Das Wichtigste in Kürze
  • Lorbeeröl wird aus der Heilpflanze Laurus nobilis gewonnen. Es kann entweder durch Kaltpressung oder Wasserdampfdestillation hergestellt werden.
  • Das kaltgepresste Lorbeeröl ist relativ fest und Bestandteil der berühmten Alepposeife.
  • Das ätherische Lorbeeröl enthält viel Cineol und der Geruch ähnelt Teebaumöl. Durch den Cineol-Anteil eignet sich das Öl zur Anwendung bei Erkältungsbeschwerden.
  • Pflegeöle, die mit Lorbeeröl gemischt sind, können zur Hautpflege verwendet werden.
  • Verwendet man Lorbeeröl in der Duftlampe oder im Diffusor, verbreitet es einen angenehmen Duft, der Stress lindern soll.
  • Der Preis für das ätherische Öl liegt bei ca. 10 Euro pro 10 ml.

Lorrberröl (Laurus nobilis)Das aus den Lorbeerblättern gewonnene Lorbeeröl hat eine vielseitige und beachtliche Wirkung auf den menschlichen Organismus, die Haut und die Psyche und wird nicht umsonst schon seit vielen tausend Jahren von den Menschen als Heilpflanze zur Linderung vieler Symptome verwendet.

Unter der Bezeichnungen Lorbeeröl findet man im Handel zwei Sorten Öl: das kaltgepresste Öl (Oleum Lauri) und das ätherische Öl mit dem charakteristischen frischen Duft, der an Eukalyptus erinnert.

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Was ist Lorbeeröl?

Lorbeeröl wird aus dem Lorbeerbaum gewonnen, der zu den sogenannten Lorbeergewächsen (Lauraceae) gehört und im Volksmund auch Daphnebusch genannt wird. Der echte Lorbeer (Laurus nobilis) gedeiht überwiegend im Mittelmeerraum und Asien bei milden bis heiß-trockenen Temperaturen.

Im asiatischen Raum hat der Lorbeer seinen Ursprung, zählt zu den beliebtesten Garten- und Parksträuchern und wird hauptsächlich dort angepflanzt.

Der Lorbeerstrauch gehört zu den immergrünen Gewächsen und ist mit seinen ledrigen Blättern, hellgelben Blüten und seinen kernigen, harten Beeren äußerst wetterbeständig und genügsam.

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Gedeiht er unter optimalen Bedingungen, kann er eine beachtliche Höhe von bis zu 20 Metern erreichen. Lorbeer duftet intensiv herb und würzig und erinnert an die Duftrichtung von Eukalyptus. Das Geheimnis seiner Heilkräfte liegt in seinen Blättern, aus denen sich zwei ganz unterschiedliche Öle herstellen lassen.

Das Lorbeeröl müsste genau genommen „Lorbeerblattöl“ genannt werden, da es ausschließlich aus dem Blattwerk und nicht aus den Früchten oder Blüten des Lorbeerstrauchs gewonnen werden kann.

Lorbeeröl kann durch Kaltpressung oder Dampfdestillation aus den Blättern hergestellt werden und je nach Herstellungsverfahren erhält man zwei Öle, die sich vor allem in ihrer Konsistenz unterscheiden. Das kaltgepresste Lorbeeröl ist buttrig, fest und tiefgrün, das ätherische Öl ist eher dünnflüssig.

Beide Öle duften sehr aromatisch und würzig und werden gleichermaßen aufgrund ihrer heilsamen Wirkung eingesetzt.

Auch in der Küche ist der Lorbeer als Gewürz sehr beliebt und ein wertvoller Zusatz zu vielen Speisen.

Bereits in der Antike wurden die Blätter des Lorbeerbaums vielseitig eingesetzt. Im antiken Griechenland war der Lorbeer Apollon geweiht, dem Gott der Reinheit und des Lichts. Der Sage nach konnte Lorbeer mit seiner unvergleichlichen Heilkraft sogar Tote wieder auferstehen lassen und diente, ähnlich wie Weihrauch, als Räucherwerk als ein ehrwürdiges Opfer für die vielen Götter des Olymp. Sieger wurden im alten Rom mit einem Lorbeerkranz geschmückt, dessen Pflanze auch als „Zauberkraut“ bezeichnet wurde.

Öl-Steckbrief Lorbeeröl (Infografik)

Wir haben uns für alle mit wenig Zeit die Mühe gemacht die relevantesten Informationen in einer Lorbeeröl-Infografik zusammenzufassen. Zum Vergrößern einfach anklicken:

Lorbeeröl Infografik
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Gewinnung und Herstellung von Lorbeeröl

Der Lorbeer wird maschinell und von Hand geerntet. Anschließend werden die immergrünen Blätter sorgfältig von den Stielen getrennt und zusammen mit heißem Wasser in ein Gefäß gegeben. Durch Wasserdampfdestillation wird nun das ätherische Lorbeeröl aus den Blättern hergestellt, wobei man für einen Liter des wertvollen Öls etwa 70 Kilogramm Lorbeerblätter benötigt.

Bei der Wasserdampfdestillation werden die Blätter mit heißem Wasser aufgekocht und anschließend wird der Wasserdampf dieses Suds in einer Anlage gesammelt. In dem Destillat befinden sich nach dem Abschluss des Verfahrens nun alle herausgetrennten Inhaltsstoffe des Lorbeers und das Endprodukt hat eine ätherische, dünnflüssige Konsistenz.

Besonders hochwertig ist Bio-Lorbeeröl.

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Die zweite Variante der Herstellung von Lorbeeröl ist das Verfahren der Kaltpressung. Hierbei wird mit hohem Druck und möglichst wenig Hitze das Öl aus den Blättern des Lorbeers herausgepresst, sodass möglichst viele Nähr- und Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Die Einwirkung von Hitze während der Gewinnung würde nämliche viele natürliche Vitamine und Nährstoffe zerstören.

Bei der Kaltpressung erhält man ein völlig anderes Produkt als nach der Wasserdampfdestillation.

Das kaltgepresste Öl ist fest und von einer buttrigen Konsistenz und wird schon seit vielen hundert Jahren zusammen mit Olivenöl für die berühmte Aleppo-Seife verwendet, die auch als syrische Lorbeerseife bekannt ist.

Alepposeife aus Olivenöl und Lorbeeröl
Alepposeife aus Olivenöl und Lorbeeröl

Lorbeeröl selbst herstellen

Selbstgemachtes Lorbeeröl ist nicht vergleichbar mit dem reinen ätherischen oder dem kaltgepressten Öl, kann jedoch ähnlich wohltuend auf der Haut angewendet werden. Hierzu benötigt man lediglich eine große Menge getrockneter Lorbeerblätter aus dem Reformhaus, der Apotheke oder dem Bioladen und gibt diese zum Zerkleinern in die Küchenmaschine.

Es ist wichtig, die Blätter möglichst fein zu zerkleinern, denn dann lösen sich die wertvollen Fette und ätherischen Öle am besten aus den Blättern.

Nachdem man die zerkleinerten Blätter in ein verschließbares Behältnis gegeben hat, wird ein Trägeröl oder Pflegeöl je nach persönlicher Vorliebe hinzugegeben. Olivenöl oder Mandelöl eignen sich aufgrund ihres neutralen Dufts dabei am besten.

Die Mischung aus den zerkleinerten Blätter und dem Trägeröl sollte nun bei Raumtemperatur und ohne direkte Sonneneinstrahlung etwa 4-6 Wochen reifen gelassen und täglich aufgeschüttelt werden. Nach dieser Zeit können die Blätterreste herausgefiltert und das Öl kann in eine verdunkelte Glasflasche umgefüllt werden.

Inhaltsstoffe von Lorbeeröl

Beide Varianten von Lorbeeröl enthalten völlig unterschiedliche Komponenten und Inhaltsstoffe, von denen der menschliche Körper und die Haut ungemein profitieren können.

Im Detail enthält das kaltgepresste, buttrige Lorbeeröl mehr ungesättigte und gesunde Fettsäuren, während das ätherische Lorbeeröl eher antiseptische, alkoholbasierte Komponenten enthält. Das liegt daran, dass bei den beiden jeweiligen Herstellungsverfahren ganz unterschiedliche Nährstoffe und Fette in unterschiedlicher Konsistenz aus den Lorbeerblättern herausgelöst werden. Alle sind jedoch in natürlicher Form in den Blättern enthalten.

Inhaltsstoffe von kaltgepresstem Lorbeeröl

Im kaltgepressten Produkt sind ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure, Palmitinsäure, Linolsäure) und ätherische Öle enthalten. Dabenebn findet man auch Laurinsäure. Hierbei handelt es sich um eine Fettsäurekomponente, die nach dem Lorbeer benannt wurde und in ihm die höchste Konzentration besitzt, aber auch in Kokosöl und Palmöl zu finden ist. Ein geringer Anteil Chlorophyll, also ein natürlicher Farbstoff, der von Pflanzen bei der Photosynthese gebildet wird, ist ebenfalls nachweisbar.

Inhaltsstoffe von ätherischem Lorbeeröl

Ätherisches Lorbeeröl setzt sich besonders aus Monoterpenen (= alkoholischen Komponenten) zusammen. Dazu zählen unter anderem das enthaltene Cineol, das man auch in Eukalyptusöl und Teebaumöl findet. Das erklärt auch die Ähnlichkeit beim Geruch.

Daneben findet man noch Geraniol, Eugenol, Termineol, Phellandren und das Linalool. Diese Monoterpene werden mittels Destillation aus Pflanzenteilen gewonnen und besitzen von Natur aus einen blumigen Duft.

Zudem sind im Öl die sogenannten Sabinen (etwa 9%), a-Pinen (4%) und ß-Pinen (4%) enthalten, welche auch zu den chemischen Verbindungen aus dem Bereich der Monoterpene zählen. Phenylether ist mit dem Methyleugenol von bis zu 6% vertreten, ebenso wie Ester in Form von a-Terpinylacetat mit einem Gehalt von bis zu 15 % und den sogenannten Sesquiterpenen, einem Naturstoff pflanzlicher Herkunft.

Außerdem enthält Lorbeeröl noch das Oxid 1,8-Cineol, einen wichtigen, gesundheitsfördernden Stoff, der in hoher Konzentration nur in Lorbeer und Eukalyptus vorkommt.

Wirkung von Lorbeeröl

Der echte Lorbeer (Laurus nobilis) gehört zu den Heilpflanzen, daher ist das aus ihm gewonnene Öl auch so wertvoll. Beide Lorbeeröle, das kaltgepresste und das ätherische Öl, haben ihre Vorteile und äußerst positive Wirkung auf den Körper und die Haut.

Das fette, kaltgepresste Öl ist jedoch nur für die äußerliche Anwendung auf der Haut geeignet und soll durch seine Inhaltstoffe und den hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren Schmerzen und vor allem rheumatische Beschwerden der Gelenke lindern. Es zieht dank der Fettsäuren schnell in die Haut ein und kann dort seine Wirkung entfalten.

Das ätherische Öl jedoch bringt noch eine Vielzahl anderer Effekte auf den Körper mit sich. Äußerlich aufgetragen pflegt es die Haut, hält sie geschmeidig und weich und hilft ihr bei der natürlichen Regeneration. Allerdings darf das Öl niemals pur aufgetragen werden!

Außerdem wirkt Lorbeeröl antibakteriell und desinfizierend, was bei Akne, Schuppenflechte und unreiner Haut ein großer Vorteil ist.

Die Inhaltsstoffe von Lorbeeröl regen die Durchblutung an, was zu einer verbesserten Regeneration von Haut und Zellen führt und zudem Schmerzen, die rheumatischer oder entzündlicher Natur sind, lindern soll. Krämpfe, Muskelkater und Verspannungen sollen mithilfe von Lorbeeröl gelindert werden. Zudem wird dem ätherischen Öl eine durchblutungsfördernden Eigenschaft zugeschrieben.

Lorbeeröl wird von Heilpraktikern auch bei geschwollenenen Lymphknoten angewendet, da es dem Körper beim Abtransport von Flüssigkeiten helfen soll. (Unter anderem auch hilfeich bei einer Talgdrüsenüberfunktion.) Das Öl wirkt außerdem schweißtreibend.

Ebenso beeindruckend wie die Wirkung auf die Haut und den Körper, ist die Wirkung von Lorbeeröl im Rahmen der sogenannten Aromatherapie. Der Duft des Öls wirkt mit seinen ätherischen Komponenten vielfältig und wohltuend auf das Gemüt, indem er die Konzentrationsfähigkeit und das Selbstvertrauen steigert.

Lorbeeröl harmonisiert und beruhigt, wodurch Unsicherheit gemildert werden und der Mensch mehr fokussiert und produktiv ist. Durch den Duft von Lorbeeröl wird die menschliche Psyche vitalisierend angeregt und Unklarheiten und Verwirrung kann aufgelöst werden.
Insgesamt hat Lorbeeröl eine sehr ausgleichende Wirkung auf das zentrale Nervensystem, was zugleich die Psyche stärkt und das Immunsystem stabilisiert.

Lorbeeröl neutralisiert zudem eine Vielzahl unangenehmer Gerüche durch seinen feinen, eleganten Duft und kann die häusliche Umgebung von störenden Düften reinigen.

Nebenwirkungen von Lorbeeröl

Ätherisches Lorbeeröl hat einen hohen Eugenolgehalt, was in einer ätherischen Lösung wie dem Lorbeeröl zu unterschiedlich starken Hautreaktionen führen kann. Empfindliche Hauttypen sind daher dringend dazu angehalten, das Öl äußerst sparsam auf der Haut zu verwenden und vor der regelmäßigen Verwendung einen Allergie-Test in der Armbeuge durchzuführen. So kann sichergestellt werden, dass die Haut einen regelmäßigen Kontakt mit dem gehaltvollen Öl und dessen Inhaltsstoffen toleriert.

Auch der Gehalt der Sesquiterpe-Laktone im Lorbeeröl ist häufig der Auslöser für allergische Reaktionen der Haut. Deren Gehalt hängt vom Herkunftsland und vom Wuchsort ab und sollte auf dem Etikett der Flasche angegeben werden.

Außerdem sollte sich genaustens an die Dosierempfehlung gehalten werden. Eine Überdosierung und zu häufige Anwendung auf der Haut kann ebenfalls zu Hautreizungen führen.

Eine Verwendung während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, da Lorbeeröl eine hohe, durchblutungsfördernde Wirkung besitzt und es dadurch zu vorzeitigen Wehen oder anderen Komplikationen kommen kann. Auch sollte von einer Verwendung von Lorbeeröl bei Kindern abgesehen werden und das Öl immer außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Wird das ätherische Lorbeeröl zur Massage verwendet, so sollte es stets mit einem großen Anteil hautfreundlicher, pflegender Öle gemischt werden. Dies mildert die hautreizende Wirkung deutlich ab und man kann unter der Massage dennoch den intensiven Duft und die positiven gesundheitlichen Wirkungsweisen des Lorbeers genießen ohne die Haut zu strapazieren.

Anwendungsgebiete von Lorbeeröl

Lorbeeröl kann sehr vielseitig eingesetzt werden, weshalb es auch als Zusatz in vielen Cremes, Shampoos, Pflegelotionen und Badezusätzen enthalten ist. Lorbeeröl pflegt äußerlich die Haut, beseitigt Unreinheiten, desinfiziert und unterstützt die Heilung. Lorbeeröl kann aber auch eingenommen werden und soll helfen, das Immun- und Verdauungssystem zu stärken.

Die beliebteste Anwendung von Lorbeeröl ist jedoch die Anwendung in der Aromatherapie, da der Duft und die ätherischen Öle des Lorbeer Verstimmungen lindern und den menschlichen Geist zu neuem Selbstvertrauen führen kann.

Anwendung auf der Haut

Reines, ätherisches Lorbeeröl kann verdünnt mit Creme, Lotion oder einem anderen Pflegeöl auf die Haut aufgetragen werden. Unbedingt angeraten ist eine Verdünnung des Öls, da das pure Öl hochkonzentriert ist und (analog zu anderen ätherischen Ölen) zu Hautreizungen führen kann.

Gut verdünnt kann das Lorbeeröl auf von Ekzemen, Ausschlag oder Schuppenflechte betroffene Hautstellen gegeben werden, die es dann desinfiziert und der Haut bei der Erneuerung ihrer Zellen hilft. Auch Unreinheiten im Gesicht können auf diese Weise behandelt werden.

Besonders beliebt zur Anwendung auf der Haut ist die berühmte Alepposeife, die zu gleichen Teilen Lorbeer- und Olivenöl enthält, die Haut reinigt und dabei gleichzeitig für eine gute Rückfettung sorgt.

Als Kompressen, bestehend aus warmem Wasser und einigen Tropfen des Öls, lassen sich akute Hautprobleme und größere betroffene Stellen schnell und intensiv behandeln.

Einnahme von Lorbeeröl

Zur Einnahme und inneren Anwendung eignet sich ausschließlich das ätherische Lorbeeröl und nicht das kaltgepresste, feste Lorbeeröl. Täglich 2 Tropfen des Öls verdünnt in einem Getränk (Tee mit Honig oder Wasser) soll die Verdauung verbessern und gleichzeitig das Immunsystem stabiliseren. Zudem gibt es Schilderungen nach denen mit dem Öl entzündliche Gelenkerkrankungen wie Gicht und Rheuma erfolgreich behandelt und die damit verbundenen Schmerzen gelindert wurden.

Anwendung in der Aromatherapie

Die Anwendung in der Aromatherapie schließt die Verwendung in Duftlampen, sowie die Verwendung des Lorbeeröls als Badezusatz oder zur Inhalation mit ein. Alle Anwendungen von Lorbeeröl, die über den Duft des Öls praktiziert werden, haben eine äußerst positive Wirkung auf die menschliche Psyche.

Zur Verwendung in der Massage sollte das Lorbeeröl mit einem anderen Körperpflegeöl verdünnt werden. Hierbei eignen sich Mandel- oder Jojobaöl ganz hervorragend, zu welchen dann 5-10 Tropfen des Lorbeeröls gegeben werden. Die Anwendung dieser Mischung in der Massage lindert Muskel- und Rheumaschmerzen, pflegt die Haut und entspannt gleichzeitig den Geist. Das Immunsystem wird zusätzlich gestärkt, sodass das Lorbeeröl trotz rein äußerlicher Anwendung seine ganze Wirkungskraft entfalten kann.

Für ein entspannendes, wohltuendes Bad kann das wertvolle Lorbeeröl pur in das Badewasser gegeben werden, oder aber mit einem anderen ätherischen Öl kombiniert werden. Lavendelöl ergänzt sich von der Wirkungsweise auf Körper und Geist perfekt mit dem vielseitigen Lorbeeröl.

Verdünnt man das Öl zusätzlich mit etwas Sahne, damit sich die Mischung besser im Badewasser verteilt, so erhält man ein wohltuendes Bad, das sowohl Verspannungen in den Muskeln löst, als auch Stress, Depressionen und Schmerzen lindert. Während des Badens öffnen sich die Poren der Haut, sodass das Lorbeeröl gleichzeitig auch auf der Haut wirken und sie pflegen kann.

Bei einer akuten Erkältung oder Erkrankung der Atemwege kann Lorbeeröl als Kompressen mit warmem Wasser auf den Brustkorb aufgelegt oder auf die geschwollenen Lymphknoten gerieben werden, um Verschleimungen und gestaute Flüssigkeiten zu lösen und abzuleiten. Der intensive Duft der Lorbeerblätter öffnet die Atemwege und transportiert Bakterien und Schleim schneller ab, sodass sie heilen können.

Angewendet in einer Duftlampe verteilt sich der Duft von Lorbeeröl wunderbar im Raum und schafft eine angenehme, entspannte Atmosphäre. Der Duft reduziert Stress und depressive Stimmungen und befreit den Geist von unangenehmen Gedanken. Die Anwendung in der Duftlampe erfordert eine ebenso sparsame Dosierung des Öls wie alle anderen Anwendungen. Eine Dosis von 6-8 Tropfen Lorbeeröl in einer Duftlampe ist völlig ausreichend, selbst wenn es mit anderen ätherischen Ölen kombiniert wird.

Verabreichungsformen von Lorbeeröl

Reines, ätherisches Lorbeeröl wird stets in verdünnter Form mit anderen Ölen angewendet. Es kann tröpfchenweise mit anderen Pflege- und Massageölen vermischt werden oder in Cremes und Lotions gegeben werden.

In der Kosmetikindustrie gibt es außerdem eine Vielfalt an Pflegeprodukten, denen Lorbeeröl in ähterischer oder kaltgepresster Form hinzugegeben wurde und die daher viele positive Wirkungsweisen des Lorbeers auf den Körper und die Haut erhalten.

Auch die Einnahme und innerliche Anwendung des Lorbeeröls erfolgt nur verdünnt. Tröpfchenweise und unter genauer Einhaltung der Dosierungsempfehlung kann ätherisches Lorbeeröl diversen Speisen oder Getränken hinzugefügt werden, damit es im Körperinnern seine Wirkung entfalten kann.

Für die Aromatherapie und die Anwendung des Öls in Duftlampen wird ebenfalls das ätherische Öl in purer Form verwendet. Dieses kann jedoch auch gut mit anderen ätherischen Ölen oder zur Abmilderung mit einem Trägeröl gemischt und verdünnt werden.

Lagerung und Haltbarkeit von Lorbeeröl

Wie vergleichbare ätherische Öle ist auch das Lorbeeröl bei richtiger Lagerung monatelang haltbar.

Die Inhaltstoffe des Öls sind fettlöslich und äußerst licht- und temperaturempfindlich. Daher wird das ätherische Lorbeeröl bereits industriell in abgedunkelten Glasflaschen abgefüllt und aufbewahrt. Dennoch sollte es besonders nach dem Anbrechen und Öffnen der Flasche weiterhin keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden und bei Raumtemperatur oder niedrigeren Temperaturen aufbewahrt und gelagert werden. Große Temperaturschwankungen und Wärme können die Inhaltsstoffe und Nährstoffe des Lorbeeröls zersetzen. Dieselbe Wirkung hat Sonnenlicht.

Ätherisches Lorbeeröl wird meist in kleinen Flaschen und somit geringen Dosiermengen geliefert, was bei regelmäßiger Verwendung für ein rasches Aufbrauchen des Öls führt, dessen Länge die Haltbarkeit nicht überschreitet. In der Regel sind auf den Flaschen zur Sicherheit auch das Abfülldatum und die Haltbarkeit nach Anbruch des Öls vermerkt und dient dem Verbraucher als Richtwert.

Selbst hergestelltes Lorbeeröl richtet sich nach der Haltbarkeit der zum Ansetzen verwendeten Trägeröle, die sich bei richtiger Lagerung meist auch über mehrere Monate erstreckt.

Häufige Fragen zu Lorbeeröl

Während der Lorbeer in der Küche als Gewürz einen festen Platz hat, ist das Lorbeeröl vergleichsweise unbekannt. Doch das Öl aus der anerkannten Heilpflanze lässt sich vielfältig verwenden. Durch die Namensähnlichkeit mit dem Kirschlorbeer kommt es jedoch mitunter zu Verwirrung. Die häufigsten Fragen drehen sich daher um die verschiedenen Sorten, Anwendung und Giftigkeit des Öls.

Wie wird Lorbeeröl hergestellt?

Es gibt zwei Sorten Lorbeeröl: Ätherisches Lorbeeröl, das durch Dampfdestillation gewonnen wurde und kaltgepresstes Öl. Beide Öle werden aus den Blättern des Lorbeerstrauchs gewonnen.

Wie wirkt Lorbeeröl?

Der Lorbeer ist eine anerkannte Heilpflanze. Das aus seinen Blättern durch Pressung gewonnene Öl ist ein pflegendes Öl, das äußerlich zur Hautpflege, bei Prellungen und rheumatischen Beschwerden verwendet werden kann.

Das ätherische Öl kommt in der Aromatherapie zum Einsatz und wird hier für seine harmonisierende und beruhigende Eigenschaft geschätzt.

Mehr Informationen zur Wirkung von Lorbeeröl.

Wie macht man Lorbeeröl?

Aus Lorbeerblättern kann in der heimischen Küche ein Kaltauszug hergestellt werden. Dieses Produkt ist jedoch nicht vergleichbar mit den industriell hergestellten Ölen.

Für den Auszug müssen getrocknete Lorrbeerblätter zerkleinert und anschließend mit Olivenöl oder Mandelöl aufgegossen werden. Nach circa 4 Wochen Lagerung an einem lichtgeschützten Ort kann das Öl abgeseiht werden.

Mehr Informationen zur Herstellung von Lorbeeröl.

Wo kann man Lorbeeröl kaufen?

Das ätherische Lorbeeröl ist relativ problemlos erhältlich. Viele Reformhäuser oder Drogerien haben mindestens ein Produkt im Sortiment. Im Onlinehandel ist die Auswahl größer und es ist auch Bio-Lorbeeröl erhältlich.

Bei Ecco-Verde.de gibt es vom Kon-Cert Natural Cosmetic zertifiziertes Lorbeeröl.

Das kaltgepreste Lorbeeröl ist überwiegend verarbeitet erhältlich, also zum Beispiel in Alepposeife oder Haarseife.

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Ist Lorbeeröl verboten?

Lorbeeröl, das aus den Blättern des Lorbeer (Laurus nobilis) gewonnen wird, ist nicht verboten. Allerdings sollte es während der Schwangerschaft gemieden werden und dient ausschließlich der äußeren Anwendung.

Verwechslungen gibt es häufig mit dem sogenannten Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus). Diese Pflanze wurde 2013 zur Giftpflanze des Jahres „gekürt“.