Das Reinigen des Gesichts sollte Teil der täglichen Abendroutine sein, denn gerade die empfindliche Gesichtshaut ist jeden Tag Einflüssen ausgesetzt, die sie reizen und strapazieren.
Gesichtsreinigung

Dazu zählen nicht nur Staub und Umweltbelastungen, sondern auch Make-up und abgestorbene Hautzellen.

Doch nicht nur durch zu wenig Reinigung leidet die Gesichtshaut. Auch wer seine Haut zu oft oder zu gründlich reinigt, tut ihr keinen Gefallen.

In diesem Artikel erklären wir, worauf es beim Reinigen der verschiedenen Hauttypen ankommt und welche Tipps zu einem besseren Hautbild führen.

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So oft sollte das Gesicht gewaschen werden

Mit der Zeit sammeln sich auf der Gesichtshaut Talg und abgestorbene Hautzellen, die die Poren verstopfen können. Das ist vollkommen normal und kein Grund für Panik. Allerdings kann das die Bildung von Pickeln und Mitessern begünstigen. Deswegen ist es sinnvoll, die Gesichtshaut jeden Morgen und jeden Abend kurz zu waschen. Öfter sollte es aber nicht sein, denn zu starkes Entfetten kann reiz die empfindliche Haut zusätzlich und verringert die natürliche Hautbarriere.

Seit einigen Jahren gibt es für die Gesichtsreinigung einige Alternativen zu Gesichtswasser. Besonders beliebt sind Reinigungsgels und Reinigungsmilch. Daneben können auch kaltgepresste Öle zur Gesichtsreinigung verwendet werden.

Die Haut besitzt eine natürliche Barriere, die auf natürliche Weise vor Bakterien schützt und deswegen unbedingt erhalten bleiben sollte. Reinigungsmittel, wie natürliche Öle, tragen dazu bei, die Schutzbarriere zu erhalten und die Haut auf sanfte Art gesund zu erhalten.

Wenn Make-up, Wimperntusche und Co aufgetragen wurden, sollten diese möglichst vollständig wieder entfernt werden. Dafür gibt es verschiedene Hilfsmittel, die die Haut sanft von der Kosmetik befreien. Wichtig hierbei: Die Haut sollte sich nach dem reinigen gut anfühlen. Ist das Produkt zu aggressiv, sollte es schnell gegen einen schonenderen Make-Up-Entferner getauscht werden.

Eine gute Alternative zu industriellen Produkten zum Abschminken ist die Verwendung von Mandelöl.

Gesichtsreinigung in 3 Schritten

  1. Gesicht mit lauwarmen Wasser waschen (morgens und abends)
  2. Waschgel oder Reinigungsöl verwenden (abends, optional mit einer Reinigungsbürste kombinieren)
  3. Gesichtscreme oder Öl auftragen (abends)

Fehler bei der Gesichtsreinigung

Die empfindliche Gesichtshaut ist ohnehin schon arg strapaziert: Kalte Luft, trockene Heizungsluft und das tägliche Auftragen von Make-Up fordern der Haut einiges ab. Das Ergebnis kann man im Hautbild ablesen: Viele Menschen fühlen sich unwohl mit ihrer Haut.

Unreine Haut, die zu Pickeln und Mitessern neigt, ist ein echtes Ärgernis. Daher wird schnell zu Gesichtswasser gegriffen, das es bereits für wenig Geld in der Drogerie gibt. Diese Produkte basieren in der Regel auf Alkohol und trocknen die Haut aus. Die Gesichtshaut fühlt sich danach trocken an und spannt.

Zudem tritt das genau Gegenteil von dem ein, was die Reinigung bewirken sollte, denn die Haut „steuert“ mit einer gesteigerten Produktion von Fett entgegen.

Vermeide diese 5 Dinge und deiner Haut wird es besser gehen:

  1. Aggressives Gesichtswasser
  2. Produkte für den falschen Hauttyp
  3. Zu häufiges Waschen mit Reinigungsgel oder Gesichtswasser
  4. Hartes Handtuch
  5. Pickel mit Fingern ausdrücken

Aggressives Gesichtswasser

Durch regelmäßige Nutzung eines aggressiven Cleansers im Rahmen der abendlichen Gesichtsreinigung wird die wichtige Ölschicht der Gesichtshaut angegriffen.

Diese Ölschicht wird jedoch dringend benötigt, denn sie schützt unsere Gesichtshaut vor äußeren Einflüssen, wie Trockenheit und Kälte.

Nun fehlt der Haut Feuchtigkeit und die wichtige Hautbarriere ist angegriffen. Das Ergebnis: Die Haut ist gereizt, spannt und fühlt sich trocken an. Die Haut versucht die fehlende Fettschicht auszugleichen, Pickel und Mitesser bilden sich erneut. Es entsteht ein Kreislauf, der nur schwer zu durchbrechen ist.

Einfach zu merken: Wenn dein Gesicht nach der Reinigung spannt und du dein „Gesicht fühlst“, ist das Reingungsmittel (egal ob Gesichtswasser oder Reinigungsmilch) zu aggressiv.

Eigener Hauttyp nicht bekannt

Es gibt insgesamt vier verschiedene Hauttypen, für die es auch unterschiedliche Pflegeprodukte gibt. Im Idealfall hast du eine anspruchslose Gesichtshaut, die irgendwie mit dem Mittel der Wahl klar kommt.

Doch häufig ist das nicht der Fall. Insbesondere bei fettiger Haut oder trockener Haut sollte nicht jedes beliebige Reinigungsprodukt einfach ausprobiert werden.

Zu häufiges Waschen

Das klingt erst einmal komisch – aber dein Gesichts kann auch zu oft gewaschen und gereinigt werden. Die natürliche Hautbarriere basiert auf Fett. Häufiges waschen trocknet die Haut aus.

Allerdings reden wir hier nicht vom morgendlichen und abendlichen Waschen. Statt dessen geht es um zu häufige, intensive Gesichtsreinigung mit Reinigungsgel & Co. Also mehr als 2 x täglich oder viel zu langes Waschen.

In diesem Zusammenhang spielt auch die Wassertemperatur eine Rolle. Lauwarmes Wasser reicht vollkommen aus. Heißes Wasser reinigt nicht besser.

Gleiches gilt übrigens auch für das sogenannte Peeling. Während ein Peeling pro Woche vollkommen Ok ist, schlägt es bei der mehrmaligen Anwendung um und die Hautbarriere nimmt Schaden.

Hartes Handtuch

Ein weiches Handtuch wirkt Wunder. Wenn du dein Gesicht abrubbelst und dabei auch noch ein hartes Handtuch verwendest, tust du deiner Haut keinen Gefallen.

Besser ist es, auf ein weiches Handtuch zurückzugreifen und die Haut damit abzutupfen.

Pickel falsch behandeln

Hautärzte raten: „Die Hände gehören nicht ins Gesicht.“ Nutze stattdessen lieber einen Komedonenheber um mit Pickeln fertig zu werden. Ganz wichtig: Pickel sollten mit einem ätherischen Öl desinfiziert werden. Der Klassiker gegen Pickel ist Teebaumöl.

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Die Haut auf natürliche Weise unterstützen

Die Haut jedes Menschen ist individuell und sollte auch so behandelt werden. Sie entwickelt sich im Laufe des Lebens und verändert sich jeden Tag: Bei Teenagern ist sie durch den Hormonhaushalt öfters etwas fettiger, während ältere Menschen eher über trockene Haut klagen.

Auch durch tägliche Veränderungen des eigenen Körpers, wie den weiblichen Zyklus oder die Ernährung und Stress kann sich das Hautbild verändern. Wer diese Veränderungen aufmerksam beobachtet und seine Haut dementsprechend reinigt, kann häufigen Problemen, wie Spannungsgefühlen oder starken Unreinheiten, gut entgegenwirken.

Grundsätzlich gibt es unterschiedliche Hauttypen:

Häufig wird auch noch reife Haut als eigener Hauttyp angegeben. Unser Hauttyp-Test hilft dabei den eigenen Hauttyp zu kennen.

Bei der Gesichtsreinigung unterscheiden sich die verschiedenen Hauttypen zum Teil sehr deutlich voneinander.

Trockene Haut reinigen und Spannungsgefühlen vermeiden

Viele Menschen, die von Natur aus eine trockene Haut haben, klagen über ein Spannungsgefühl oder sogar die Bildung von Schuppen und feinen Rissen. Deswegen solltest Du bei der Reinigung von trockener Gesichtshaut besonders vorsichtig sein. Das betrifft insbesondere die Auswahl des richtigen Reinigungsmittels und der richtigen Intensität.

Bei sehr trockener Haut besteht bei zu gründlicher Reinigung mit Reinigungsmitteln die Gefahr, dass die Haut feine Verletzungen erleidet, durch die Bakterien eindringen können. Dadurch kommt es zu Reizungen oder entzündeten Pickeln.

Bei sehr trockener Haut sollten deswegen grundsätzlich nie zu starke Reinigungsmittel angewendet werden. Konventionelle Seifen, die nicht speziell für diesen Hauttyp angepasst sind, alkoholhaltige oder andere entfettende Reiniger sind ein absolutes No-Go.

Öle für trockene Haut

Kokosöl kaltgepresstNach dem Waschen spannt Deine Haut oder Du hast schon Trockenheitsfalten entdeckt? greife zu einem Öl, das ungesättigte Fettsäuren enthalten, der Haut Vitamine und Feuchtigkeit zuführen. Dieses Ziel erfüllen zum Beispiel das Kokosöl oder das Jojobaöl.

Hilfreich kann es sein, eine Gesichtsreinigung nach der OCM-Methode durchzuführen. Bei sehr trockener Haut sind auch Öle wie Mandelöl oder Hagebuttenkernöl gut geeignet.

Der Vorteil bei trockener Haut: Es können auch komedogene Öle verwendet werden.

Darauf musst Du bei fettiger Haut achten

Gerade junge Menschen haben oft das Gefühl, dass ihre Haut einen permanenten Fettfilm hat. Dadurch können sich auch Pickel oder Unreinheiten bilden. Besonders häufig treten in der Pubertät weiße Pickel auf, die sich als kleine Beule an der Oberfläche der Haut bemerkbar machen und durch verstopfte Poren hervorgerufen werden.

Doch entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass die Haut nun sorgfältig vom Talg gereinigt werden sollte, ist hier Vorsicht angesagt.

Fettige Haut bildet oft schnell eine neue Talgschicht, weil sie zu gründlich gereinigt wurde. Eine starke Reinigung kann auch dazu führen, dass umso mehr Bakterien eindringen, die für weitere Unreinheiten suchen. Es können durchaus entfettende Waschgels angewandt werden. Du solltest sie aber mit Vorsicht eingesetzten, um die Haut nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Statt die Haut zweimal täglich mit starken Gesichtswaschgels zu behandeln, können auch entfettende Masken aus Heilerde eine wirkungsvolle Alternative sein. Diese entziehen der Haut auf natürliche Weise überschüssigen Talg.

Öle bei fettiger Haut

Jojobaöl im DetailBei fettiger Haut solltest Du eher zu leichten und gut verträglichen Hautölen greifen, die nicht dazu führen, dass die Poren verstopft werden. Jojobaöl ist bei fettiger Haut gut geeignet. Aber auch Teebaumöl ist für diesen Hauttyp gut geeignet – allerdings nur sehr gering dosiert mit Jojobaöl als Trägeröl. (Teebaumöl gehört zu den beliebtesten ätherischen Ölen und sollte nur punktuell pur aufgetragen werden.)

Eine weitere Möglichkeit ist die Anwendung von Traubenkernöl: Es klingt erst einmal komisch fettige Haut mit einem Öl zu behandeln. Tatsächlich kann das Traubenkernöl der Haut aber dabei helfen, überschüssiges Fett loszuwerden und ein Gleichgewicht aufzubauen. Auch Rizinusöl hat sich bei fettiger Haut bewährt – es sollte allerdings mit einem anderen Öl gemischt werden und nicht pur zum Einsatz kommen.

Mischhaut optimal pflegen

Die meisten Menschen würden ihre Haut als Mischhaut bezeichnen – sie besitzt Stellen, die scheinbar immer zu trocken sind, während andere Partien ständig fettig erscheinen. Gerade die T-Zone, also der Bereich von Stirn und Nase, scheinen schneller fettig zu werden, als der Rest des Gesichts.

Frauen bemerken oft auch die Schwankungen während ihres Zyklus. Bei Mischhaut ist es wichtig, dass die Reinigung immer nach Tagesform erfolgt.

Mitunter ist es sogar ratsam, verschiedene Reinigungsmittel im Gesicht anzuwenden: So kann die T-Zone mit einem Mittel gegen Unreinheiten vorsichtig gereinigt werden, wenn sich bei Dir Pickel und Mitesser ankündigen. Die restlichen Partien, wie die empfindlichen Wangen, solltest Du allerdings nur sanft mit einem Tuch waschen. Auch beim anschließenden Auftragen einer pflegenden Creme sollten die fettigen Hautpartien ausgespart werden.

Viele Anwender*innen schwören auf ätherisches Teebaumöl gegen Pickel, die bei Mischhaut häufig im Bereich der T-Zone auftreten.

Öl für Mischhaut

Ein Öl für Mischhaut sollte ausreichend Vitamine zuführen und den ausgeglichenen Feuchtigkeitshaushalt unterstützen. Dabei kann Mandelöl unterstützen. Es lässt sich im ganzen Gesicht anwenden, da es nicht komedogen ist.

Reife Haut sanft waschen

Ältere Menschen haben oft eine leicht reizbare und eher zur Trockenheit neigende Haut. Dadurch treten Falten oft stärker hervor.

Wichtig ist es, der Haut ihren natürlichen Schutzmantel nicht zu nehmen und sie durch zusätzliche Pflege zu stärken.

Die sanfte Reinigung sollte deswegen mit einem besonders weichen Tuch und mit sehr sanften Reinigungsmitteln durchgeführt werden.

Hilfreich sind Gesichtspflegeprodukte, die mit Tocopherol (Vitamin E) oder mit natürlichen Pflanzenextrakten angereichert sind.

Aloe Vera ist ein wahres Wundermittel, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Nach dem Waschen des Gesichts solltest Du die Haut auch immer mit einer guten Creme oder einem pflegenden Öl verwöhnen.

Öl für reife Haut

Eine reichhaltiges Pflegeöl für alle Hauttypen ist Arganöl. Das Öl ist nicht komedogen und eine ideale Unterstützung für strapazierte und reife Haut.

Die besten Mittel für die Gesichtsreinigung

In Drogerien und Apotheken gibt es eine Unmenge von Gesichtsreinigern und Waschgels, die auf verschiedenen Wirkstoffen basieren.

Sehr viele Hersteller setzen bei ihrem Gesichtswasser auf Alkohol, der aber nur bedingt für die empfindliche Gesichtspartie geeignet ist. Zwar ist Alkohol gut gegen Bakterien, jedoch trocknet er die Haut auch sehr stark aus. Das ist nicht nur bei sowieso schon trockener Gesichtshaut schädlich. Auch andere Hauttypen leiden unter Alkohol, der deswegen nicht dauerhaft auf die Haut aufgebracht werden sollte.

In der letzten Zeit gibt es immer mehr Reinigungsprodukte, die auf sanften und natürlichen Inhaltsstoffen beruhen. Reinigungsmilch ist in der Regel schonender – enthält aber ebenfalls bedenkliche Stoffe, zum Beispiel Parabene für die Haltbarmachung.

Eine gute Basis sind natürliche Pflanzenöle, die nicht nur reinigend, sondern auch gleichzeitig pflegend wirken.

Zugesetzt sind den Reinigungsmitteln auch oft Pflanzenextrakte, wie zum Beispiel das wertvolle Irisextrakt oder Aloe-Vera-Extrakt. Diese Inhaltsstoffe können die Haut mit Vitaminen und anderen wichtigen Nährstoffen versorgen, wodurch die Hautbarriere unterstützt und aufrechterhalten wird.

Reinigungsmittel mit Mineral- und Tonerden sind gerade für die gelegentliche Reinigung von fettiger Haut eine sinnvolle Ergänzung, denn die Mikropartikel befreien auch die Poren von festsitzendem Talg und anhaftendem Schmutz.

Hausmittel für die Gesichtsreinigung

Hausmittel sind eine sinnvolle Ergänzung zu industriell hergestellten Reinigungsmitteln. Die einfachste Möglichkeit ist es, die Haut mit Pflanzenölen gleichzeitig zu reinigen und zu pflegen. Dadurch entfällt auch das anschließende Eincremen.

Für die Reinigung mit Pflanzenölen sollte die Haut zunächst einmal mit etwas Wasser angefeuchtet werden. Anschließend können einige Tropfen eines hochwertigen Pflanzenöls oder einer Mischung sanft in die Gesichtshaut einmassiert werden. Anschließend kannst Du das überschüssige Öl mit etwas Wasser und einem weichen Baumwolltuch von der Haut abnehmen.

Öle für unterschiedliche Hautprobleme

Die verschiedenen Pflanzenöle unterscheiden sich durch ihre Fähigkeit, Talg aufzunehmen und die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Durch die Reinigung der Haut mit Öl und Wasser wird die Feuchtigkeit des Wassers in der Haut gespeichert, wodurch die Haut länger frisch wirkt und sich gepflegt anfühlt.

Ein richtiger Allrounder ist Hagebuttenkernöl, das für fettige, aber auch reife Haut gut geeignet ist. Das wertvolle Öl eignet sich auch gut für Ölmischungen, zum Beispiel mit dem leichten Kokosöl. Sehr empfindliche Hauttypen können auf Jojobaöl zurückgreifen, das sanft pflegt und sich leicht anfühlt.

Generell gilt, dass bei der Wahl eines Öls auf gute Qualität geachtet werden sollte. Biologisch erzeugte Öle werden ohne Pflanzenschutzmittel und Insektizide hergestellt, die sich auch im fertigen Öl niederschlagen können.

Gesichtsbürste richtig anwenden

Grundsätzlich ist der Gedanke, die Haut mit einem Peeling oder einer Gesichtsbürste von Talg und Hautpartikeln zu befreien, nachvollziehbar.

Die beliebten Gesichtsbürsten und Gesichtsreinigungsgeräte sollten nur gelegentlich und sehr sanft angewendet werden, um die Haut niemals überzustrapazieren.

Gerade bei den ersten Anwendungen sollte nicht übertrieben werden, denn meist zeigen sich Rötungen und Reizungen erst am nächsten Tag und sind dann umso unangenehmer.

Problematisch kann die gründliche Reinigung aber werden, da ein gewisser Anteil an Talg notwendig ist, um Schmutz und Bakterien das Eindringen in die oberen Hautschichten zu verwehren. Bei zu gründlichem Schrubben ist diese Barriere durchbrochen.

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Ein weiteres Problem können dann Mikroverletzungen sein, die mit bloßem Auge kaum erkennbar sind. Eine Folge sind meist rote Stellen, die jucken oder Pusteln bilden.

Wenn Du deine Haut peelen möchtest, solltest Du mit Bedacht vorgehen. Statt starken Peelings aus dem Handel können sanfte Hausmittel angewandt werden.

Gut geeignet ist zum Beispiel eine sanfte Massage mit etwas Kaffeesatz, der nicht dafür sorgt, das lose Hautschuppen sich ablösen. Gleichzeitig enthält der Kaffee Vitamine und Mineralstoffe, die durch das Einwirken nach einigen Minuten noch besser aufgenommen werden können.

Peeling richtig anwenden

Beim Peeling sollte die Haut niemals mit Druck massiert werden. Stattdessen sollten die Hände kreisend und gänzlich ohne Druck über die Haut bewegt werden, um keine Verletzungen zu verursachen. Du kannst auch einen Peelinghandschuh verwenden.

Peelings mit Fruchtsäuren werden oftmals für Menschen mit Unreinheiten empfohlen. Diese sollten aber immer nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden, denn die falsche Anwendung kann schnell zur Verschlimmerung der Hautprobleme und zur Narbenbildung führen.

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Gesicht im Kosmetikstudio reinigen lassen

Wenn Du über einen längeren Zeitraum Probleme mit der Haut hast, solltest Du dir professionelle Hilfe zu suchen.

Bei dauerhaften Problemen sollte der erste Weg immer zum Dermatologen führen. Hier können die Ursachen abgeklärt werden. Da viele Hautprobleme auch mit anderen körperlichen Problemen, wie einer falschen Ernährung oder sogar Erkrankungen einhergehen, ist ein Arzt hier der erste Ansprechpartner.

Handelt es sich um ein ksometisches Problem, sollte ein professionelles Kosmetikstudio aufgesucht werden. Viele Studios greifen auf zweifelhafte oder gar schädliche Methoden zurück. Dabei ist auch der Preis für die Gesichtsbehandlung nicht aussagekräftig.

Werden in einem Studio Wundermittel angepriesen oder Wirkungen versprochen, ist dies kein gutes Zeichen.

Eine ehrliche Beratung verschweigt auch Risiken (Reizungen) nicht und rät unter Umständen von einigen Anwendungen ab. Eine gute Kosmetikerin bietet jedoch nicht nur eine professionelle Gesichtsreinigung, sondern berät auch zur Pflege daheim. Acht darauf, ob die Kosmetikerin eine ehrliche Beratung zu Pflegeprodukten gibt oder lediglich Produkte aus dem eigenen Sortiment anbietet.