Teebaumöl ist ein bewährtes Hausmittel gegen Pickel. Allerdings kann das Öl mit dem markanten Geruch noch viel mehr! Das ätherische Öl hilft unter anderem bei Fußpilz und Warzen. Doch Vorsicht: Teebaumöl gehört aufgrund des hohen Cineol- und Terpinen-Anteils zu den Ölen, die nicht bedenkenlos angewendet werden dürfen.
teebaumöl für die hautReines Teebaumöl erkennst Du an der Bezeichnung Melaleuca alternifolia. Es kann punktuell zur Behandlung von Hautunreinheiten verwendet werden. Da das Öl zu Hautreizungen führen kann, gilt es bei der Anwendung gegen Pickel und Mitesser einige Punkte zu beachten.

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Teebaumöl bei Hautunreinheiten

Die Anwendung von Teebaumöl gegen Pickel und Mitesser hat sich seit vielen Jahrzehnten bewährt. Die Inhaltsstoffe von Teebaumöl wirken entzündungshemmend und antibakteriell. Wenn Deine Haut also zu verstopften und entzündeten Poren neigt, dann ist Teebaumöl eine gute Wahl.

Teebaumöl desinfiziert die entzündete Hautstelle und wirkt gegen Bakterien. Die Entzündung geht schnell und zuverlässig zurück.

Die Hauptursache von Pickeln und Mitessern ist fettige Haut. Besonders in der Pubertät sind Pickel und Mitesser ein Ärgernis, das zu einer langanhaltenden Belastung werden kann. Bei beiden Hautunreinheiten handelt es sich um verstopfte Poren. Bei Pickeln hat sich die Talgdrüse entzündet. Als Mitesser wird der gebildete Propf bezeichnet, der die Pore verstopft.

In beiden Fällen ist es ratsam, die verstopften Poren vorsichtig zu öffnen. Hierzu sollten nicht die Finger verwendet werden. Die bessere Wahl ist ein sogenannter Komedonenheber mit dem Du den Pickel oder Mitesser ausdrücken kannst ohne die geöffnete Hautstelle zu verunreinigen und damit eine Entzündung zu begünstigen.

Das ätherische Teebaumöl trocknet die Haut ein wenig aus. Das ist bei fettiger Haut grundsätzlich kein Problem. Allerdings ist es eher ein Nebeneffekt bei der Behandlung von Pickeln. Für die großflächige Anwendung auf der Haut ist Teebaumöl nicht geeignet.

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Teebaumöl verdünnen

Teebaumöl kann punktuell pur aufgetragen werden. Immer wenn Du eine Fläche betupfen möchtest, solltest Du das Öl mit Wasser oder einem Trägeröl verdünnen. Gib am besten Wasser auf ein Wattepad und anschließend ein, zwei Tropfen ätherisches Teebaumöl hinzu.

Möchtest Du das Öl regelmäßig auftragen, zum Beispiel bei Fußpilz, kannst Du diese Mischung natürlich auch fertig machen und in eine kleine Braunglasflasche umfüllen und anschließend beschriften.

Teebaumöl und Teebaumöl-Mischungen sollten immer außerhalb der Reichweite von Kindern gelagert werden.

Teebaumöl gegen Pickel

Pickel sind in erster Linie ein kosmetisches Problem. Allerdings kann die Entzündung auch sehr schmerzhaft werden. Treten Pickel häufig zusammen mit Mitessern und kleinen Knötchen auf, spricht der Dermatologe von Acne vulgaris. In diesem Fall sollte immer der Facharzt hinzugezogen werden.

Einzelne Pickel sind jedoch unkritisch und können mit einem Hausmittel wie Teebaumöl behandelt werden.

Beim Öffnen der obersten Hautschicht sollten die Fingernägel mit einem Kosmetiktuch bedeckt sein oder ein Komedonenheber verwendet werden. Sobald der Pickel sanft ausgedrückt ist, kannst Du Teebaumöl auf die betroffene Hautstelle geben.

Verwende hierfür am besten ein Wattepad oder ein Wattestäbchen, das Du mit ein, zwei Tropfen ätherischen Teebaumöls beträufelt hast.

Ganz wichtig: Viel hilft nicht viel. Dosiere Teebaumöl stets sparsam! Um Pickeln langfristig vorzubeugen, ist eine gewissen Pflegeroutine sinnvoll. Eine Alternative zur „klassischen“ Anwendung von Gesichtswasser ist die Oil Cleansing Method, bei der ausschließlich kaltgepresste Öle zur Gesichtsreinigung verwendet werden.

Teebaumöl gegen Mitesser

Die Anwendung von Teebaumöl gegen Mitesser unterscheidet sich nicht wesentlich von der Anwendung bei Pickeln.

Ein sogenannter Komedonenheber (früher auch als Komedonenquetscher bezeichnet) ist auch hier das Mittel der Wahl. Mit dieser Schlinge aus Edelstahl wird auf die betroffene Hautstelle sanfter, gleichmäßiger Druck ausgeübt. Hierdurch vermeidest Du den Kontakt der Haut mit deinen Fingernägeln und beugst somit weiteren Entzündungen vor.

Nachdem Du die schwarzen Punkte ausgedrückt hast, kannst Du auf die Hautstelle Teebaumöl auftragen. Also entweder das Öl pur auftragen oder mit Wasser mischen und ein Wattepad verwenden.

Teebaumöl gegen Akne

Neben Schuppenflechte (Psoriasis) und Neurodermitis (atopische Dermatitis) gehört Akne zu denen häufigsten Hautkrankheiten bei Menschen.

Allerdings gibt es nicht „die eine Form“ von Akne und eine Behandlung auf eigene Faust führt nur selten zum Erfolg. Besser ist in jedem Fall der Besuch beim Hautarzt.

Teebaumöl ist kein anerkanntes Heilmittel und kann zu schweren Hautreizungen führen. Daher darf das Öl nicht bedenkenlos eingesetzt werden. Insbesondere bei entzündlichen Hauterkrankungen ist eine aufeinander abgestimmte Pflege unerlässlich.

Es gibt eine Vielzahl von Einzelfall-Schilderung aus denen hervorgeht, das Teebaumöl gegen Akne helfen soll. Allerdings ist jede Haut anders und insbesondere bei den vielfältigen Ausprägungen von Akne sollte immer Rücksprache mit einem Hautarzt gehalten werden.

Die Unterstützung von Teebaumöl bei der Rückbildung von Pickelmalen und Aknenarben ist nicht belegt. Während kaltgepresste Öle zur Hautpflege beitragen und es für jeden Hauttyp das passende Öl gibt, sind ätherische Öle aufgrund ihrer Inhaltsstoffe immer mit Vorsicht zu verwenden.

Teebaumöl gegen Warzen

Bei Warzen handelt es sich um eine Hautwucherung, die auf eine Viruserkrankung zurückzuführen ist. Es gibt circa 100 verschiedene Viren, die in der Lage sind Warzen zu verursachen. Da Teebaumöl antiviral wirkt, kannst Du damit Erfolge bei der Behandlung von Warzen erzielen.

In der Praxis hat es sich bewährt ein bis zweimal täglich Teebaumöl auf die Warze zu geben. Je nachdem wie groß die Warze ist, kann es notwendig sein das Teebaumöl zu verdünnen. Hierzu kannst Du entweder Wasser benutzen oder Teebaumöl mit Rizinusöl mischen. Rizinusöl wird aufgrund der enthaltene Ricinolsäure ebenfalls eine Wirkung gegen Warzen zugeschrieben.

Es ist noch nicht abschließend geklärt, ob Teebaumöl tatsächlich gegen Warzen wirkt. Warzen können auch von allein nach einiger Zeit wieder verschwinden. Allerdings ist Teebaumöl eine kostengünstige und gut verträgliche Alternative zu Vereisungsspray oder einem kosmetischen Eingriff.

Mehr Informationen zur Anwendung von Teebaumöl gegen Warzen.

Bei trockener Kopfhaut

Die Kopfhaut liegt gut versteckt unter den Haaren und die meisten Menschen merken erst, dass sie trockene Kopfhaut haben, wenn es juckt und schuppt. Wie auch die restliche Haut des Körpers kann auch die Kopfhaut überfettet sein oder zu Trockenheit neigen.

Wenn Deine Kopfhaut trocken ist, dann merkst Du das in der Regel an der Bildung von kleinen weißen Schuppen, die auf Deine Schultern rieseln. Schuppenbildung ist ganz normal und nicht automatisch ein Hinweis auf einer Erkrankung. Es  handelt sich lediglich um abgestorbene Hautzellen.

Wenn die Ursache für die Schuppen trockene Kopfhaut ist, kannst Du mit Teebaumöl die empfindliche Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht bringen. Das ist immer dann sinnvoll, wenn die trockene Kopfhaut mit starkem Juckreiz einhergeht.

Mit purem Teebaumöl wirst Du jedoch keine Erfolge erzielen. Du kannst jedoch einige Tropfen des ätherischen Öls in dein Shampoo geben.

Eine Alternative ist die Verwendung einer selbstgemachten Haarkur auf Basis von Arganöl, dass Du mit Teebaumöl angereichert hast. In jedem Fall profitiert die Kopfhaut von den entzündungshemmenden Eigenschaften des ätherischen Öls und Arganöl spendet Haaren und Kopfhaut Feuchtigkeit. Das ist besonders wichtig, wenn die Haut juckt und sich eventuell schon entzündet hat.

Bei trockenen Haaren und trockener Kopfhaut kannst Du zum Beispiel auch auf Olivenöl, Mandelöl und Joghurt zurückgreifen. Hier findest Du mehr Tipps zur selbstgemachten Haarkur.

Teebaumöl nach einem Mückenstich

Mückenstiche können durch den Juckreiz ein echtes Ärgernis sein. Abhilfe schafft das ätherische Öl, das aus den Blättern des Teebaums gewonnen wird. Der Juckreiz geht nach dem Auftragen zurück und die betroffene Stelle wird desinfiziert. Das ist sinnvoll, denn durch das Kratzen kann sich die Hautstelle entzünden, da die Wunde verunreinigt wird. Zudem wirkt Teebaumöl abschwellend.

Einmal auftragen reicht in der Regel nicht. Mische am besten 50 ml hautfreundliches Mandelöl mit wenigen Tropfen Teebaumöl und trage diese Mischung auf.

Mit Teebaumöl und Kokosöl kannst Du auch einen wirksamen Mückenschutz herstellen. Lies dir dazu gern unsere Anleitung für selbstgemachten Mückenschutz durch.

Teebaumöl gegen Fußpilz

Während Warzen durch Viren hervorgerufen werden, handelt es sich bei Fuß- und Nagelpilz um eine Pilzerkrankung. Teebaumöl wirkt antifungal und ist daher ein bewährtes Hausmittel gegen Fußpilz.

Fußpilz kann im Gegensatz zu Nagelpilz relativ leicht behandelt werden. Die Anwendung von purem Öl gegen Fußpilz ist allerdings keine gute Herangehensweise. Besser ist ein selbstgemachtes Fußbad mit Teebaumöl. Je nachdem wie viele Zehen betroffen sind, kann es aber auch notwendig sein Teebaumöl mit einem Trägeröl zu mischen und ergänzend ein Fußbad zu nehmen.

Warum wird ein Trägeröl benötigt?

Da das antimykotische Teebaumöl nicht großflächig aufgetragen werden soll, sollte es einem gut verträglichen Hautöl gemischt werden. Hier bietet sich unter anderem Mandelöl an.

Ganz wichtig ist Hygiene bei der Behandlung von Fußpilz. Häufig ist diese Pilzerkrankung auf zu enges Schuhwerk und fehlende Belüftung zurückzuführen. Zudem kann sich die Erkrankung ausbreiten – es bleibt selten bei einem betroffenen Zeh. Daher müssen die umliegenden Zehen mit dem Öl behandelt werden.

Vor und nach dem Auftragen der Ölmischung müssen die Hände gründlich gereinigt und desinfiziert werden.

Hier findest Du noch mehr Tipps zur Anwendung von Teebaumöl gegen Nagelpilz.

Teebaumöl im Gesicht

Zur täglichen Abendroutine gehört für viele Frauen das Abschminken, die Nutzung von Gesichtswasser und die Verwendung einer Nachtcreme.

Je nach persönlichen Vorlieben und Hauttyp kann es Gründe geben, von diesem Plan abzuweichen oder andere Produkte auszuprobieren. Teebaumöl ist kein klassisches Pflegeöl, sondern wirkt viel mehr unterstützend.

Daher gibt es für verschiedene Bereich bereits fertige Mischungen mit einem Anteil Teebaumöl. Erkennbar ist das an der Bezeichnung Melaleuca Alternifolia bei den Inhaltsstoffen. In diesem Fall ist natürlich immer ein Blick auf die sonstigen Bestandteile sinnvoll. Während Allantoin und Panthenol durchaus ihre Berechtigung haben, gibt es einige Stoffe zur Haltbarmachung, die zumindest bedenklich sind. Das trifft zum Beispiel auf Parabene zu, die in sehr vielen Kosmetikprodukten enthalten sind.

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Natürlich kann Teebaumöl auch bei selbstgemachten Pflegeprodukten verwendet werden. Allerdings darf der Teebaumöl-Anteil nur sehr gering sein. Besonders bei fettiger und unreiner Haut kann Teebaumöl punkten.

Anwendung von Teebaumöl im Gesicht

Das ätherische Öl darf nicht großflächig pur aufgetragen werden. Im Gegensatz zu kaltgepressten Ölen ist der Umgang mit ätherischen Ölen etwas anspruchsvoller. Teebaumöl kann Hautreizungen auslösen und darf nicht mit den Augen in Kontakt kommen.

Zur Anwendung gegen Pickel kannst Du das Öl pur auf den Pickel auftragen oder ein Wattepad mit Wasser befeuchten und ein zwei Tropfen Teebaumöl darauf geben. Mit diesem Wattepad kannst Du dann zum Beispiel die Nasenflügel von außen reinigen.