woche. Wer sich an daran hält, unterstützt seine Gesundheit und sein Wohlbefinden.

Wichtig ist es, bei der Verwendung in der Küche, raffiniertes Pflanzenöl von kalt Gepresstem zu unterscheiden. Raffinierte Speiseöle sind in der Regel geruchs- und geschmacksneutral. Kaltgepresstes Leindotteröl enthält alle wichtigen Nährstoffe aufgrund des schonenden Herstellungsverfahrens. Weiterhin hat es seinen ursprünglichen Geschmack und Farbe.

Camelinaöl hat sich zur Zubereitung von Salaten, kalten Soßen und anderen kalten Gerichten in den vergangenen Jahren bewährt. Außerdem lassen sich vor dem Servieren wenige Tropfen über warme Speisen geben, um von den gesunden Inhaltsstoffen und dem leichten Geschmack nach Erbsen sowie dem Geruch nach Wiese zu profitieren. Für die kalte Küche empfiehlt es sich, regelmäßig qualitativ hochwertiges Öl dieser Art zu verwenden.

Gegenüber anderen gesunden Speiseölen hat Camelinaöl grundsätzlich einen Vorteil. Der hohe Anteil an Vitamin E verhindert die schnelle Geschmacksveränderung. Trotzdem ist es wichtig, eine angebrochene Flasche innerhalb von sieben Monaten aufzubrauchen. Durch die Lagerung im Kühlschrank erhöht sich die Nutzungsdauer von Leindotteröl.

Wie erwähnt, eignet sich Camelinaöl vor allem für Menschen, die sich auf eine spezielle Weise ernähren wie Veganer, Vegetarier oder Freunde von Rohkost.

Als Heilmittel

Ursächlich für Arthrose, eine Krankheit, die die Gelenkzerstörung zur Folge hat, ist ein Ungleichgewicht im kompletten Körper, welches sich ausschließlich durch eine ganzheitliche Therapie ausgleichen lässt, um dauerhafte Gelenkschäden zu verhindern. Das bedeutet, bei dieser Krankheit ist es wichtig, den Körper in Einklang zu bringen, wofür wichtige Nährstoffe in der Lage sind zu sorgen. Leindotteröl hat wertvolle Inhaltsstoffe, welche den Gelenkaufbau unterstützen und Entzündungen hemmen.

Wer die empfohlene Tagesdosis Leindotteröl regelmäßig zu sich nimmt, beugt vielen Krankheiten vor. Verantwortlich für viele Volkskrankheiten sind ein zu hoher Blutzuckerspiegel und schlechte Cholesterinwerte, deren Ursache oftmals schlechte Ernährung, Tabakgenuss und wenig Bewegung sind. Dies gilt vor allem in unserer schnelllebigen Zeit, die sowohl beruflich als privat ständig mehr von uns fordert, sodass weniger Zeit für Sport und gesunde Ernährung bleibt.

Leindotteröl ist in der Lage, Blutzuckerwerte und den Cholesterinspiegel auf ein gesundes Maß zu bringen und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu mindern. Zur Senkung des Cholesterinspiegels sollen vor allem Linolsäure, Linolensäure und ungesättigte Fettsäuren beitragen.

Ähnliches gilt bei Magenbeschwerden und Bluthochdruck, wo sich die innerliche Verwendung eines Pflanzenöls mit diesen Bestandteilen anbietet. Bei hohen Blutdruckwerten kommt vor allem eine für die Gesundheit wichtige Kombination aus Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren ins Spiel, die die Durchblutung sowie die Blutfettwerte positiv beeinflussen. Leinöl besitzt einen hohen Gehalt an gesunden Fettsäuren, die in einem für die Gesundheit positiven Verhältnis zueinander stehen.

Am besten ist es, Leindotteröl in den Salat zu mischen oder pur einzunehmen, was sich wegen des milden Geschmacks des Pflanzenöls im Vergleich mit anderen Ölen wie Leinöl anbietet.

Welche Verabreichungsformen bietet der Handel

Leindotteröl werden in Kapselform oder als pures Öl angeboten. Außerdem ist das Pflanzenöl in vielen Pflegeprodukten wie Gesichtscremes, Haarshampoos und Seifen enthalten. Wichtig für die optimale Wirkung ist, dass es sich um kaltgepresstes Pflanzenöl handelt, das alle gesundheitsfördernden Eigenschaften besitzt. Am besten eignet sich Bioleindotteröl aus kontrolliert biologischem Anbau.

Wer nicht vorhat, seine tägliche Dosis des wertvollen Pflanzenöls in flüssiger Form aufzutragen oder innerlich anzuwenden, weil er den Geschmack nicht mag, dem bieten sich Leindotterölkapseln an. Wichtig hierbei ist, die Kapseln mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen.

Lagerung und Haltbarkeit

Am besten ist es, das Pflanzenöl an einem dunklen Ort zu Lagern, an dem niedrige Temperaturen herrschen. Weiterhin eignet sich Leindotteröl besser für kalte Speisen oder zum Dämpfen oder Dünsten als zum Braten, da es Temperaturen von mehr als 165 Grad nicht verträgt. Zu hohe Temperaturen bewirken, dass sich der Geschmack des Pflanzenöls verändert und die Fettsäuren zerfallen.

Kaufentscheidungskriterien

Camelinaöl kann man problemlos in Reformhäusern, Apotheken oder im Onlinehandel finden. Wie erwähnt, lässt es sich leicht mit Leinöl verwechseln, weswegen es wichtig ist, beim Kauf auf die Aufschrift zu achten. Weiterhin empfiehlt sich, kaltgepresstes Pflanzenöl dieser Art zu kaufen, das aufgrund seiner schonenden Herstellungsweise alle wichtigen Inhaltsstoffe enthält und die typisch gelbliche Färbung aufweist.

Der Geschmack von Leindotteröl erinnert an Erbsen. Aus diesem Grund empfiehlt sich Verbrauchern beim Kauf ein Geschmackstest. Vor allem durch seinen milden Geschmack eignet sich das Pflanzenöl zur Bereicherung von Brotaufstrichen, Soßen, Kartoffelgerichten und anderen Speisen.